Schulordnung

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Schulordnung

 

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Schulordnung der
Astrid-Lindgren-Schule
Edewecht
für Schülerinnen und Schüler

 

 

Die Grundrechte sollen unser Zusammenleben in der Schule bestimmen. Für die Schülerinnen und Schüler gelten die Regeln und Pflichten, die sich aus dieser Schulordnung ergeben. Sie gilt im Hauptgebäude (Hohenacker14) und dem Nebengebäude (Hauptstraße 42), auf dem jeweiligen Schulgelände, auf dem Schulweg und bei Schulveranstaltungen jeglicher Art.

  1. Der Unterricht beginnt für uns um 8.00 Uhr. Das Schulgebäude können wir um 7.30 Uhr betreten und gehen in die jeweiligen Pausenräume und den Pausenhof. Ab 7.50 Uhr beginnt der offene Schulanfang und wir gehen in die jeweiligen Klassenräume. Unsere Jacken und Mäntel hängen wir während des Unterrichts an die Haken vor den Klassenräumen.
  2. Ab 9.15 öffnet die Mensa für ein gemeinsames Frühstück der Klassen oder den Verkauf. Der Schulkiosk öffnet zu Beginn der Pausen.
  3. Wir bleiben auf dem Schulgelände. Wir verlassen das Schulgelände nur mit der Erlaubnis einer Lehrkraft.
  4. Auf den Schulhöfen können wir in den Pausen Spielgeräte ausleihen oder beaufsichtigte Pausenangebote wahrnehmen. Wir beachten dabei die Pausenregeln.
  5. Um Unfälle zu vermeiden, bewegen wir uns im Schulgebäude rück-sichtsvoll und ruhig.
  6. Die Möbel und die Einrichtungen sowie Anlagen der Schule  behandeln wir vorsichtig. Bei grob fahrlässigen Beschädigungen müssen wir für den Schaden aufkommen.
  7. Die Schulschlüssel werden nur von Lehrkräften und Pädagogischen Mitarbeiter/innen benutzt.
  8. Die Toiletten halten wir sauber und melden Verschmutzungen oder Schäden den Lehrkräften und Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder dem Hausmeister. Während der Unterrichtszeit gehen wir nur in dringenden Fällen mit besonderer Erlaubnis der Lehrkraft auf die Toilette.
  9. Den Verwaltungsbereich betreten wir nur in Ausnahmefällen und mit einer Aufsicht.
  10. Für die Benutzung der privaten Handys gilt die Handyordnung
  11. Auf dem Schulgelände gilt die Umweltordnung.
  12. In der Klasse erstellen wir mit Hilfe der Lehrkräfte eine Klassenordnung und einen Aufteilungsplan für Unterrichtsausfälle.
  13. Das Rauchen ist uns verboten. Das Mitbringen von Zigaretten, Alkohol, Laserpointer, Feuerzeugen, Drogen, Sprays und Waffen ist uns strengstens untersagt.
  14. Nach Unterrichtsschluss gehen wir mit der Lehrkraft zum Ausgang.
  15. Die Klassen verlassen wir nach Unterrichtsschluss in einem sauberen und aufgeräumten Zustand.
  16. Während der Busfahrten und beim Aufenthalt in der Mensa beachten wir die dort gültigen Regelungen.

Schul- und Pausenzeiten

 7.30 Uhr –  7.50 Uhr   Aufenthalt in den Pausenhallen und auf dem Schulhof 
 7.50 Uhr –  8.00 Uhr   Offener Schulanfang
 8.00 Uhr –  9.30 Uhr   1./2. Stunde
 9.30 Uhr – 10.00 Uhr   1. Pause
10.00 Uhr – 11.30 Uhr   3./4. Stunde
11.30 Uhr – 11.50 Uhr   2. Pause
11.50 Uhr – 13.20 Uhr   5./6. Stunde
13.20 Uhr – 13.40 Uhr   Mittagessen/Bewegte Pause
13.40 Uhr – 14.00 Uhr   3. Pause
14.00 Uhr – 15.30 Uhr   7./8. Stunde

4/2016

Chronologie

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Chronologie wichtiger Ereignisse unserer Schule

 

1962 Antrag der Volksschule auf Einrichtung von Sonderschulklassen für die Gemeinde Bad Zwischenahn
1965 Einrichtung einer Sonderschule in der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Bad Zwischenahn
1969 Einrichtung einer 1. Lernbehindertenklasse für die Gemeinde Edewecht in der Grundschule Jeddeloh I
1970 Drei Lernbehindertenklassen für die Gemeinde Edewecht in der aufgehobenen Grundschule Portsloge
1971 Beschluss für eine gemeinsame Schule für Lernbehinderte der Gemeinden Edewecht und Bad
Zwischenahn in Edewecht
1972 Bezug des Neubaues am Hohenacker in Edewecht (14 Klassen und Fachräume)
1981 Einrichtung einer „Klasse für Geistig Behinderte“. Spätere Erweiterung auf drei Klassen
1993 Einweihung der neuen Sporthalle
Namensgebung „Astrid-Lindgren-Schule“
1999 Ausstattung der Schule mit Computer-Raum, Lehrerzimmer-Online
2000

Ausbau und Erweiterung des Schulgebäudes mit 7 neuen Klassenräumen

Erarbeitung des Regionalen Integrationskonzeptes in Edewecht und Bad Zwischenahn

2002

Entwicklung des Schulprogramms

Antrag/Bewerbung als Mitarbeitende Unesco-ProjektschuleVorbereitende Projekte u.a. Projektwoche
„Viele Länder eine Welt – sag mir wo der Pfeffer wächst“, „Lebenselixier Wasser“

Antragstellung Regionales Integrationskonzept

Ganztägiger Unterricht für Klassen für geistig Behinderte

2003

Einrichtung einer 10. Klasse an der Astrid-Lindgren-Schule (Erwerb des Hauptschulabschlusses)

Kooperation mit den Kunstfreunden Edewecht

Antrag n-21 „Schule als Medienprojektschule“ – zur Vernetzung der Klassen.

Die Astrid-Lindgren-Schule geht mit ihrer ersten Homepage online

2004

Teilnahme am Sozialen Tag für Projekte im Kosovo und Rumänien.

