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Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2014/2015
November 2014

 

Mobilität im Unterricht

Im ersten Schulhalbjahr gab es für die Abschlussstufenschülerinnen und Abschlussstufenschüler ein klassenübergreifendes Unterrichtsangebot  zum Thema Mobilität. In dieser Gruppe wurden Begriffe wie Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer geklärt, die Gebärden gehen, fahren, Auto, U-Bahn, Zug, Schiff, Fahrrad, Lastwagen, Motorrad, Flugzeug, Taxi eingeführt und geübt sowie spielerische Übungen zur Schulung von Augen, Ohren, Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, Merkfähigkeit und Raumwahrnehmung durchgeführt.
Ein Fahrradsimulator konnte erprobt werden. Das Verhalten als Fußgänger und als Fahrgast von Bus und Bahn haben die Schülerinnen und Schüler theoretisch erarbeitet und praktisch geübt. Hierbei waren folgende Themen Unterrichtsgegenstand: Verkehrsschilder, Straßenüberquerung, Rad- und Fußwege, Karten und Fahrpläne lesen, An der Haltestelle, Im Bus, Sich Hilfe holen, Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Im Bahnhof. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten das Verkehrsaufkommen und das Verhalten von Verkehrsteilnehmern an einer Kreuzung in Edewecht. Sie befragten einen Polizisten, einen Busfahrer und mehrere Angestellte am Hauptbahnhof Oldenburg und erfuhren durch Erzählungen einiges über Situationen und Gefahren im Straßenverkehr, über die VWG, die Bahnhofsmission und die Deutsche Bundesbahn.
Mit Umgebungskarten und Stadtplänen haben sie ihren Wohnort, den Weg zur Schule und die Lage von Bushaltestellen ermittelt und sich bei Unterrichtsgängen in Edewecht und in der Oldenburger Innenstadt orientiert.

 

Umweltschule

Am 19.8.2013 hat unsere Schule zum 5. Mal die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten.
Diese Auszeichnung hat eine Abordnung der Astrid-Lindgren-Schule in der Universität Oldenburg im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung von der Vizepräsidentin der Universität, Prof. Dr. Cornelia Budde, und von Ursula von der Heyde (Niedersächsische Landesschulbehörde) erhalten, die die Landeskoordinatorin ist. Wir bekamen eine neue Flagge mit dem Symbol der Umweltschule, eine Urkunde, einen Lavendel und Bücher für die Schule überreicht.
Die Auszeichnung erhält man jeweils für zwei Jahre, die man an bestimmten Umweltprojekten arbeitet. In diesem Fall für die Themen: Ressourcenschonung, Recycling, Umweltschutz und für das Thema Biologische Vielfalt. Wir haben in diesem Zusammenhang verbindliche Umweltämter an der Schule eingeführt sowie selbst entworfene Umweltplakate und -aufkleber in der Schule aufgehängt. Weiterhin gibt es bei uns die Umweltbox „Meike“, in der wir alte Handys, Tonerkartuschen und leere Druckerpatronen sammeln, zum Recyclen abgeben und gegen Punkte eintauschen können, für die wir wiederum Spiele u.a. für die Schüler bekommen können. Wir haben im Mensagarten ein großes Insektenhotel gebaut sowie ein Schmetterlings- und Raupenbeet angelegt. Wichtig war für uns auch die alljährlich anfallende Arbeit mit dem Holunder, aus dem wir Sirup, Saft und Gelee gemacht haben und auch verkaufen konnten. In diesem Jahr gibt es zusätzlich  noch eigenen Apfelsaft aus Äpfeln aus dem Schulgarten.
Für die nächsten zwei Jahre sind – neben der Schulgartenarbeit - bereits wieder neue Projekte geplant. So gestalten wir unter anderem zusammen mit der Grundschule Edewecht den dortigen Schulhof um und lassen ihn „grüner“ werden.

 

Sponsorenlauf der ALS für das Schulgründungsprojekt in

Kisangara / Tansania „One World Secondary School Kilimanjaro“
Gemeinsam im Netzwerk der Unesco-Projekt-Schulen Niedersachsen/Bremen starteten am 4.September 2013 in Hannover 16 Schülerinnen und Schüler und 7 Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Sponsorenlauf rund um den Maschsee.
Gefördert von Edewechter Firmen, Eltern u.a. unterstützten die Schülerinnen und Schüler damit eine Modell-Schulgründung in Tansania. Im Januar 2013 startete die Modellschule mit der ersten Klasse einer Grundschule.
Globales Lernen und Nachhaltigkeit sind die Kernaufgaben der Modellschule. Gelernt wird an Projekten vor Ort, z.B. pflanzen die Schülerinnen und Schüler Bäume zum Klimaschutz und versuchen auf Feuerholz zu verzichten. Statt dessen wird ein Solarherd für die Schule genutzt. Die neue Schule in Afrika soll die modernsten Lern- und Lehrmethoden anwenden und alle zukunftsweisenden Medien und Kommunikationsmittel  im Unterricht einsetzen, die auch den globalen Austausch mit anderen Schülerinnen und Schülern fördern.
Die größte Herausforderung ist die Finanzierung. Eine Förderung wird erst offiziell übernommen, wenn die Schule läuft. Mit dem Sponsorenlauf unterstützten die Edewechter Schülerinnen und Schüler die Schulgründung der Modellschule gemeinsam im regionalen Netzwerk der Unesco-Projekt-Schulen mit 579,-- €.
Der Sponsorenlauf startete bei herrlichem Sommerwetter, unterstützt durch Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule in Hannover, die für Getränke und Essen sorgten und die Big Band des Domgymnasiums, die die  fröhliche Stimmung sicherte.
Insgesamt wurden 183 km geschafft! Jeder konnte nach seinen Möglichkeiten teilnehmen, laufen, walken, gehen mit und ohne Unterstützung – jeder Schüler unserer Schule hat zum Erfolg beigetragen.
Alle Beteiligten  hatten viel Spaß und freuen sich, die Schulgründung in Tansania unterstützen zu können.

 

Neuer Schulhof nach ökologischen Kriterien

Fielmann stiftet unserer Schule 400 Bäume und Pflanzen
Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftete der Astrid-Lindgren-Schule fünf Bäume (Hochstamm) sowie 395 weitere Pflanzen, darunter Solitäre, Sträucher und Stauden für die Neugestaltung des Schulgeländes. Bepflanzt wurden ein Beet vor der Schule, der Mensagarten, der Schulhof und der Schulgarten. Zudem wurde eine Hecke vor der Sporthalle gesetzt.
Am Donnerstag, 6. März 2014, setzten Schulleiter Dr. Arend Lüschen und die Leiterin der Fielmann-Niederlassung Oldenburg, Sabine Oekermann, bei einer Pflanzaktion mit der Schülerschaft zum gemeinsamen Spatenstich an. Frau Oekermann: „Wir pflanzen diese Bäume nicht für uns, wir pflanzen sie für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“ Bereits im Jahr 2011 wurde mit der kompletten Umgestaltung des Außenbereichs unter Berücksichtigung heutiger Ansprüche nach ökologischen und pädagogischen Kriterien begonnen. Das Konzept wurde unter Einbeziehung von Schülern, Elternschaft und Lehrern mit dem Arbeitskreis „Holunderschule“ entwickelt.
Wie in Edewecht engagiert sich die Firma Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million. Augenoptikermeisterin Sabine Oekermann: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

 

Edewecht räumt auf

Die Klassen 10b G  und 7b L haben am 25. März 2014 bei der Aktion „Edewecht räumt auf” mitgemacht. Die Schülerinnen und  Schüler haben Müll im Wald und auf dem Sportplatz gesammelt. Dort haben sie alles Mögliche gefunden: Flaschen, Scherben, Verpackungen und sogar einen alten Fahrradschlauch. Am Ende waren vier große, blaue Säcke mit Müll gefüllt.
Es machten mit aus der 10bG: Mirko, Dominik, Tobias und Artur. Und aus der 7L: Christian, Jule, Mischa, Tim, Willi, Phillip und Louis.
Tobias und Jacqueline

 

