Inklusive Beschulung

Als sonderpädagogisches Förderzentrum unterstützt die Astrid-Lindgren-Schule alle inklusiven Schulen in den Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn.

Dazu hat die Astrid-Lindgren-Schule 21 Lehrkräfte an die Grundschulen und Oberschulen der Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn abgeordnet. Die Förderschulkräfte unterstützen die Regelschullehrkräfte bei der Diagnostik, der Planung und Umsetzung von Differenzierungs- und Fördermaßnahmen sowie der Beratung von Eltern und Lehrkräften. Dabei steht das gemeinsame Fördern und Fordern aller Schüler*Innen mit und ohne Beeinträchtigung im Vordergrund. Zudem ist eine Lehrkraft mit einigen Stunden an die bbs Ammerland abgeordnet.

Die Arbeit gestaltet sich sehr individuell und kann von Einzelarbeit mit dem Kind, über Kleingruppenarbeit bis hin zum gemeinsamen Unterrichten beider Lehrkräfte erfolgen.  

Dabei steht besonders die präventive Arbeit im Vordergrund. Schwächen und Entwicklungsdefizite frühzeitig zu erkennen, um so einer Entwicklung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs entgegenzuwirken stellt den Schwerpunkt der Inklusiven Arbeit dar. Auch die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler ist Bestandteil dieser Arbeit.

Jeder soll entsprechend seiner Möglichkeiten gefördert und gefordert werden.

Dazu erhalten die Grundschulen pro Klasse zwei zusätzliche Lehrerstunden in der Woche. 

An der OBS Bad Zwischenahn und Edewecht erfolgt die Berechnung der Stunden über den Unterstützungsbedarf der Schülerinnen und Schüler vor Ort. Je nach Unterstützungsbedarf erhalten die Schülerinnen und Schüler bis zu fünf zusätzliche Lehrerstunden, je nach ausgewiesenen Unterstützungsbedarf. Dabei steht auch hier die Diagnostik, Beratung und Umsetzung von Fördermaßnahmen im Vordergrund.

Ob ein Kind mit dem Unterstützungsbedarf Lernen an der OBS oder an der Astrid-Lindgren-Schule unterrichtet wird entscheiden die Eltern und Erziehungsberechtigten.