Wettbewerb für Wasserprojekte des Oldenurg-Ostfriesischen Wasserverbands.

Aufbau des Schulkiosks zur Förderung einer gesunden Ernährung.

Einrichtung einer Praktikumsbörse.

Projektwoche „Weihnachtswerkstatt“.

Erstmalige Vergabe von Hauptschulabschlüssen (10. Klasse Förderschule Lernen).

2005

Kooperation mit der BBSIII Oldenburg (Gartenbau/Hauswirtschaft) für den Bereich Geistige Entwicklung

Antrag als offene Ganztagsschule (Förderschule Lernen)

Aufbau des Regionalen Integrationskonzepts für alle Grundschulen Edewechts und Bad Zwischenahns mit 50 % der vorgesehenen Förderschullehrerstunden.

Einbeziehung von außerschulischen Fachkräften im Ganz-tagsunterricht.

Gemeinsame Arbeitsgemeinschaften der Schülerinnen und Schüler der Förderschule Schwerpunkt Lernen und Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

Vorlesewettbewerb der Ammerländer Förderschulen an der Astrid-Lindgren-Schule.

Teilnahme an der Aktion der Deutschen Kriegsgräber-fürsorge „60 Jahre nach Kriegsende“.

Feier und Auszeichnung der Schule als „Anerkannte Unesco-Projektschule“.

Einrichtung von drei Kooperationsklassen mit Schülerinnen und Schülern im Schwerpunkt Geistige Entwicklung an der Grundschule Edewecht. Verstärkte Zusammenarbeit mit der Grundschule wird aufgenommen.

Ausstattung aller Klassen im Schwerpunkt Geistige Entwicklung mit einer Küchenzeile, Essecke und entsprechendem Mobiliar.

Offene Ganztagsschule für alle Schülerinnen und Schüler.

Sport- und Spielfest „Wettbewerb der Farben“ im Schwimmbad und Stadion Edewecht.

Projektwoche „Hand in Hand – gemeinsam die Umwelt erleben und gestalten“.

Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“ für die Jahre 2003 bis 2005.

Durchführung eines Weihnachtsbasars.
2006

Durchführung eines Hallensportfestes mit einem Wettbewerb der „vier Farbenhäuser“.

Einrichtung der Schülerfirmen „Schülerkiosk“ und „Holzwerkstatt“.

Durchführung der Projektwoche „Fit – freundlich – fair – Für eine Welt“.

Zusammenarbeit mit dem Bundesligaverein Werder Bremen als Kontaktschule.

Teilnahme am Theaterfestival in Oldenburg „Is doch normal, ey!“

Nachbereitung der Betriebspraktika in einer Podiums-diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammer und Firmen aus der Region.

2007

Eröffnung der Kunstausstellung von 23 Unesco-Projekt-schulen zum Thema „Hand in Hand – gemeinsam in die Zukunft“.

Beteiligung an der Blumenschau in der Oldenburger Weser-Ems-Halle mit dem Thema „Tanzender Garten“.

Schulinterne Lehrerfortbildung mit dem Thema „Gefährdungspotentiale des Internets“.

Teilnahme an der „Oldenburger Maskennacht“ im Botanischen Garten.

Teilnahme am „Frühjahrsputz in Edewecht“.

Projektwoche mit dem Thema „Hand in Hand – Umwelt erleben und gestalten“.

Teilnahme am Schulwettbewerb „100 % fitte Schule“ (Werder Bremen).

Teilnahme am „Buddy-Projekt“: Mach mit – Verantwortung lernen.

Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“ in Cloppenburg für den Zeitraum 2005 – 2007.

Auszeichnung des Schulgartens beim Nabu Jugendnatur-schutzpreis.

2008

Kooperation mit der BBS Rostrup (Metall) für den Bereich Geistige Entwicklung

Grundsteinlegung am 04.05.2008 für die neue Mensa. Ausstattung der Schule als Ganztagsschule.

Konzeptionelle Entwicklung der Schule zur teilgebundenen Ganztagsschule. Ein verbindlicher Ganztagsunterricht besteht für die Jahrgänge 8L – 10L und 10G – 12G.

Richtfest der neuen Mensa am 07.05.2008.

Projektwoche vom 05.05.2008 -09.05.2008 mit dem Thema „Nebeneinander – Miteinander – Heimat finden – wie viel Integration brauchen wir“.

Verleihung des 1. Sterns für die Aktion des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft „Wer richtig isst, ist besser drauf“.

Teilnahme am Fußballferiencamp in der Schweiz.

Auszeichnung der Schule als „Sportfreundliche Schule“ durch die Landesschulbehörde.

Erstmaliger Weihnachtsgottesdienst in der Nikolai-Kirche, Edewecht für die Schülerinnen und Schüler der Schule.

2009

Einrichtung von Praxistagen in der Astrid-Lindgren-Schule (Schüler/innen im Schwerpunkt Geistige Entwicklung)

Einweihung des Ausbaus der Schule.

Projektwoche unter dem Motto „Kinderrechte“.

Teilnahme an der Aktion „Red-Hand-Day“.

Teilnahme am Tag des Sportabzeichens in Wardenburg.

Schulinterne Fortbildung „Wir ziehen alle an einem Strang“.

Auszeichnung der Schule als „Umweltschule in Europa“ für den Zeitraum 2007 – 2009.

Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Edewecht.

2010

Teilnahme am UNESCO-Theaterprojekt „Armut geht uns alle an ……“ in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Bad Zwischenahn und anderen UPS-Schulen.

Ausbildung von Schulsanitäterinnen und – sanitätern.

Auszeichnung der Mensa der Schule beim Wettbewerb Schule auf Esskurs mit dem 2. Stern.

2011

Verleihung des 3. Sterns „Schule auf Esskurs“

Durchführung des Astrid-Lindgrens-Cup 2011 für Fußball-mannschaften im Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

Einweihungsfeier anlässlich der Fertigstellung des Therapiebereichs. (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)

Beteiligung bei der Gestaltung der „Stadtgärten 2011“ durch den Praxistag Gartenbau und der Kunst AG in Zusammenarbeit mit der BBS III Oldenburg.