Einweihung  des neuen Schulhofes im Nebengebäude

Am Freitag, den 16. Mai 2014  wurde mit einer gemeinsamen Feier des Kindergartens „Lüttje Hus“, der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschule Edewecht  der neu gestaltete Schulhof an der Hauptstrasse 40  offiziell eingeweiht.
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Holunderschule haben der Kindergarten, die  Schulen, Eltern und die Gemeinde vielfältige Ideen für eine ökologisch sinnvolle und pädagogisch vertretbare Umgestaltung des bis dato nur gepflasterten Schulhofes entwickelt. Auch die betroffenen Kinder wurden befragt und ihre Wünsche und Bedürfnisse konnten mit umgesetzt werden.
So ist ein Fahrzeugparcours entstanden, ein Schaufelbagger lädt zum Graben ein und auch das in einer Schülerarbeitsgemeinschaft gefertigte Boot kann für kleine und große Traumreisen genutzt werden.
Eine großzügige Bepflanzung  bietet viel Raum für Abenteuerspiele oder einen schattigen  Platz  für  ein
Klassenzimmer im Grünen.
Viele ehrenamtliche Helfer haben für die Umgestaltung des Schulhofes zahlreiche Arbeitsstunden für  Pflasterarbeiten oder bei  Pflanzaktionen investiert.  Eine große Spendenbereitschaft (Georg Leffers Stiftung, Volksbank Stiftung, Pro Natura, Lions Club Ammerland, Inamorata, Bingo Lotto, Fördervereine der Schulen, Firmenspenden der Firmen Wichmann, Jeddeloh und Quathammer, Bad Zwischenahn) sicherte die Finanzierung mit Spenden in Höhe von 22.425.16 €.
Mit der kleinen Feierstunde auf den Schulhof wollten sich der Kindergarten Lüttje Hus, die Astrid-Lindgren- Schule und die Grundschule Edewecht  für diese große Unterstützung bedanken.

 

Schülerfirma "Kleingeld" weiterhin auf Erfolgskurs

In diesem Schuljahr waren Aaron, Christian, Hannah, Lisa, Nenko, Shafqat, Svenja und Thomas neben Frau Harren und Frau Krupp, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma "Kleingeld" und backten und verkauften jeden Dienstag  im Nebengebäude der Astrid - Lindgren - Schule und im Lehrerzimmer der Grundschule Vollkorn-Müslibrötchen, Vollkorn-Schoko-Muffins und Laugenbrezeln.
Außerdem wurden Dinkel-Vollkorn-Brötchen für die Mensa und Knäckebrot für den Saftladen gebacken. Im Mai sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Backwaren-Sortiment dann sogar für die Verköstigung bei der Schulhofeinweihung im Nebengebäude.
Einen besonderen Auftrag gab es zudem vom Nikolai-Kindergarten aus Portsloge. Die Leiterin des Kindergartens, Frau Quade- Matthes,  bestellte Fingerfood für 40 Personen, nachdem sie unsere Produkte bei einem Besuch in der Schule probiert hatte. Für diesen Auftrag, der zeitlich in die Projektwoche fiel, gab es eine Zusammenarbeit mit der Projektgruppe ´Gesund ernährt auf der Erd´.
Auch die mitarbeitenden Schülerinnen und Schüler hatten nur positive Kom-mentare über ihre Arbeit:
Nenko: „Es ist schön, dass wir immer alle gut arbeiten.“
Christian: „Wir machen immer schon am Montag den Brötchenteig.“
Svenja: „Ich fand es gut, mit der Gebäckzange Brezeln und Brötchen zu verteilen.“
Lisa: „Wir machen immer alles sauber, nachdem wir einen Plan gemacht haben.“
Thomas: „Die Schülerfirma ist super – Daumen hoch- und das Beste ist, dass wir Geld einnehmen.“
Aaron: „Wir haben neue Schülerfirma Kleingeld – Westen gekriegt. Die Westen haben wir bei bruns Berufsbekleidung ausgesucht.“
Lisa: „Die Westen finde ich voll cool.“
Svenja: „Die Aufschrift gefällt mir voll gut.“
Und als Belohnung für die zuverlässige Arbeit gab es am Ende zudem eine kleine Überraschung:
Shafqat: „Wir haben uns sogar ein Frühstück im Restaurant verdient, weil wir so gut gearbeitet haben.“

 

Special Olympics Handball-Seminar 2014

Am Wochenende ging es für Christian (9G) und Andrea (8G) mit Frau Tscherney nach Mechterstädt in Thüringen. Dort nahmen wir zur Vorbereitung auf die Special Olympics im Mai 2014 in Düsseldorf, an einem Handball-Seminar teil. Wir kamen im Bodelschwingh-Hof (Werkstatt für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung) unter. Dort durften wir im Förderbereich unsere Schlafplätze einrichten.
Insgesamt kamen 18 Athleten aus ganz Deutschland zu diesem Wochenende. Sie wurden von ihren Trainern ausgesucht, weil sie es durch ihren Einsatz im Training verdient hatten zu kommen. Außerdem wird im Rahmen dieser Seminare eine mögliche Auswahl der Athleten getroffen, die eventuell an den nächsten internationalen Spielen in Los Angeles 2015 teilnehmen können. Unter den Athleten waren auch drei Spieler, die bereits an den internationalen Spielen teilgenommen hatten und das Training dieses Wochenende als Mentoren unterstützen sollten.
Nach der Anreise am Freitag gegen 17 Uhr ging es - nach einem kleinen Imbiss - für uns um 18 Uhr in die Sporthalle zum ersten Training. Am Samstag hatten wir zwei Trainingseinheiten - eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Dort lagen die Schwerpunkte besonders im Abwehrverhalten. Am Sonntag gab es noch vor der Abreise eine Trainingseinheit. Hier wurden viele kleine Spiele ausprobiert, die auf das Handballspiel gut vorbereiten. Danach wurde noch ein richtiges Handballspiel gespielt.
Zwischendurch wurden wir mit reichlich Essen und Trinken versorgt und lernten viele Athleten kennen, die auch in Düsseldorf bei den Special Olympics antreten werden.
Das Training war sehr intensiv und lehrreich, aber auch anstrengend. Wir konnten viel dazu lernen und versuchen nun, die neuen Aspekte  im eigenen Training einzubinden.  Wir danken Carsten Schenk (Nationaler Koordinator Handball der Special Olympics) für die Vorbereitung und Durchführung des Seminars und dem Team des Bodelschwingh-Hofs Mechterstädt, welches uns so herzlich aufgenommen und verpflegt hat.
Andrea, Christian und Frau Tscherney

 

Musicalprojekt der Klasse 3b der Grundschule Ofen und der Klasse 5G unserer Astrid - Lindgren - Schule im Schuljahr 2013/2014

Das Vier Farben Land
Ein Bilderbuch von Gina Ruck-Pauquèt

In der Zeit vom 10.06.- 24.07.2014 fand in der Grundschule Ofen ein inklusives „Minimusical“ mit der Klasse 5G in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Musik der Universität Oldenburg statt. Unter der Leitung von Frau Silja Stegemeier hatten eine Gruppe von Studierenden eine musikalische Umsetzung des Bilderbuches „Das Vier Farben Land“ mit unserer Klasse 5G mit Frau Jürgens, Herrn Ibis und Frau Grobleben sowie der Grundschulklasse 3b mit Frau Schwarte gestaltet.
Wir haben uns einmal in der Woche getroffen und die Geschichte kennen gelernt. In vier Gruppen sind Lieder, Tänze und Rhythmen ausprobiert und eingeübt worden.
Am 24.07.2014 war es dann soweit: wir haben das Minimusical in der GS Ofen aufgeführt:
Die Menschen in jedem Farbland wollen auf gar keinen Fall etwas mit den Bewohnern der anderen Farbländer zu tun haben. Sie kennen und mögen nur die eigene Farbe und sogar in ihren Träumen ist alles einfarbig!
Obwohl alle Kinder zunächst einmal bunt geboren werden, werden sie von den Eltern solange gestreichelt, bis sie die „richtige“ Farbe haben. Jedes Farbland hat eine eigene „Nationalhymne“ und einen Slogan.
Erst als eine BUNTE Blume mitten auf der Grenze des Vier Farben Landes wächst und die Bewohner diese schreckliche bunte Blume sofort zerstören, kommen zum Glück zwei Kinder auf die Idee, dass es schön ist, auch mit anderen „Farben“ zusammen zu sein.
Die Kinder tauschen untereinander die Farben und werden bunt!
„Unsere Welt ist wunderbar - wir sind alle verschieden! Das ist doch klar!“
Das ist der Sprechgesang zum Schluss. Die Kinder laufen durch die Pausenhalle und alle werden mit einbezogen.
Für uns war es eine tolle Erfahrung, dabei sein zu können. Es gab keine Schwierigkeiten und auch der Altersunterschied zwischen den Klassenstufen war kein größeres Problem. Die Schüler sind ganz selbstverständlich aufeinander zugegangen und haben miteinander musiziert und getanzt!
Anfang des neuen Schuljahres werden wir allen interessierten Eltern und Schülern den Film zeigen, den Frau Schlenga während der Aufführung gedreht hat. Herzlichen Dank dafür!!!
Für das Frühjahr 2015 ist bereits eine weitere Zusammenarbeit geplant!
Andrea Grobleben