Teilnahme an dem Auftritt in der Weser-Ems-Halle Oldenburg „Klasse – Wir singen!“

Einweihung des Mensagartens mit der Bürgermeisterin Frau Lausch. (Unterstützung durch die Bürgerstiftung Edewecht)

Einrichtung von Berufsschultagen in der BBS Rostrup für Schüler/innen im Schwerpunkt Lernen.

Berufseinstiegsbegleitung für die Schüler/innen der Abschlussklassen.

2012

Schreib- und Bücherprojekt „Du und ich“ – ein Buch für und über die Schülerinnen und Schüler.

Projektwoche: “Hinterm Tellerrand geht’s weiter – Weltbewusst essen und leben“.

Theater AG: „Hänsel und Gretel“.

Auszeichnung als „Sportfreundliche Schule“   2. Zertifizierung).

Teilnahme an Special Olympics (Handball).

Schule auf Esskurs (4. Stern).

2013

Projektwoche „Gemeinsam aktiv in Sport und gesunder Ernährung“.

Schule auf Esskurs (5. Stern)

Auftaktveranstaltung: Buddy-Projekt in der Astrid-Lindgren-Schule.

Auszeichnung der Umweltschule 2011-2013.

Verleihung 3. Preis des Schülerfriedenspreises – Kriegsgräberstätte Edewecht.

Aufnahme des Projekts Inklusion an dem Berufsbildungszentrum Edewecht (GPS).

Kooperation mit der BBS Ammerland – Berufsschultage.

2014

 Sponsorenlauf in Hannover zur Unterstützung einer Schulgründung in Tansania.

Kooperation mit dem VfL Edewecht – Ausbildung von Fußballtrainern.

Einweihung des Schulhofs an der Hauptstraße 42 mit der GS Edewecht und dem Kindergarten „Lüttje Hus“.

Gemeinsame Projekttage: Berühmte Persönlichkeiten der GS Edewecht im Primarbereich der Astrid-Lindgren-Schule.

Grundschule Ofen und die Astrid-Lindgren-Schule erarbeiten das Musical: „Das Vier-Farben-Land“.

Grundschule Augustfehn und die Astrid-Lindgren-Schule (Video AG) erarbeiten einen Film: „Ich muss noch schnell die Welt retten“.

Preisträger beim Abschlussfestival der Autostadt Wolfsburg mit „Stomp in the city“.

2015

Der Kunstverein Edewecht beendet seine Aktivitäten mit „Percussion-Posaune-Leipzig“.

Besuch einer Irak-Delegation und Lehrenden der Universität Oldenburg.

Verleihung: 3. Preis des Schülerfriedenspreises – Dokumentation eines Ortsrundgangs durch Edewecht.

Schule auf EssKursion“ – Veranstaltung der Verbraucherzentrale Niedersachsen und der Astrid-Lindgren-Schule.

Tag der „Unterstützten Kommunikation“ an der Astrid-Lindgren-Schule.

Haupteingang Seit dem Schuljahr 1972/73 besteht die Astrid-Lindgren-Schule an ihrem jetzigen Standort. Sie ist als „Schule für Lernbehinderte“ für die Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn konzipiert worden. Zum Schuljahr 1981/82 sind „Klassen für geistig Behinderte“ als ergänzende organisatorische Einheit genehmigt worden. In diesen Klassen werden Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung aus dem gesamten Ammerland unterrichtet. Für die Abschlussstufenklasse ist ab dem Schuljahr 1998/99, für die übrigen „Klassen für geistig Behinderte“ ab dem Schuljahr 2002/03 entsprechend der Vorgabe des Organisationserlasses ein Ganztagsunterricht aufgenommen worden.

Zum Schuljahr 2003/04 ist im Bereich der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen eine 10. Klasse genehmigt worden, die freiwillig besucht und zum Hauptschulabschluss führen kann. Die dieses Angebot nicht wahrnehmenden Schülerinnen und Schüler verlassen nach Klasse 9 mit einem Abschluss der Förderschule Schwerpunkt Lernen bzw. vorzeitig mit einem Abgang die Schule. Die Schülerinnen und Schüler in der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung besuchen in der Regel 12 Schuljahre die Schule, um dann in der überwiegenden Zahl in der Werkstatt für Behinderte ihrer Berufsausbildung nachzugehen.

Schülerinnen- und Schülerzahlen von 1966 bis heute

 4/2016

Über Uns

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Über uns

 

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Die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht ist ein sonderpädagogisches Förderzentrum mit einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

Unsere Schule wird von 230 Schülerinnen und Schüler besucht. Es gibt 9 Klassen für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen

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Schulprogramm 2016_1

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Schulprogramm


Astrid-Lindgren-Schule Edewecht

 

Sonderpädagogisches Förderzentrum, Förderschule Schwerpunkt Lernen, Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung Ganztagsschule, UNESCO-Projektschule, Umweltschule, Sportfreundliche Schule

 

2016


 

 


Baustein 1   Informationen zur Schule

Baustein 2   Leitbild

Baustein 3   Situationsanalyse

Baustein 4   Entwicklungsziel (3-5 Jahre)

Baustein 5   Qualifizierungskonzept

Baustein 6   Qualitätsmanagement

Die Konkreten Maßnahmen innerhalb des genannten Entwicklungszeitraumes sind im internen Bereich der Homepage zu finden und werden dort fortlaufend aktualisiert.


 

 

 

Baustein 1   Informationen zur Schule


Sonderpädagogisches Förderzentrum Edewecht  / Ammerland


Astrid-Lindgren-Schule Edewecht
Sonderpädagogisches Förderzentrum
Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen
Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung      
Ganztagsschule
UNESCO-Projektschule und Umweltschule
Hohenacker 14
26188 Edewecht
Tel      04405/8621
Fax      04405/939649
e-Mail   s Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet www.als-edewecht.de     

 

Die Astrid-Lindgren-Schule unterstützt als Sonderpädagogisches Förderzentrum die inklusive und wohnortnahe Beschulung aller Kinder und Jugendlichen im Landkreis Ammerland. Inklusive Schulen ermöglichen den Zugang und die Benutzung aller schulischen Einrichtungen und das selbstverständliche soziale Miteinander aller Schülerinnen und Schüler. Unabhängig vom jeweiligen Unterstützungsbedarf und den schulischen Möglichkeiten gehen die Schülerinnen und Schüler in die Schule, für die Eltern und Erziehungsberechtigte sich entschieden haben. Inklusive Schulen sind im Ammerland alle Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen.

 

 

1. Gemeinsam leben und lernen

Heterogene Lerngruppen sind Ausgangslage der pädagogischen Arbeit aller Schulen. Gemeinsamer Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ist ein differenzierter Unterricht mit individualisierten und gemeinsamen Lernsituationen. Dazu ist eine Vielfalt von Methoden und offenen Unterrichtsformen unerlässlich. Im gemeinsamen Unterricht werden Schülerinnen und Schüler zieldifferent beurteilt.

 

1.1 Rechtliche Grundlagen

Die inklusive Schule ist verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt worden. Dies hat der Niedersächsische Landtag im März 2012 beschlossen. Die Entscheidung geht auf Artikel 24 der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zurück, dem der Bundestag und der Bundesrat im Jahre 2008 und 2009 zugestimmt haben. Alle Beschlüsse haben das Ziel, die gleichberechtigte Teilhabe an den Menschenrechten auch für Menschen mit Behinderungen ohne Einschränkungen zu gewährleisten. In Niedersachsen gewährleistet  § 4 des Niedersächsischen Schulgesetzes dieses Grundrecht. Die Eltern und Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf können in der Förderkommission zum Ausdruck bringen, ob ihr Kind die allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll. Eingeschränkt wird die Wahl allerdings auf die Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung, Körperliche und Motorische Entwicklung, Emotionale und Soziale Entwicklung, Hören und Sehen. Der Förderschwerpunkt Lernen wird seit dem Schuljahr 2013/14 von Schuljahr zu Schuljahr  in die allgemeine Schule integriert. Eine wesentliche Aufgabe des Förderzentrums Edewecht / Ammerland wird sein, die sonderpädagogischen Standards wie Arbeitspläne, Unterrichtsmaterialien, didaktisch-methodisches Vorgehen, mediale Unterstützung u.a. in die allgemeine Schule zu integrieren.

 

1.2 Rahmenbedingungen für die Inklusion in der Region Edewecht  / Ammerland

Die Astrid-Lindgren-Schule gewährleistet als öffentliche Schule die sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt Lernen und Geistige Entwicklung. Neben der bisherigen Arbeit am Schulstandort Edewecht erweitern sich damit die Aufgaben des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Durch Abordnung arbeiten Förderschullehrkräfte unserer Schule in allen allgemeinbildenden Schulen in der Region Edewecht / Bad Zwischenahn und ermöglichen durch die Entwicklung von Förderplänen die zieldifferente Förderung der Schülerinnen und Schüler in den inklusiven Schulen. Im Rahmen des Regionalen Inklusionskonzeptes arbeiten  Förderschullehrkräfte in der sonderpädagogischen Grundversorgung an den Grundschulen in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und Emotionale  -  Soziale Entwicklung.  

Die weiterführenden Schulen des Sek. I - Bereichs wie die Oberschulen und Gymnasien, sind inklusive Schulen. Auch hier werden Förderschullehrerstunden gemäß der Vorgabe für die sonderpädagogische Unterstützung einzelner Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt.

Bei allen Bemühungen der Lehrkräfte des Sonderpädagogischen Förderzentrums geht es darum, die gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Schulen zu gewährleisten. Dabei werden wirksame und individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in Zusammenarbeit von Förderschullehrkraft und Lehrkraft  der allgemeinen Schulen entwickelt.

 

1.3 Aufgaben des Sonderpädagogischen Förderzentrums

Die sonderpädagogische Arbeit der Förderschullehrkräfte in den inklusiven Schulen umfasst präventive Maßnahmen, die den schulischen Erfolg der Schülerinnen und Schüler sichern sowie fachlich angepasste Maßnahmen, die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf individuell fördern. Daraus ergeben sich für das Förderzentrum folgende Aufgaben:

  • Beratung von Schulen, Schulträgern u.a.
  • Beratung von Eltern und Erziehungsberechtigten
  • Koordinierung der sonderpädagogischen Unterstützung in den allgemeinbildenden Schulen
  • Kooperation mit Berufsbildenden Schulen und berufsfördernden Einrichtungen
  • Durchführung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs
  • Qualitätsentwicklung und Sicherung inklusiver Bildungsangebote und individueller Förderplanung
  • Durchführung von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte und Schulleitung
  • Unterricht und Erziehung in den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung

 

1.4 Mobile Dienste im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

Die Astrid-Lindgren-Schule bietet einen Mobilen Dienst Emotionale und Soziale Entwicklung („ESE“) im Rahmen von Prävention und Intervention an. Dabei geht es um die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern und die Beratung von Eltern, Erziehungsberechtigten und Lehrkräften in Bezug auf allgemeine, pädagogisch - didaktisch-methodische, schul- und unterrichtsorganisatorische Aufgaben mit dem Blickwinkel auf die emotionale und soziale Entwicklung.
Fragen und Aufgaben zum Gewähren von Nachteilsausgleich, behinderungsspezifische Lehr- und Lernmaterialien, Koordinierung von schulischen Förderangeboten, die Mitwirkung bei Verfahren zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung und die Erstellung individueller Förderpläne werden erörtert.

 

1.5 Kooperationsklassen

Mit Kooperationsklassen im Schwerpunkt Geistige Entwicklung an dem Standort von allgemeinbildenden Schulen,  wie z. B. Grundschulen,  fördern wir  soweit wie möglich einen gemeinsamen Unterricht von nicht behinderten Schülerinnen und Schülern und in ihrer Entwicklung beeinträchtigten Schülern.

 

1.6 Schulbereiche der Astrid-Lindgren-Schule

Die Astrid-Lindgren-Schule unterrichtet Schülerinnen und Schüler in den Schwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Kerncurricula.  
Im Schwerpunkt Lernen können die Schülerinnen und Schüler nach 10 Schulbesuchsjahren die Schule mit einem Hauptschulabschluss abschließen. Im Schwerpunkt Geistige Entwicklung werden die Schülerinnen und Schüler in mindestens 12 Schuljahren auf eine größtmögliche selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen vorbereitet. Die berufliche Orientierung und die Vorbereitung auf Tätigkeiten in der Arbeitswelt,  die den eigenen Wünschen und Fähigkeiten entspricht, erfolgt in praxisnahen Zusammenhängen und lernbereichsorientierten Projekten. Das Prinzip der persönlichen Zukunftsplanung und eine erwachsenpädagogische Arbeitsweise im Unterricht fördern die Ziele zur Inklusion in Gesellschaft, Arbeit und Beruf.