 

Konfirmation am 13.07.2014 in der Nikolaikirche in Edewecht

Während des letzten Schuljahres haben sich 13 Schüler und Schülerinnen der Astrid – Lindgren - Schule einmal wöchentlich im Nachmittagsunterricht auf ihre Konfirmation vorbereitet.
Unter der Leitung von Frau Pastorin Dettloff, Herrn Pastor Dettloff, Frau Krupp und Frau Grobleben haben sich die „Konfis“ mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut gemacht.
„Gott ist wie ein guter Vater – wir können immer zu ihm kommen“ ist die wichtigste Botschaft für unser Leben.
Die Jugendlichen haben sich intensiv mit dem „Vater unser“ beschäftigt und verschiedene Geschichten aus der Bibel kennen gelernt. Wir haben uns aber auch mit schwierigen Themen wie Tod und Sterben auseinandergesetzt.
Im Konfirmandenunterricht wurde viel gesungen, gebastelt, gespielt und natürlich hatten wir auch jede Menge Spaß!
Der Weihnachtsgottesdienst für die Schule im Dezember 2013 ist ebenfalls von den „Konfis“ vorbereitet und durchgeführt worden! Das war sehr aufregend!
Das Krippenspiel aufzuführen hat allen viel Spaß gemacht.
Auch die Eltern waren aktiv: Anfang Juli haben wir uns getroffen und die Konfirmationssprüche für die Kinder auf bunten Kreppbändern gestaltet.
Am 13.07.2014 war es dann endlich soweit! In einem festlichen Gottesdienst mit musikalischer Begleitung von Holger Harms-Bartholdy und Kati Bartholdy sind die Jugendlichen unter dem bunten „Segenszelt“ ihrer Konfirmationssprüche eingesegnet worden.
Es war toll mitzuerleben, wie ernsthaft die Jugendlichen bei der Sache waren und wie stolz sie waren.
Es war ein sehr schöner und bewegender Gottesdienst. Ganz herzlichen Dank an unsere beiden Pastoren!
Andrea Grobleben

 

Die Schulzeit ist beendet

Auch in diesem Jahr haben 24 Schülerinnen und Schüler ihre Schulzeit an unserer ALS erfolgreich beendet.
So nahmen Tomy Becker, Carina Brumund, Mirijam Dahlke, Michael Fallmer, Frederik Ferdinand, Anja Fittje, Tom Friedrich, Jason Gertje, Michelle Janßen, Benjamin Klebe, Bianca Klemund, Andy Meyersrenken, Svenja Nämack, Hannes Plath, Rico Rahn, Kai Roßkamp, Alexandra Schmidt, Lisa Stoll, Janik von Seggern, Arne Wehmeyer, Jannik Wemken, Oshin Yousif, Jeff und Mazlum ihre Abschluss- und Abgangszeugnisse entgegen. Viele Familienangehörige begleiteten unsere jungen Schulabgänger zu ihrer Abschlussfeier und erlebten, wie ihre Kinder mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihre Zeit an der Astrid-Lindgren-Schule Revue passieren ließen.

 

Umweltbox Meike: Der Umwelt zuliebe

Noch immer steht in der Klasse 11a G im Hauptgebäude die Umweltbox Meike, in der wir auch    weiterhin leere Druckerpatronen, Tonerkartuschen und gebrauchte Handys sammeln.
Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer haben schon eifrig gesammelt und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken und bitten Sie / euch darum, uns auch weiterhin zu unterstützen!
Unsere Umwelt und unsere Schule danken Ihnen und euch dafür!

 

Aktion "Sicher in die Schule"

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, bitte kontrollieren Sie während der dunklen Jahreszeit regelmäßig die Lichtanlage am Fahrrad Ihres Kindes. Ein defektes Licht gefährdet die Sicherheit Ihres Kindes in erheblichem Maße!

 


 

Rückblick in das Schuljahr 2013/14

Ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr liegt hinter uns.
Erwähnen möchte ich rückblickend folgendes:
1.    Unsere Aktivitäten als Unesco-Projektschule

  • Bei einem Sponsorenlauf in Hannover haben Schülerinnen und Schüler eine Schulgründung in Tansania, Afrika mit 579,-- € unterstützt (Siehe Beitrag).
  • Eine Klasse besuchte für eine Woche die Partnerschule in Chester, England (Siehe Beitrag).
  • Die Geschichte-AG hat eine Broschüre über die Edewechter Gedenkstätten (Kriegsmahnmale) und einen historischen Rundgang durch den Ort Edewecht erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt (Siehe Beitrag).
  • Die Astrid-Lindgren-Schule hat die 5. Auszeichnung als Umweltschule erhalten, wobei die Arbeit im Schulgarten zur Biologischen Vielfalt gewürdigt wurde (Siehe Beitrag).

2.    Unsere Aktivitäten als Sportfreundliche Schule

  • Mit dem 5. Stern wurde die Mensa der Astrid-Lindgren-Schule ausgezeichnet, wobei ein hervorragendes Qualitätsmanagement bescheinigt wurde (Siehe Beitrag).
  • Mit anderen Schulen wurden zahlreiche Turniere zu Sportwettbewerben wie Fußball, Basketball, Hockey, Streetball durchgeführt. Mit den jährlich stattfindenden Sportwettbewerben wurde der „Wettstreit der Farben“ erfolgreich durchführt.
  • Mit Werder Bremen ist unsere Schule „Partnerschule. Besondere Aktivitäten wie Turniere, Termin für eine „Ballschule“ und Freikarten für ein Bundesligaspiel wurden für uns ermöglicht.
  • Im Zusammenhang mit der Kooperation zwischen der Astrid-Lindgren-Schule und dem VfL Edewecht wurden zwei Nachwuchstrainer (Fußball) aus der Schülerschaft ausgebildet (Siehe Beitrag).

3.    Unsere Aktivitäten mit schulischen und außerschulischen Partnern

  • Bei einer gemeinsamen Einweihung mit der Grundschule Edewecht, dem Kindergarten „Lüttje Hus“ und der Astrid-Lindgren-Schule wurde die Schulhofumgestaltung an der Hauptstraße 42 abgeschlossen. Die BBS Ammerland baute in dem Zusammenhang ein Fachwerkhaus auf, dass für die Spielzeugausleihe genutzt werden wird (Siehe Beitrag).
  • Mit einer großen Spende von Fielmann wurde das Schulgelände am Hohenacker 14 mit Sträuchern, Bäumen und Hecken bepflanzt (Siehe Beitrag)
  • Erfolgreiche Projektwochen wurden von dem Primarbereich der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschule Edewecht zum Thema „Berühmte Persönlichkeiten“ und von dem Sekundarbereich der Schule zum Thema „Welterbe Erde – Mach dich stark für die Zukunft“ durchgeführt (Siehe Beitrag).
  • Wegen Ihrer zahlreichen Bemühungen um Aktionen wie „Schüler helfen Schüler“ wurde die Schule als „Buddy-Projekt-Schule des Monats“ im November 2013 von der Bundeszentrale ausgezeichnet. Dabei wurden die Aktivitäten der Pausen-, Mensa- und Hausaufgaben-Buddys gewürdigt (Siehe Beitrag).
  • Die Video-AG der Schule erstellte in einer Kooperation mit der Grundschule Augustfehn den sehenswerten Film „Ich muss noch schnell die Welt retten“. Eine Klasse der Schule erarbeitete mit einer Klasse der Grundschule Ofen das Musical „Das Vier-Farben-Land“ (Siehe Beitrag)
  • Mit der Grundschule Ofen und einer Klasse im Schwerpunkt Geistige Entwicklung wurde ein von der Universität Oldenburg begleitetes Musical „Das Vier-Farben-Land“ einstudiert und vorgeführt.
  • Das Berufsbildungszentrum in Edewecht dient als Ausbildungsstätte der Werkstatt für behinderte Menschen und hat mit der Schule eine Kooperation aufgenommen, das als Inklusionsprojekt eine Landesförderung erhält. Während eines Praxistages erhält eine Gruppe unserer Schule eine intensive Berufsorientierung, an die sich nach der Schulentlassung eine Berufsausbildung in den Schwerpunkten Holz, Metall und Garten anschliesst (Siehe Beitrag).
  • Mit dem Schulverbund der Gemeinde Edewecht (GS Edewecht, GS Osterscheps, GS Jeddeloh, GS Friedrichsfehn, Astrid-Lindgren-Schule) wurde eine gemeinsame Schülerzeitung, von der Zeitungs-AG eine Schülerzeitung „Die Zeitungskünstler“ erstellt.
  • Bei einem aufregenden Abschlussfestival wurde unser musikalischer Beitrag „Stomp in the city“ aufgeführt und die für uns sehr lohnenswerte Partnerschaft mit der Autostadt Wolfsburg dokumentiert.
  • Der Kunstverein Edewecht ermöglichte den Schülerinnen und Schülern durch professionelle Künstlerinnen und Künstler besondere Einblicke in die klassische Musik.
  • Von der evangelischen Kirche Edewecht wurden Schülerinnen und Schüler konfirmiert, die während des Nachmittagsunterrichts von der Pastorin Dettloff vorbereitet worden waren.
  • Bei der Aktion „Edewecht räumt auf“ haben sich zahlreiche Klassen beteiligt und die Umgebung der Schule vom herumliegenden Müll befreit.
  • Bei „Was? So bunt, so Edewecht!“ waren wir mit unseren Schülerinnen und Schülern beteiligt und unterstützen die Ausbildungsplatzinitiative der Gemeinde Edewecht und der Edewechter Wirtschaft.
  • Ähnliche Aktivitäten werden wir in diesem Schuljahr aufnehmen und organisieren. Auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ihnen grüße ich Sie im Namen des Kollegiums der Astrid-Lindgren-Schule.

Dr. Arend Lüschen, FöR

 


 

aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 12.07.2013

Als Nachwuchstrainer jetzt Werder-Fan

ALS-Schüler Jannik Wemken und Rojhat Celik nehmen an besonderer Ausbildung teil
Die 17-jährigen Schüler lernen Grundlagen, wie man Kindern mit und ohne Handicaps das Fußballspielen vermittelt. Ende Juli geht es zum Abschlusslehrgang nach Basel.

Von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - Für Jannik Wemken wird der 1. August 2013 ein besonderer Tag sein: Der Jugendliche, der die Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) besucht, wird dann 18 Jahre alt. Diesen besonderen Geburtstag wird Jannik zudem in einer besonderen Umgebung feiern.
Zusammen mit dem 17-jährigen Rojhat Celik, der ebenfalls die ALS in Edewecht besucht, nimmt Jannik vom 28. Juli bis 2. August an einem internationalen Jugend-Camp im schweizerischen Basel teil. Dieses Camp ist zugleich der dritte und letzte Abschnitt einer besonderen Ausbildung, die die beiden Jugendlichen außerschulisch absolvieren. Sie werden zu „special young coaches“ ausgebildet, zu besonderen – integrativen – Nachwuchstrainern im Bereich Fußball. Während des dreiteiligen Lehrgangs erwerben die Jugendlichen Grundlagen, wie man Kindern mit und ohne Handicaps das Fußballspielen beibringt.
Möglich wurde die Ausbildung durch die enge Beziehung, die die Edewechter Förderschule mit Werder Bremen pflegt. Die ALS ist schon seit vielen Jahren Partnerschule des Fußball-Bundesligisten, der sich im Bereich des Behindertensports stark engagiert. Engen Kontakt halten dabei ALS-Lehrer Ronald Kühn und Werder-Fußballtrainer Michael Arends von Werders Sozial-Management.
 
In neuen Werder-Trikots präsentieren sich die angehenden Nachwuchs-Fußballtrainer Jannik Wemken (2. von links) und Rojhat Celik (2. von rechts), links Werder-Fußballtrainer Michael Arends, der in Bremen bei Werders Sozial-Management verantwortlich ist für den Bereich Inklusion, rechts ALS-Lehrer Ronald Kühn.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Bessere Integration
„Werder Bremen setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen besser in die Gesellschaft integriert werden“, erläutert Michael Arends. Zusammen mit anderen gleich gesinnten Vereinen habe man deshalb die „Football Clubs Social Alliance“ gegründet. Drei dieser dort organisierten Vereine – Bayer 04 Leverkusen, der FC Basel und Werder – würden in diesem Jahr die Ausbildung von Nachwuchstrainern im Behindertensport anbieten.
Zwei Ausbildungsteile haben Jannik und Rojhat bereits absolviert. Der erste Workshop fand in Leverkusen statt. Unterrichtet wurden die zwölf Teilnehmer, zu denen auch die beiden Edewechter ALS-Schüler gehörten, von Sonderpädagogen, Mitarbeitern der Sozialabteilungen der Clubs und Fußballtrainern. Vermittelt wurde, wie man ein Kindertraining gestaltet. In „Young Coach Tandems“ leiteten anschließend je ein Jugendlicher mit Handicap und ein erwachsener Teilnehmer ohne Behinderung eine Trainingseinheit. Dabei bildeten auch Jannik und Michael Arends ein Team.
„Das Beste an Leverkusen war jedoch, dass wir uns im Bayer-Stadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen ansehen konnten“, berichtet Jannik, der im VfL Edewecht und bei der A-Jugend des VfL Oldenburg Fußball spielte. Diese Partie und vor allen Dingen die Bremer Fans hatten den 17-Jährigen derart begeistert, dass er seitdem nicht mehr für seinen früheren Lieblingsverein Bayern München schwärmt, sondern jetzt für Werder.

Spontaner Einsatz
„Ich bin und bleibe Bayern-Fan“, sagt hingegen Rojhat, der nicht in einem Verein, sondern auf der Straße mit Freunden Fußball spielt. Kürzlich bei der ,Werder-Ballschule‘, die vor den Ferien anlässlich der Projektwoche an der ALS stattfand, hatte Rojhat spontan gleich sein erlerntes Wissen in die Tat umgesetzt und zwei Gruppen von Grundschülern in Fußballteams eingeteilt.
Der zweite Ausbildungsteil wurde in Bremen absolviert. Dabei ging es, so Werder Fußballtrainer Arends, um die Planung eines Schulturniers um den Werder-Cup. Zum Abschluss der Ausbildung findet der dritte Lehrgang vom 28. Juli bis 2. August beim FC Basel statt, daran werden nicht nur Jannik und Rojhat teilnehmen, sondern auch noch andere ALS-Schüler.
Möglicherweise können Jannik und Rojhat ihr Trainerwissen schon bald anwenden. „Es gibt Überlegungen“, so verrät ALS-Lehrer Ronald Kühn, dass der VfL Edewecht eine Behindertensportgruppe im Bereich Fußball eröffnet, die die beiden Jugendlichen leiten könnten.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 16.08.2013                       

Gemeinsam junge Leute fördern

Astrid-Lindgren-Schule und Berufsbildungszentrum arbeiten eng zusammen
Gemeinsam setzt man sich dafür ein, dass junge Menschen mit Förderbedarf Ausbildungsstellen und Jobs erhalten. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben.

von Eilert Freese
Edewecht - Zwei starke Ammerländer Einrichtungen schließen sich enger zusammen, wenn es darum geht, jungen Menschen mit Förderbedarf realistische berufliche Perspektiven zu verschaffen. Vertreter der Astrid-Lindgren-Schule (ALS), des sonderpädagogischen Förderzentrums in Edewecht, und des Berufsbildungszentrums Ammerland (BBZ) in Edewecht haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben, in dem sie vereinbaren, noch enger zusammenzuarbeiten und ihre Aufgaben und Ziele miteinander zu verknüpfen. In den vergangenen Monaten hatte sich eine vielversprechende Zusammenarbeit der beiden Institutionen entwickelt, die nun besiegelt wurde.
„Die Schülerinnen und Schüler der ALS waren schon immer gern gesehene Gäste bei uns“, sagt Bernd Heidenreich, Geschäftsbereichsleiter der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven, Trägerin der Berufsbildungszentrums. „Wir freuen uns, dass wir unseren jungen Leuten nun gemeinsam einen Weg für gute berufliche Aussichten bereiten können“, so Heidenreich weiter. ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen betonte, dass es wichtig sei, dass die ALS-Schülerinnen und Schüler im Berufsbildungszentrum an der Edewechter Industriestraße Einblicke in verschiedene Berufsfelder bekämen. „Donnerstag ist Praxistag für sechs Schüler der ALS und sie bekommen hier die Möglichkeit, berufliche Grundlagen zu erlernen, die ihnen die Suche nach einer geeigneten Lehrstelle erleichtern“, so Lüschen.
 