 


 

 

 

 

Baustein 2   Unser Leitbild

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das humanistische und christliche  Weltbild. Dazu gehören Offenheit und Toleranz  gegenüber unserer Mitwelt und fremden Kulturen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler  zu toleranten, teamfähigen, friedfertigen und verantwortungsbereiten Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Die vermittelten Normen und Werte sollen helfen, die Vielfalt unserer Welt zu beurteilen und ein möglichst selbstbestimmtes  und selbstverantwortbares Leben in gegenseitiger Achtung, Respekt , Zuneigung und Vertrauen zu führen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, ihren Platz in der Gesellschaft bewusst verantwortungsvoll wahrzunehmen. Die demokratische Teilhabe an einer nachhaltigen Entwicklung, ein gesundheitsbewusstes Leben und die aktive Mitgestaltung  des sozialen und kulturellen Lebens in der Gemeinschaft mit allen Schülerinnen und Schülern ist Ziel unserer Arbeit.

Ein kompetenzorientierter und handlungsorientierter Unterricht mit kreativen Freiräumen soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, ihre Kenntnisse Fähigkeiten und Fertigkeiten nachhaltig zu erwerben und so die bestmögliche Vorbereitung auf eine Zukunft in einer inklusiven Gesellschaft unserer globalisierten Welt zu erfahren.

Als UNESCO - Projekt - Schule stützen wir die grundlegenden Menschenrechte, um den Frieden in unserem Umfeld zu erhalten. Als Umweltschule arbeiten wir daran, die uns umgebende Umwelt zu schützen und zu erhalten. Als Sportfreundliche Schule setzen wir uns für eine gesundheitsbewusste Lebensführung mit gesunder Ernährung und viel Bewegung ein.

Als Förderzentrum unterstützen wir die Kindergärten, die allgemeinbildenden Schulen und berufsbildenden Schulen bei ihrer inklusiven Arbeit.  Die  Beratung der Lehrkräfte, Eltern und Erziehungsberechtigten dient der Teilhabe der Schülerinnen und Schüler in allen gesellschaftlichen Bereichen.

 


 

 

 

 

Baustein 3   Situationsanalyse

Die Astrid - Lindgren - Schule arbeitet seit mehr als 10 Jahren als UNESCO-Projektschule. Seit 2003 wurde sie alle zwei Jahre Umweltschule in Europa und  gehört  seit dem Jahre 2008 zum Kreis der Sportfreundlichen Schulen in Niedersachsen. Unsere Bemühungen um eine gesunde Lebensführung wurden mit fünf Sternen der Verbraucherzentrale Niedersachsen für das Mensa Angebot ausgezeichnet.
Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung der schulischen Ziele sind durch deren Verankerung in den Arbeitsplänen und Umsetzung dieser Themen im offenen Nachmittagsunterricht gewährleistet.
Die persönliche Zukunftsplanung, die  Schülermitverantwortung,  das Buddy  - Konzept und Initiativen zum sozialen Lernen schaffen Grundlagen für einen respektvollen wertschätzenden Umgang miteinander.
Als Sonderpädagogisches Förderzentrum unterstützen wir mit mehr als 350 abgeordneten Lehrerstunden die allgemeinbildenden Schulen in der Region bei ihren Bemühungen um eine inklusive Schule. Der Mobile Dienst ESE kann von allen Schulen und vorschulischen Einrichtungen angefordert werden.  
Durch interne und externe Evaluationsmaßnahmen werden die gesetzten  Entwicklungsziele der Schule überprüft. Zu den bisherigen Entwicklungszielen der Schule sind erweiterte Zielsetzungen insbesondere in der Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen  und berufsbildenden Schulen durch die Vorgaben der Inklusion hinzugekommen.

In der Steuergruppe werden 6 Entwicklungsbereiche der Schule bearbeitet:

  • Soziales  Lernen
  • Unterrichtsentwicklung
  • Berufs- und Lebensorientierung
  • Bewegung und Gesundheit
  • UNESCO –Projektschule / Umweltschule
  • Inklusion

Was haben wir bisher erreicht? Wo wollen wir weiterarbeiten?  Eine Ist-Analyse der schulischen Entwicklungsbereiche im Überblick (Stand 2016) 

 

3.1 Soziales Lernen

Regelungen Ordnungen Vereinbarungen
  • Schulordnung
  • Klassen und Pausen
  • Mensaregeln
  • Regeln für den Bustransport
  • PC / Medienraumordnung
  • Fachspezifische Regelungen
  • Förderpläne / päd. Konferenzen
  • Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen 

Buddy-Projekt-Schule

  • HG : Buddy -  AG
  • NG: Klassenprojekt
  • Spielzeugausleihe
  • Hausaufgabenhilfe
  • Mensadienste
Trainingsraum
Ziele:
  • Lernwilligen  Schülerinnen und Schüler einen
    ungestörten Unterricht anbieten
  • Häufig störenden Schülerinnen und Schülern
    Hilfe anbieten ihr Sozialverhalten zu verbessern
Mobiler Dienst  (ESE)
  • Beratung/Unterstützung in unterrichtlichen Situationen

Faustlos
Trainingsprogramm für die Grundstufe / Mittelstufe

  • Faustloskoffer

 „Erwachsen werden“, Lions Quest-Programm

  • Integration, Akzeptanz, Verantwortung Trainings-
    programm für den Klassenunterricht, zur Zeit 6L-7L

 Marburger Konzentrationstraining

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Arbeit in Kleingruppen nach Anmeldung

Medienkompetenz / Präventionsarbeit

  • Handyführerschein
  • PC-Führerschein

Projekte für Klassen / Lehrkräfte

  • Wir sind stark , 7L, 9G
  • Info Veranstaltung zu aktuellen Themen,
    z.B. Jugendkriminalität Polizei, Landeskriminalamt
  • Erste-Hilfe-Kurs

Medienkompetenz Lehrkräfte

  • Präventionstage
  • Informationstage
  • Gesundheitswoche

 