Diese Bank, die – so heißt es – den Anforderungen des Marktes beim Design und der Qualität entspricht, wurde im BBZ Edewecht gebaut und wird bald auf dem Schulhof der Astrid-Lindgen-Schule stehen. Zum Bauteam gehörten die drei Jugendlichen (vorn von links) Sascha Baumann, Jannik Wemken und Markus Wemken (ganz vorn). Unser Foto zeigt ferner von links Sozialdezernent Ingo Rabe, ALS-Schulleiter Lüschen, Bernd Heidenreich, Geschäftsbereichsleiter GPS, Andre Hinrichs, Leiter des Berufsbildungsbereiches der GPS und Heinz Maddeken, Teamleiter beim BBZ.
Bild: Eilert Freese

Motor der Kooperationsidee war die Initiative „Inklusion“, die aus den Ministerien für Arbeit und Soziales des Bundes und der Länder stammt. Ihr Ziel ist es, u.a. mehr betriebliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Förderbedarf zu schaffen. „Daran arbeiten auch die ALS und wir vom Berufsbildungszentrum; diese Initiative gab uns jetzt Rückenwind“, so Heidenreich. In den nächsten fünf Jahren könne man 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem besonderen Projekt einen dauerhaften Arbeitsplatz in den Kreisen Ammerland, Friesland und Wilhelmshaven anbieten.

„Die Umstellung von der Schulsituation in eine Berufssituation mit mehr Arbeitsstunden muss mit Bedacht erfolgen“ so Heinz Maddeken, Teamleiter beim BBZ. Auch verschiedene Handwerkstätigkeiten und die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien werde unter seiner Leitung vermittelt. Sozialdezernent Ingo Rabe vom Landkreis Ammerland ergänzte, dass es auf Grund der derzeitig günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen für Jugendliche gäbe, einen Platz an der Seite einer Fachkraft oder auch eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 21.09.2013       

Junge Edewechter laufen für afrikani-sches Schulprojekt

ALS-Schüler engagieren sich für Einrichtung in Tansania – 579 Euro kamen zusammen

von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - 16 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte und Mitarbeiter der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) nahmen kürzlich an einem besonderen Sponsorenlauf in Hannover teil: Als Unesco-Projekt-Schule im Netzwerk der Unesco-Projektschulen Niedersachsen/Bremen beteiligte sich die Ammerländer Einrichtung, um über die Benefizveranstaltung Gelder für ein Schulprojekt in Kisangara (Tansania) zusammenzutragen.
 
183 Kilometer absolvierte das ALS-Team aus Edewecht. Stolz erreichten alle das Ziel.
Bild: ALS

Der Sponsorenlauf rund um den Maschsee startete bei herrlichem Sommerwetter. Für das leibliche Wohl der Läuferinnen und Läufer sorgten Schüler der Bismarckschule Hannover, für die fröhliche Stimmung die Big-Band des Domgymnasiums Verden.

Insgesamt absolvierten die Edewechter 183 Kilometer. Jeder konnte nach seinen eigenen Möglichkeiten teilnehmen und laufen, mit oder ohne Unterstützung gehen oder walken. So trugen alle Teilnehmer der ALS zum Erfolg des Laufs bei und können nun das Schulgründungsprojekt in Kisangara mit 579 Euro bezuschussen. Die Edewechter Läufer wurden ihrerseits von Edewechter Firmen und Eltern der ALS-Schüler unterstützt.

Wie es heißt, startete die Modellschule in Tansania im Januar dieses Jahres mit einer ersten Klasse einer Grundschule. Globales Lernen und Nachhaltigkeit seien die Kernaufgaben. Die Schüler an der „One World Secondary School Kilimanjaro“ würden in Projekten lernen. So pflanzten die afrikanischen Kinder z.B. Bäume zum Klimaschutz. Außerdem versuche man, auf Feuerholz zu verzichten, stattdessen werde ein Solarherd für die Schule genutzt. Modernste Lern- und Lehrmethoden sollen angewendet und zukunftsweisende Medien und Kommunikationsmittel im Unterricht eingesetzt werden. Die größte Herausforderung sei, so heißt es, die Finanzierung. Eine Förderung gäbe es erst, wenn die Schule „laufe“.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 28.09.2013       

Viele Ideen auch ohne weitere Sterne

Prämiertes Mensa-Team der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht bleibt vielseitig aktiv
Fünf Mal wurde die ALS-Mensa bei der Aktion „Schule auf Esskurs“ ausgezeichnet. Auch wenn man keine weiteren Sterne erhalten kann, will man das hohe Niveau halten und ausbauen.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Laura und Jenny haben an diesem Freitag Dienst: Die beiden 15-jährigen Jugendlichen, die zur Schülerfirma der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) gehören, haben ihre Schürzen umgebunden, Gummihandschuhe angezogen und bedienen zusammen mit Mensa-Leiterin Andrea Wilkens die zahlreichen Schülerinnen und Mitschüler, die an diesem Morgen in der Schulmensa frühstücken. Käsebrötchen und Joghurt, Müsli und Obst, Knäckebrot und vor allem die Brezeln gehen über den Tresen.
 

Zweimal in der Woche sind Laura (links) und Jenny (2. von links) von der ALS-Schülerfirma in der Essensausgabe tätig und reichen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern das Frühstück am Mensatresen.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Alltag in einer der besten Schulmensen Niedersachsens: Fünf Mal – letztmalig im Juni dieses Jahres – erhielt die Förderschule von der Verbraucherzentrale Niedersachsen für die Teilnahme an der Aktion „Schule auf Esskurs“ einen Stern. Gewürdigt wird damit das vorbildliche Engagement für die Verbesserung der Schulverpflegung. Mit fünf Sternen kann neben der ALS nur noch die Pestalozzi-Schule in Duderstadt glänzen.
Den ersten Stern hatte die Astrid-Lindgren-Schule im Schuljahr 2007/2008 für die Verbesserung der Pausenverpflegung erhalten. Für vielfältiges Engagement im Schuljahr 2009/2010 wurde der zweite Stern eingeheimst. Den gab es für das Engagement, die Mensa in den „Bauch“ der Schule zu verwandeln (z.B. mit jahreszeitengerechter Dekoration), die Mittagsverpflegung zu verbessern sowie donnerstags und freitags warme Mittagsnacks im Zusammenhang mit dem Hauswirtschaftstag anzubieten.

Aktivitäten gewürdigt
Neue Ideen, die mit dem dritten Stern prämiert wurden, hatte das Mensa-Team um Leiterin Andrea Wilkens auch im Schuljahr 2010/2011: Damals wurde ein Mensagarten mit Kräuterspirale (über das Projekt Praxistag Garten) angelegt, ein fleischloser Mensatag eingeführt und die Mensa zum kulinarischen Veranstaltungsraum erweitert (z.B. Sinnesparcours für Schmexperten, Schüler kochen für Eltern). Den vierten Stern gab es für Aktivitäten im Schuljahr 2011/2012, zu denen unter anderem die Erweiterung des Frischeangebotes und die Einführung eines Beschwerdemanagements gehörten. Den „Olymp“ als „Schule als Esskurs“ erreichte man mit dem 5. Stern im Schuljahr 2012/2013. Seitdem greift man stärker auf Vollkornprodukte bei Sättigungsbeilagen (Nudeln, Brot etc,) zurück; außerdem wurde das Hygienemanagement verbessert und im Mensagarten entstanden Sitz- und Essplätze.

Weitere Projekte
„Wir wollen uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen, auch wenn wir bei der Aktion ,Schule auf Esskurs’ keinen weiteren Stern erhalten können, weil es maximal fünf Sterne gibt“, so Mensaleiterin Andrea Wilkens. Zusammen mit Lehrkräften und Schülern möchte sie weitere Ideen entwickeln und umsetzen. Dazu gehören z.B. ein Pastabüfett, das Umgestalten des großen Mensaraums durch mobile Stellwände für kleinere (Ess-)Gruppen und eine weitere Verbesserung des Snacksangebots.
„Die Essensgewohnheiten von Jugendlichen haben sich verändert, dem wollen wir Rechnung tragen“, so ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen, der Andrea Wilkens und ihr Team für ihr außerordentliches Engagement lobt. Die ALS-Schüler würden mehrmals kleinere Portionen zu sich nehmen; das sei auch der Grund für den Ausbau des Snackangebots. Die hohe Qualität der ALS-Mensaleckereien kann am Montag nach seiner Sitzung auch der Gemeinderat testen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 15.11.2013               

ALS jetzt Partner der „Autostadt“

Sonderpädagogisches Förderzentrum überzeugt mit seiner Projektidee
Die Astrid-Lindgren-Schule gehört zu den zwölf Partnerschulen der Autostadt im Schuljahr 2013/2014. In Wolfsburg fand jetzt die Auftaktveranstaltung statt.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Mit kreativen Ideen, die nachhaltig durchdacht sind, hat die Astrid-Lindgren-Schule (ALS) schon manches Mal gepunktet. Jetzt konnte sie erneut eine Jury überzeugen.