 3.2 Unterrichtsentwicklung

Strukturierungs- und Ritualisierungsmaßnahmen
als Rahmenbedingungen für einen störungsfreien Unterrichtsablauf
Beginn und Ende der Unterrichtsstunden, in allen Klassen implementiert

  • Beim Klingeln gehen alle Schülerinnen und Schüler in ihre Klassen
  • Die Arbeitsmaterialien / Timer liegen bereit
  • Der Timer wird für Mitteilungen, Hausaufgaben, Organisationshinweise genutzt
  • Die Lehrkraft beginnt und beendet den Unterricht
  • Jeder Schüler wählt sein Ziel im Arbeits- und Sozialverhalten und nimmt eine Selbsteinschätzung vor
  • Regelmäßige Rückmeldesysteme gehören zum Klassenritual
  • Für den Förderschwerpunkt GE werden diese Grundsätze in Form von Text und Boardmaker Symbolen veranschaulicht
    Die Evaluation dazu hat  eine Verbesserung und stärkere Vereinheitlichung der Rahmenbedingungen für strukturiertes Lernen ergeben
 

Unterstützte Kommunikation

  • Erweiterung der Fachkenntnisse der Lehrkräfte im theoretischen und im handelnden Umgang mit Unterstützer Kommunikation
  • Erweiterung der elektronischen Medien
  • Flächendeckende Verankerung im Unterricht aller Klassen
  • Entwicklung von Standards
  • Tag der Unterstützten Kommunikation im Juni  (Benutzung von Gebärden, Bildzeichen , elektronischen Hilfsmitteln.)

 

Sprachförderunterricht in Deutsch und Englisch

  • Erweiterung des Wortschatzes, der Bildung von Sätzen u.a. sind Bestandteil jeden Unterrichts
  • Individuelle Förderung der Sprachkompetenzen in Einzel-, Gruppenunterricht und therapeutischer Arbei

 

 

3.3 Berufs- und Lebensorientierung

Förderplanung / Persönliche Zukunftsplanung
  • Berufswahlpass LE
  • Potentialanalyse
  • Beruflicher Förderplan GE
  • Berufswegekonferenzen
  • Projektorientierung - Abschlussstufenkonzept 10G-12G 
Tag zur Berufsorientierung
Klassen 8L-10H, 10 G-12 G
  • Betriebserkundungen
  • Berufsfelderkundungen
  • Berufeparcours mit regionalen Firmen
  • Praxistag
  • Schülerfirma
  • Berufseinstiegsbegleitung LE
Zusammenarbeit mit der BBS Ammerland
  • Schnuppertage 8L,9G
  • Praxistag 9L, 10 G mit  den Förderschulen des Landkreises Ammerland
  • Gegenseitige Hospitationen 
„Initiative Inklusion“
Abschlussstufe Klasse 11 GE in Zusammenarbeit mit der GPS
  • Potentialanalyse
  • Praxistag im BBZ
  • Praxisanteile
  • Berufswegekonferenzen
Außerschulische Partner
  • Handwerkskammer/ Industrie und Handelskammer
  • GPS Wilhelmshaven
  • Berufsbildungswerke Bremen, Lingen
  • Agentur für Arbeit Oldenburg
  • Selam Lebenshilfe Oldenburg e.V.
  • WfbM Oldenburg
  • BNW Niedersachsen
  • AK Schule Wirtschaft
Praxisanteile / Praktika
  • Mobilitätstraining
  • Medienerziehung
  • Praktikum Klasse 8L,10H,11G,12G
  • Zukunftstag 5L-8L, 6G-9G
  • Sozialer Tag 7L, 9G

 

3.4 Bewegung und Gesundheit

 

Sportfreundliche Schule

Kooperationen
  • Partnerschule Werder Bremen
  • Kooperation VFL Edewecht
  • Kooperationen mit Ammerländer Schulen
  • im Rahmen von Turnieren
  • Grundschulen / Schulverbund
Arbeitsgemeinschaften
Feste Angebote Bewegung/ Mobilität
im offenen Nachmittagsunterricht
  • Special Olympics GE
  • Gemeinsame Angebote mit der GS Edewecht
  • Heilpädagogisches Voltigieren

Bewegte Pause

  • Spielzeugausleihe HG / NG
  • Ballspiele 1. Pause,3. Pause
 Sportfeste
  • Hallensportfeste
  • Sommersportfeste
  • Laufabzeichen
  • Sportivationstag
  Spezielle Angebote
  • Erste Hilfe
  • Fahrradprüfung
  • Nichtschwimmerangebot
  • Freikarten fürs Schwimmbad Schulweg
    mit dem Fahrrad statt Bus

Bewegter Unterricht

  • Bewegungsangebote auf dem Pausenhof
  • Fahrzeugangebote NG
  • Unterrichtssequenzen mit Bewegungsübungen

 

Gesunde Lebensführung

Schule auf Esskurs
  • „ Wer besser isst, ist besser drauf“
    DT. Gesells.f.Ernährung
  • Auszeichnung der Verbraucherzentrale (5*+)
  • Frühstücksangebot
  • Schülerfirma
  • Schulobst
  • Projettage / Praxistag
Arbeitsgemeinschaften
  • Saftladen
  • Angebote im offenen Ganztagsunterricht
Maßnahmen
  • Unterstütze Kommunikation
  • Hygienemanagement (Klassen, Mensa)
  • Mehrwegflaschensystem
  • Schüler / Kindgerechte Ausstattung
  • Evaluationsmaßnahmen
  • Beschwerdemanagement

 

3.5 UNESCO Projektschule / Umweltschule

UNESCO - Projektschule

  • Menschenrechts und Friedenserziehung
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Globale Entwicklung
    • Projektwochen / Projekttage
    • Feste Angebote im offenen Nachmittagsunterricht
    • Mitarbeit im Mini Netzwerk der UNESCO - Projektschulen
    • Unterstützung von Schulprojekten durch Aktionen z. B Sponsorenlauf
    • Aufbau einer Schulpartnerschaft
    • Teilnahme an regionalen und überregionalen Tagungen
    • Jahresberichte

 