Mit ihrem Projekt „Stomp in the City – gelebte Inklusion“ hatte sich das sonderpädagogische Förderzentrum in Edewecht als Partnerschule der „Autostadt“ Wolfsburg für das Schuljahr 2013/2014 beworben. Die Edewechter Idee: Kinder und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung sollen verschiedene Orte der Gemeinde, in der sie leben, selbstständig erkunden. Ihre Erfahrungen und Eindrücke, die sie beim Besuch eines Rathauses, eines Theaters, eines Einkaufszentrums und ähnlicher Einrichtungen sammeln, sollen musikalisch (Musik und Rhythmus) dargestellt werden. Das Ganze soll dann mit Fotos und Berichten dokumentiert werden.
 
Musik und Rhythmus spielen beim „Autostadt“-Partnerschulenprojekt „Stomp in the City – gelebte Inklusion“ wichtige Rollen. Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, die sich an dem Projekt beteiligen werden und rechts im Hintergrund die pädagogische Mitarbeiterin Corinna Bruns
Bild: ALS

Dieses Konzept, durch das die Teilhabe von jungen Menschen mit Handicaps am öffentlichen Leben gefördert werden soll, überzeugte. Damit gehört die ALS nun bundesweit zu den zwölf Bildungseinrichtungen, die zur Partnerschule der „Autostadt“ ernannt wurden. Bei der feierlichen Auftaktveranstaltung in Wolfsburg wurden die neuen Partnerschulen und ihre geplanten Projekte vorgestellt. „Wir freuen uns riesig, dass wir berücksichtigt worden sind“, strahlte Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Schulleiterin, die mit ihrer Kollegin Aletta Stuber und der pädagogischen Mitarbeiterin Corinna Bruns in Wolfsburg war.

Als Partnerschule der „Autostadt“ wird die ALS bei ihrem Projekt vielfältig unterstützt. So erhält sie nicht nur Instrumente, sondern die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler können von Januar bis April 2014 bis zu vier Mal Workshops zu ausgewählten Themen in der „Autostadt“ besuchen. Unterstützt werden auch die beteiligten Lehrkräfte. Die Bildungsreferentin der „Autostadt“, Kerstin Demko, wird im Dezember in Edewecht erwartet. Zum Abschluss des Schuljahres 2013/2014 werden die Partnerschulen der „Autostadt“ ihre Projekte in Wolfsburg vorstellen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 18.12.2013         

Kinder ziehen Arbeitshandschuhe über

Neu gestalteter Edewechter Pausenhof wird zum Ganzjahresgarten

von Erhard Drobinski
Edewecht - Fleißige Helfer fanden sich jüngst auf dem Schulhof der Grundschule Edewecht ein. Das Areal – von den Schülern der Grundschule, der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) und den Mädchen und Jungen des Kindergartens „Lüttje Hus“ genutzt – wurde mit Sträuchern bepflanzt. Damit wurde ein weiterer Abschnitt bei der Umgestaltung des Platzes geschafft.
 
Fleißig waren die Mädchen und Jungen der Grundschule, der Astrid-Lindgren-Schule und vom „Lüttjen Hus“.
Bild: Erhard Drobinski

Seit dem Frühjahr sind die Leitungen der drei Einrichtungen dabei, das Areal neu zu gestalten, um es für die jungen Nutzer attraktiver werden zu lassen. So wurden im Vorfeld mit Unterstützung des Bauhofes der Gemeinde Edewecht neue Beete eingefasst, die jetzt mit unterschiedlichen Pflanzen versehen wurden. „Es sind Frühjahrs- und Sommerblüher ebenso dabei wie Schmetterlingspflanzen oder auch Pflanzen, die gern von Vögeln genutzt werden“, erklärte der Leiter der ALS, Dr. Arend Lüschen.
Wie Egbert Kosmis von der Grundschule Edewecht und Angelika Hillje vom Kindergarten „Lüttje Hus“ verfolgt Lüschen das Ziel, den Pausenhof so zu gestalten, dass ein „Ganzjahresgarten“ daraus entsteht. Die einzelnen Beete wurden mit entsprechenden Anpflanzungen „thematisiert“, damit es immer – unabhängig von der Jahreszeit – einen Bereich gibt, der den Kindern etwas bietet.

Unterstützung erhielten die drei Einrichtungen von Andreanus van Vugt von der Fachpraxis Gartenbau der Berufsbildenden Schulen (BBS) Oldenburg sowie von Tim Puzicha vom Landschaftsbaubetrieb Quathamer. Beide hatten die planerischen Vorarbeiten gemacht, wobei der Bereich Gartenbau der BBS Oldenburg seit jetzt elf Jahren Kooperationspartner der Förderschule ALS ist.

Den Kindern machten die Arbeiten offensichtlich Spaß, zumal das Wetter an diesem Vormittag mitspielte. Bereits nach gut zwei Stunden konnten die Spaten aus der Hand gelegt und die Arbeitshandschuhe ausgezogen werden.

Mit der Bepflanzung ist das Schulhofprojekt, das von vielen privaten Sponsoren finanziell unterstützt wird, allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Im Frühjahr runden verschiedene Spielmöglichkeiten die Umgestaltung des Pausenhofes ab.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 19.12.2013                  

Treue Begleiter im Schulalltag

20 „Buddys“ erhalten für ihr Engagement Urkunden und Sweatshirts
Seit 2006 beteiligt sich die Astrid-Lindgren-Schule an dem Projekt. Die Helfer haben vielfältige Aufgaben.

von Erhard Drobinski
Edewecht - Den jüngeren Schülern helfen, „sie nicht im Schulalltag allein stehen lassen“, wie Schulleiter Dr. Arend Lüschen sagt, aber auch in Streitfällen eingreifen. Das sind einige Aufgaben, die die sogenannten Buddys an der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) in Edewecht zu erfüllen haben. Jetzt wurden 20 Jungen und Mädchen, die sich derart engagieren, mit einer Urkunde ausgezeichnet. Außerdem erhielten sie aus der Hand von Heike Bruckmann, einer Mitarbeiterin von „Buddy e.V.“, Sweatshirts mit dem Buddy-Logo, um von den Mitschülern in ihrer Funktion fortan besser erkennbar zu sein.

Ziel des Projektes ist es, Schüler für die Mithilfe in bestimmten Aufgabenbereichen an ihren Schulen zu gewinnen. Ältere Mädchen und Jungen sollen den Jüngeren helfen, sich im Schulalltag zurechtzufinden. Bereits seit dem Jahr 2006 ist die ALS als Förderschule im Buddy-Projekt dabei – damals mit den Pausen-Buddys, die sich um die Ausgabe und das Einsammeln von Spielgeräten während der Pausen kümmerten. Seit Frühjahr vergangenen Jahres sind Buddys beim Fußball aktiv, bald folgten die Schülerhilfen im Mensabereich. Mit Beginn dieses Unterrichtsjahres gibt es zudem Unterstützung bei den Hausaufgaben.

„Gemeinsam geht’s besser“ lautet das Motto der Hausaufgaben-Helfer, das sich aber auf alle Aufgabenbereiche der Buddys übertragen lässt. Zum Beispiel achten die am Projekt Beteiligten auf die Einhaltung der Regeln für ein verträgliches Miteinander. „Die Buddys stärken nicht nur ihre Sozialkompetenz, indem sie für sich und andere Verantwortung übernehmen, sondern stärken auch ihr eigenes Selbstvertrauen“, erläutert Schulleiter Dr. Arend Lüschen.
 