Umweltschule

  • Umweltprobleme
  • Umweltverhalten
  • Nachhaltige Entwicklungen
    • Regelmäßige Bewerbung als Umweltschule
    • Jahresberichte
    • Umweltordnung für die Schule in den Arbeitsplänen GE eingearbeitet im Bereich LE noch in Arbeit
    • Schulhofumgestaltung NG
    • Schul- und Mensagarten HG
    • Projektwoche zum Thema Umwelt erhalten und gestalten
    • Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum Ammerland
    • Mitarbeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V.
    • Mitarbeit in der Vereinigung Schulgarten im Ammerland

 

 

3.6 Inklusion

Sonderpädagogische Grundversorgung
  • Kooperationsklassen
  • Mobiler Dienst ESE
  • Praxistag BBS Ammerland LE,GE
  • Praxistag ALS
  • Praxistag GPS 
Inklusive Förderkonzepte:
  • Sonderpäd. Grundversorgung
  • Kooperationsklassen
  • Mobiler Dienst
  • Praxistag
  • Inklusionskonzept  
  • Sprachförderkonzepte 
  • Gemeinsame Förderplanung
  • Gem. Unterricht, Projekttage, Pausen
  • Gem. Absprachen in der Region Ammerland (Schulen / Jugendamt)
  • Hospitationen , Fortbildung
  • Evaluation 
Unterstützung der inklusiven Schulen (Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien)
  Inklusion in den Grundschulen / Sek I
Diagnostik
  • Diagnose von Kompetenzen 1.-9. Klasse
  • Fortlaufend gemeinsame Beobachtungen, Lernkontrolle
  • HSP, Klick, Rechtschreibleiter u.a.
  • Tests, persönliche Beobachtungen, informelle Tests
Förderplan
  • Gemeinsame Erarbeitung von  den beteiligten Lehrkräften, Evaluation und Fortschreibung
    durch die Förderschullehrkraft mit dem Klassenteam
  • Klassenteam legt Förderziele fest
  • Förderplan der ALS als Orientierungsrahmen
  • Eigene Förderpläne der Schule  
Arbeitsplan
  • Arbeitspläne der ALS als Orientierungsrahmen (Standards- Was sollte der Schüler können?)
  • Wochenpläne Deutsch, Mathematik werden von der Förderschullehrkraft geschrieben Wochenplanarbeit
Gutachten
  • Gemeinsame Gutachtenerstellung Klassenlehrkräfte / Förderschullehrkraft Erstellung arbeitsteilig
Beratung
  • gemeinsame kollegiale Gespräche mit Eltern / Erziehungsberechtigten
  • gemeinsame Elternsprechtage
  • Regelmäßige Teamkonferenzen
  • Dokumentation im Förderplan
  • Austausch mit Psychologen, Therapeuten, Jugendamt
Organisation
Arbeit im Team
Unterrichtsorganisation
  • Teamteaching (in kleineren Klassen)
  • Einzel- und Gruppenförderung
  • Klassenraumsituation
Medien / Materialien
  • Material der Förderschule in Deutsch, Mathematik
  • Förderhefte der GS-Verlage
  • Individuell angepasste Materialien

 


 

 

 

 

 

Baustein 4   Entwicklungsziele 3-5 Jahre

 

Soziales Lernen

Die personalen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden gestärkt für eine aktive Gestaltung sozialer Beziehungen in der Schule, im Unterricht und  in anderen Lebensbereichen. Die verschiedenen Aktivitäten zum sozialen Lernen innerhalb der Schule und in  Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern werden aufeinander abgestimmt und zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt.(Sozialcurriculum)

Schwerpunkte:

  • Vermittlung / Übung sozialer Kompetenzen
  • Mehr Mitbestimmung, Selbstverantwortung, Eigenbeteiligung
  • Aktive Gestaltung sozialer Beziehungen (Handy..)
  • Personale Kompetenzen (Belastbarkeit, Durchhaltevermögen…)

 

Unterrichtsentwicklung

Die Entwicklung überfachlicher Basiskompetenzen für ein erfolgreiches Lernen wird aufgebaut.

Schwerpunkte:

  • Instrumente zur Informationsbeschaffung, -erfassung, -verarbeitung und Präsentation
  • Strategien zur Arbeits- und Lernplanung
  • Kommunikationstechniken. Entwicklung und Förderung des eigenverantwortlichen und selbstgesteuerten Lernens
  • Kompetenzorientierung und offene Unterrichtsformen
  • Elemente der Unterstützten Kommunikation
  • Sprachförderkonzept

 

Berufs- und Lebensorientierung

Die Orientierungskompetenzen und Entscheidungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler für eine möglichst selbstständige und selbstbestimmte Berufswegentscheidung und Lebensführung werden gefördert.

Schwerpunkte:

  • Persönliche Zukunftsplanung
  • Potentialanalyse
  • Berufsfelderkundungen
  • Tag zur Berufsorientierung
  • Medienkompetenz
  • Praxiserfahrung

 

Bewegung und Gesundheit

Vermittlung und Übung von Handlungskompetenzen für eine aktive und gesunde Lebensführung, d.h. die Förderung der Bewegung im Unterricht, in den Pausen und der Ausbau von Bewegungsräumen. Dabei werden  auch soziale Ziele (Kontakte zu Vereinen, Freizeitgestaltung, persönliche Mobilitätsförderung.) und Umweltziele berücksichtigen. Förderung der Selbstkompetenz und Eigenverantwortung für eine gesunde Lebensführung durch praktische Übungen, die in den normalen Alltagsablauf passen.

Schwerpunkte:

  • Umsetzung der Ziele „Sportfreundliche Schule“
  • Bewegung im Unterricht
  • Schulobstprogramm
  • Mensa - Angebot
  • Projekttage zu gesunder Ernährung/ Bewegung
  • Inklusive  Bewegungsangebote

 

UNESCO- Projektschule / Umweltschule

Als UNESCO-Projektschule und Umweltschule sind Menschenrechtsbildung, Demokratieerziehung, interkulturelles  Lernen, Globales Lernen, Umweltbildung und die Unesco-Welterbeerziehung  die Schwerpunkte der schulischen Arbeit. In Projekten und Arbeitsgemeinschaften gemeinsam in Netzwerken mit außerschulischen Partnern übernehmen die Schülerinnen und Schüler  Verantwortung, entwickeln Handlungsstrategien und setzen sich aktiv für eine Kultur des Friedens ein. Die ökologische Gestaltung und Nutzung des Schulgebäudes und Schulgeländes im Sinne  einer nachhaltigen Entwicklung sind Ziele der schulischen Arbeit und beinhalten Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs und der Abfallbelastung.