Mit Urkunden und neuen Sweatshirts: 20 Mädchen und Jungen, die sich an der Astrid-Lindgren-Schule als sogenannte Buddys engagieren, wurden jetzt ausgezeichnet.
Bild: Erhard Drobinski


Neu dabei und gleich ausgezeichnet worden ist Janis. Er ist als Mensa-Buddy aktiv und zeigt den anderen Schülern, worauf sie beim Mittagstisch zu achten haben. Er ist – wie auch die anderen Buddys – für den Tagesablauf schon fast unentbehrlich geworden. „Mir macht es einfach Spaß. Dazu gefällt mir die Aufgabe ganz gut.“

Immerhin hat sich Janis getraut, im Vorfeld der Urkundenverleihung sein Projekt im voll besetzten Veranstaltungssaal vorzustellen. Und wenn es nach ihm geht, würde er die Funktion bis zu seiner Schulentlassung gern weiter bekleiden.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 16.12.2013

Vielfältig im Einsatz

...
In der Jugendsprache würde die Arbeit der Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG zum Thema „Edewechter Gedenkstätten“ an der Astrid-Lindgren-Schule mit „dick geflasht“ (überwältigend), „hammer“ (super, toll), oder auch „tight“ (großartig, cool) bezeichnet werden. Bei der offiziellen Übergabe der Ergebnisse der Projektarbeit an Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sprach man von offizieller Seite von Friedensarbeit und Mahnung zum Frieden. Die zehn Schülerinnen und Schüler von der Unesco-Projektschule hatten unter Leitung ihrer Lehrerin Wiebke Meyer, des pensionierten Förderschullehrers Andreas Thaler und mit Unesco-Schulkoordinatorin Petra Blancke ein Jahr lang Kriegsdenkmale in Edewecht und den Ortsteilen untersucht. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wurden in einer Broschüre zusammen gefasst und offiziell im Rathaus übergeben.

Neun Kriegsdenkmale in der Gemeinde wurden unter die Lupe genommen. Von Bedeutung war die Feststellung, dass zwar in der Regel die Namen der Wehrmachtsangehörigen zu finden waren, aber seltener die Namen ziviler Kriegsopfer und nur in zwei Fällen die Namen der Vermissten. Nur in wenigen Fällen waren Namen von Frauen aufgeführt. Hierbei handele es sich offensichtlich um Pflegekräfte, die mit der Wehrmacht in kriegerische Handlungen verwickelt waren. „Es war schon überwältigend, wie jung die meisten Menschen waren, als sie ihren Familien entrissen wurden“, sagt die 15-jährige Alexandra Schmidt, die zusammen mit Michelle Janßen (15) und Miriam Sahlke das Projekt vorstellte. „Die waren ja manchmal nur wenig älter als wir“, hatten sie gemeinsam anhand der Geburts- und Sterbedaten erarbeitet. „Die Anlagen waren alle gut gepflegt“, hatte Michelle Janssen festgestellt. Zu den 405 Einzelgrabstellen von Soldaten, die bei den Kämpfen in und um Edewecht starben, gehören auch 19 Grabstellen von polnischen, niederländischen und sowjetischen Kriegstoten (Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter). ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen lobte wie Bürgermeisterin Lausch die Ergebnisse des Projektes als Impuls zur Friedensmahnung.
 
Vertreter der Schülerinnen der Schule übergaben die Broschüre über die kriegsdenkmale vor der Gedenktafel über die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft am Rathaus an Bürgermeisterin Petra Lausch (2. v. rechts), daneben Wilfried Kahlen, Fachbereichsleiter für Bauen, Planung, Umwelt bei der Gemeinde Edewecht
Bild: Eilert Freese

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 08.03.2014       

Von Pflanzen und Trachten

Zum Spaten griffen jetzt rund 100 Schülerinnen und Schüler der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule: Zusammen mit Lehrkräften, dem Hausmeister und der Unterstützung des gemeindlichen Bauhofs setzten die Mädchen und Jungen rund 400 Pflanzen. Beim Eingangsbereich der Umweltschule am Hohenacker wurden Felsenbirnen und Rotbuchen gepflanzt, der Mensagarten erhielt drei neue Obstbäume, im Schulgarten wurde zahlreiche Stauden gesetzt, drei Solitärbäume zieren nun den Schulhof und als Hecke an den Schulzaun wurden 200 Vogelschutzgehölze in den Boden gebracht.

Dass das Schulgelände der ALS soviel neues Grün erhielt, ist der Firma Fielmann zu verdanken. Das Unternehmen mit Schwerpunkt Augenoptik hatte der Umweltschule fünf Hochstammbäume sowie 395 weitere Pflanzen (darunter Solitäre, Sträucher und Stauden) im Wert von rund 6000 Euro gespendet.

Wie Sabine Oekermann, Leiterin der Fielmann-Niederlassung Oldenburg sagte, engagiere sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanze für jeden Mitarbeiter jährlich einen Baum, bis heute seien das mehr als eine Million Bäume.

„Wir freuen uns riesig über diese hohe Spende, die uns ermöglicht, unser Schulgelände nach ökologischen und pädagogischen Kriterien weiter zu entwickeln“, sagte ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen. Als man seinerzeit den Antrag gestellt hatte, habe man gehofft, dass sich Fielmann an den Kosten für die Pflanzaktion beteilige; dass die gesamten Materialkosten von über 6000 Euro übernommen worden seien, sei sehr großzügig. Besonders freue man sich darüber, dass man sogar einige Solitärbäume für den Schulhof der ALS erhielt, die im Laufe der Jahre sicherlich zu wunderbaren Schattenspendern werden würden. Als Gäste nahmen an der Aktion auch Vertreter der Gemeinde Edewecht, darunter Bürgermeisterin Petra Lausch, teil.
...


 Gemeinschaftsaktion: Erwachsene und Kinder betätigten sich als Gärtner und setzten auf dem ALS-Schulgelände die rund 400 gespendeten Pflanzen.
Bilder: Doris Grove-Mittwede

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland  

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 25.03.2014                  

Aus Erstbesuch soll Partnerschaft werden

Schüler der Abschlussklasse an der Astrid-Lindgren-Schule derzeit im englischen Chester
Kontakte zu der Förderschule im Nordwesten Englands gibt es schon seit längerem; die Projektvorbereitungen begannen im Herbst. Eine Schulpartnerschaft ist das Ziel.

von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - Viele Schulen pflegen Partnerschaften zu Bildungseinrichtungen in anderen Ländern und leisten somit ein Beitrag zur Völkerverständigung. Auch die Edewechter Astrid-Lindgren-Schule möchte ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, Auslandserfahrungen zu sammeln. Angestrebt wird von Seiten des sonderpädagogischen Förderzentrums, das Mädchen und Jungen mit den Schwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung beschult, eine Partnerschaft mit einer DeeBanks School im englischen Chester.

Bis kommenden Sonnabend ist eine Gruppe von Edewechter ALS-Schülern erstmals zu Gast im Nordwesten Englands. Am vergangenen Wochenende begann das Abenteuer England für Michaela, Merte, Anna, Mario und Jacqueline; die fünf Jugendlichen aus der Abschlussstufe der ALS starteten vom Flughafen Bremen aus mit drei Begleitern auf die Insel.
 
„Welcome in Chester“: Erstmals ist eine Gruppe der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule auf Studienreise im Ausland. Das Foto zeigt die Ammerländer und einige ihrer Gastgeber.
Bild: Petra Blancke

 „Die Kontakte zu der DeeBanks School, einer Förderschule, die vergleichbar mit der unseren ist, gibt es zwischen Lehrkräften schon seit längerem“, berichtet Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Schulleiterin. Seit Beginn des neuen Schuljahres im Herbst 2013 hätten sich die Schülerinnen und Schüler mit Förderschullehrerin Dagmar Tapken und der Pädagogischen Mitarbeiterin Petra Blancke auf die Studienreise vorbereitet. Alle Schülerinnen und Schüler hätten ein englisches Sprachtraining für den Alltag absolviert, so dass sie über einen Grundwortschatz verfügen. Von der Gruppe sei auch die Reiseroute von Bremen nach Chester geplant worden; außerdem wurden per Mail und Post Kontakte zur Schule und zu der Klasse „6 th Form“ mit acht Jugendlichen aufgenommen worden, die man jetzt besuche. Dass die Edewechter die Studienreise unternehmen könnten, so Fengler, sei durch eine großzügige Spende des Rotary-Clubs Oldenburg Ammerland und „Oldenburg Schloss“ möglich geworden. Untergebracht sei die Gruppe in einem Hostel in der Nähe der Schule.