Schwerpunkte:

  • UNESCO – Projektwochen
  • Projekttage / Arbeitsgemeinschaften
  • Verankerung der Ziele  in den Arbeitsplänen
  • Entwicklung und Pflege der Schulgartenarbeit

 

Inklusion

Als Förderzentrum unterstützt die Astrid-Lindgren-Schule die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung inklusiver Ziele aller Schulen.

Schwerpunkte:

  • Diagnostik
  • Beratung
  • Förderplanung
  • Organisation:  Arbeit im Team
  • Medien

 


 

 

 

 

 

Baustein 5  Qualifizierungskonzept

Das schulische Qualifizierungskonzept nimmt Bezug auf die Entwicklungsziele der Schule und der damit verbundenen Evaluation.

Folgende Ziele werden angestrebt:

  1. Die Förderung der individuellen, pädagogischen,  fachdidaktischen und methodischen Qualifizierung von Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern
  2. Die nachhaltige Qualitätsentwicklung der Schule auf der Grundlage des Schulprogramms

 

Bedarfsermittlung der Qualifizierung

Der Fortbildungsbedarf der Schule wird durch folgende Maßnahmen erschlossen:

  1. In Personalentwicklungsgesprächen werden die Interessen und persönlichen Schwerpunkte deutlich und mit der Schulleitung herausgearbeitet
  2. Die Fortbildungsbedarfe für Teilbereiche der Schule werden durch Bedarfsanmeldungen aus den Fachbereichs-, und Fachkonferenzen und Arbeitsgruppen der Schule deutlich.  Die  Schwerpunkte der Schule sind: das Methodenlernen, die Medienkompetenz und die Sprachförderung.
  3. Der Fortbildungsbedarf des gesamten Kollegiums ergibt sich durch außerschulische Impulse in Verbindung mit schulischen Bedürfnissen wie Soziales Lernen, Gesundheitsschutz oder auch aktuelle neue und zusätzliche Aufgaben der Schule.

 

Für die Organisation des Qualifizierungskonzeptes werden folgende Regelungen getroffen:

  1. Schulexterne  individuelle Fortbildungen werden auf dem Dienstweg beantragt und nach einem Fortbildungsplan von der Schulleitung genehmigt. Notwendige Budgetmittel und evtl. Vertretungsregelungen werden durch die Schulleitung organisiert.
  2. Individuelle Fortbildungen in der unterrichtsfreien Zeit werden angezeigt und die Teilnahme dokumentiert.
  3. Die Inhalte  der Fortbildungen werden den Kolleginnen und Kollegen in den entsprechenden Teil-,  Fach und Fachbereichskonferenzen und Dienstbesprechungen zugänglich gemacht.

 

 

 

 

 

 

Baustein 6 Qualitätsmanagement des Förderzentrums

Das Qualitätsmanagement des Förderzentrums gliedert sich auf in die Qualitätsentwicklung und die Qualitätssicherung. Bei der Qualitätsentwicklung geht es um die Entwicklung von Arbeitsabläufen und Prozessen zu den angestrebten Zielen der Schule; bei der Qualitätssicherung um die nachhaltige Implementierung der Veränderungen und Verbesserungen.

Inhaltlich geht es in der Astrid Lindgren Schule um die in Baustein 3 (Situationsanalyse) benannten Entwicklungsbereiche der Schule

  • Soziales Lernen
  • Unterrichtsentwicklung
  • Berufs- und Lebensorientierung
  • Bewegung und Gesundheit
  • UNESCO-Projektschule / Umweltschule
  • Inklusion

Für diese Entwicklungsbereiche gibt es im Rahmen der Qualitätsentwicklung fünf Arbeitsgruppen, deren Vertreterinnen und Vertreter die Ergebnisse in einer schulinternen Steuergruppe koordinieren. Auf diesem Wege werden konkrete Maßnahmen und Absprachen getroffen, sowie zeitnahe Evaluationsabläufe (Qualitätssicherung) geklärt. Die Schulleitung  leitet die Steuergruppe,  begleitet die Arbeitsgruppen, gewährleistet die notwendigen Informationswege , sorgt für Transparenz und sichert die Mitwirkungsmöglichkeiten in den schulischen Gremien für alle Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern  und Erziehungsberechtigte.
Ergänzt wird die Qualitätsentwicklung des Förderzentrums, durch die Einrichtung von Gesundheitsmanagementstrukturen mit dem Ziel,  motivierende und gesundheitsfördernde Lern und Arbeitsbedingungen  gemeinsam zu schaffen und zu gestalten.
Auf dem Weg zu inklusiven Schule arbeitet  das Förderzentrum in der Arbeitsgruppe  „ Inklusion“ gemeinsam  mit  den  Förderschullehrkräften der Schule, den  Schulleitungen und beteiligte Lehrkräften der inklusiven Schulen der Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn. Zum einen führt dies zu einem intensiven Gedankenaustausch über anstehende Fragen und Probleme, zum anderen werden konkrete Absprachen und Vorgehensweisen erarbeitet. Die Entwicklung zu einer inklusiven Schule führt in der Steuergruppe zu der Aufgabe, die schulischen Belange der Astrid Lindgren Schule in eine Balance zu den Anforderungen der inklusiven Arbeit in den umliegenden  allgemeinbildenden Schulen zu bringen.
Die hohe Zahl der Abordnungsstunden für die Sonderpädagogische Grundversorgung, den Mobilen Dienst ESE und die Unterstützung der inklusiven Klasse mit gleichzeitiger Sicherstellung einer geordneten und guten Schulorganisation stellt die Schulleitung und die Lehrkräfte vor neue Aufgaben. Die aktuellen Schwerpunkte des Schulprogramms sichern sowohl die Förderung  der Schülerinnen und Schüler der Astrid Lindgren Schule als auch die Unterstützung der inklusiven Schulen. Dabei wird die optimale Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und die präventive Arbeit an der Astrid Lindgren Schule und  den anderen inklusiven Schulen in der Region gewährleistet.

 

 

 4/2016