„Unsere Abschlussstufenschüler sollen bei ihrem Aufenthalt in Chester nicht nur Land und Leute kennenlernen“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin ferner. Ziel des Projekts sei es auch, dass ALS-Schüler zusammen mit englischen Schülern ein deutsch-englisches Kalenderkochbuch erarbeiten. Daran solle beim Gegenbesuch der Engländer in der 2. Jahreshälfte weitergearbeitet werden. Zum Ende des Jahres wolle man das Kalenderkochbuch zum Verkauf anbieten.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 28.03.2014                  

Kinder lernen spielerisch Persönlich-keiten kennen

Grundschule und Astrid-Lindgren-Schule bieten erstmals Projekt zum gemeinsamen Lernen an

von Erhard Drobinski
Edewecht „Berühmte und interessante Persönlichkeiten“ sind für die Schüler der Grundschule (GS) Edewecht sowie der Astrid Lindgren-Schule (ALS) in Edewecht nicht nur lebende Personen, sondern auch Comic-Helden oder Fantasiefiguren. Beim gleichnamigen Schulprojekt in dieser Woche tauchten daher Namen wie Astrid Lindgren, Otto Lilienthal oder Michael Schumacher genauso auf wie Petterson & Findus, Spongebob Schwammkopf und die Olchis.

Erstmals boten die beiden Schulen ein gemeinsames Projekt an, an dem sich rund 350 Grundschüler und 55 Schüler der ALS beteiligten. 29 Gruppen bearbeiteten dabei anhand von Figuren und Personen Bereiche wie Sport, Kunst, Mode, Erfindungen, Buch, Film und Politik. So wurde in der Gruppe Erfindungen unter dem Titel „Der Traum vom Fliegen“ der Flugpionier Otto Lilienthal thematisiert. Die Kinder bastelten nicht nur Flugzeuge und Raketen, sondern entwickelten auch Würfelspiele mit Fragen und Begebenheiten rund um den Erfinder.
          
Eine AG gab es auch zu Spongebob Schwammkopf.
Bild: Erhard Drobinski

Während in der Schulküche Knochen gebacken wurden, eine Lieblingsspeise der Olchis (grüne Fabelwesen, die auf Müllhalden leben), entstand in einem Klassenraum Bikini Bottom, der Heimatort von Spongebob.

Alle Arbeitsergebnisse werden Eltern, Großeltern und anderen Gästen diesen Freitag, 28. März, von 10.45 bis 12.15 Uhr in den jeweiligen Klassenräumen und Werkräumen der Grundschule präsentiert.

Die Idee zu einem gemeinsamen Projekt hatte Grundschullehrerin Rheina Thienemann. In Julia Lichtenstein und Wiebke Albers von der ALS sowie weiteren Lehrkräften fand sie Unterstützer, die das Projekt grob erarbeiteten und koordinierten. Wichtig war es allen, dass die verschiedenen Gruppen alters- und schulübergreifend besetzt waren. „Die Gruppen ergänzen sich gut. Probleme zwischen den Kindern treten nicht auf“, ist Rheina Thienemann begeistert.
Ähnlich positiv bewertet Wiebke Albers die Aktion. „Grundschüler und ALS-Schüler lernen gemeinsam. Und das läuft gut.“ Auch von den anderen Kollegen gab es nur positive Rückmeldungen. Die beiden Schulleiter Dr. Arend Lüschen (ALS) und Egbert Kosmis (GS Edewecht) lobten vor allem „die andere Art des Unterrichts“, weil im Projekt mit Kopf, Herz und Verstand gelernt werde.

 


 aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 08.05.2014                   

Bei Spielen in Düsseldorf alles geben

Handballgruppe der Edewechter Astrid-Lindgen-Schule tritt bei den „Special Olympics“ an
Die nationalen Sommerspiele für Menschen mit geistiger Behinderung finden ab 19. Mai statt. Ihren sportlichen Auftritten dort fiebern die ALS-Schüler entgegen.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Sie sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen vor großer Bühne zeigen, was sie können: Elf junge Handballspieler und Handballspielerinnen der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) werden an den „Special Olympics“ teilnehmen, die vom 19. bis 23. Mai in Düsseldorf ausgetragen werden. Zu diesen nationalen Sommerspielen für Menschen mit Behinderung werden rund 4800 Athletinnen und Athleten erwartet, die in 18 Sportarten – Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Tischtennis – antreten werden.

„Die Schulleitung ist sehr stolz darauf, dass unsere Schule nach den Special Olympics vor zwei Jahren in München auch in Düsseldorf mit einer Mannschaft vertreten ist,“, sagt ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen. 2012 war das Team des sonderpädagogischen Förderzentrums in der Leistungsgruppe III sogar mit einer Goldmedaille nach Edewecht zurückgekehrt.

Handballtraining in der Sporthalle der Astrid-Lindgen-Schule: Mit großem Eifer sind die Jugendlichen bei der Sache, sie wollen bei den „Special Olympics“ in Düsseldorf zeigen, was sie können.
Bild: Doris Grove-Mittwede

 „Einen solchen Erfolg zu wiederholen, ist ausgesprochen schwierig“, sagt Johanna Luhr, die zusammen mit Lara Tscherney die Handball-Arbeitsgemeinschaft an der ALS trainiert. Neben den beiden angehenden Lehrkräften vom Studienseminar Osnabrück gehört auch Ronald Kühn, pädagogischer Mitarbeiter der ALS, zum Trainerstab. Das Dreierteam ist eingespielt, trainierte es doch bereits die „Goldmannschaft von München“.
Vier Jugendliche, so berichtet Johanna Luhr, die selbst Handball spielt und zum Landesliga-Damenteam der Spielgemeinschaft Petersfehn / Friedrichsfehn gehört, seien bereits vor vier Jahren mit in München gewesen. Für Christian, Jannik, Rojhat und Artur seien es deshalb auch die zweiten „Special Olympics“. Das Quartett fiebere ebenso wie die anderen sieben Jungen und Mädchen des ALS-Handballteams dem besonderen Sportereignis entgegen und freue sich auf spannende Spiele und Gänsehaut-Atmosphäre.

Teilt die Mannschaften für ein Trainingsspiel ein: Trainerin Johanna Luhr (zweite von rechts)
Bild: Doris Grove-Mittwede

„Unsere Devise lautet gemäß des olympischen Gedankens: Dabei sein ist alles“, ergänzt Trainerin Lara Tscherney, die in der Landesliga-Volleyballmannschaft des TuS Bloherfelde sportlich aktiv ist. Dass die von Sponsoren geförderte Klassenfahrt in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens den elf Jugendlichen und auch dem Trainerteam unvergessliche Erlebnisse bescheren wird, davon ist auch Ronald Kühn überzeugt.

Doch bevor es heißt „Düsseldorf – wir kommen“ will man in der Arbeitsgemeinschaft, die zum Nachmittagsunterricht gehört, noch kräftig trainieren, um bei den olympischen Handballspielen möglichst gut abzuschneiden.

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland  

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 17.05.2014                  

Fest für neu gestalteten Schulhof

Tanz und Gesang bei der Eröffnung – Runde auf dem Kettcar
Der Umbau des Pausenhofs kostete rund 27 000 Euro. Am Freitag wurde er mit einer Feier eingeweiht.

von Maximilian Müller
Edewecht - Ihren neu gestalteten gemeinsamen Schulhof haben die Jungen und Mädchen der Astrid-Lindgren-Schule (ALS), der Grundschule Edewecht und des Kindergartens „Lüttje Hus“ am Freitag mit einer Feier eröffnet. Der Chor der Grundschule sang, Kindergartenkinder und Schüler der ALS führten Tänze vor.

Etwa 27 000 Euro sind in die Neugestaltung geflossen. 5000 Euro steuerte die Gemeinde bei, der Rest kam durch Spenden von Firmen, Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen zusammen. Auch die Eltern beteiligten sich an den Umbauarbeiten.

Vorher war der Pausenhof einfach nur ein gepflastertes Gelände. Doch nun wachsen dort Büsche in Beeten, auf Sandflächen stehen Spielgeräte wie ein kleiner Bagger oder eine Nestschaukel. „Wir haben darauf geachtet, dass möglichst alle Kinder die Spielzeuge nutzen können“, sagte Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Leiterin.

Außerdem gibt es nun ein grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof. Eingerahmt von Beeten stehen Bänke, auf denen die Schüler während des Unterrichts sitzen können, erläutert ALS-Rektor Dr. Arend Lüschen.
 
Bei der Feier zur Eröffnung des Pausenhofs: Dr. Arend Lüschen (links) von der ALS, Angelika Hillje vom „Lüttjen Hus“ und Egbert Kosmis von der Edewechter Grundschule; im Hintergrund ist der Chor der Grundschule zu sehen.
Bild: Maximilian Müller

Wegen des anhaltenden Regens ist aber einiges nicht fertig geworden: die Markierungen auf dem Pausenhof, mit deren Hilfe die Mädchen und Jungen für die Teilnahme am Straßenverkehr üben können. Dafür haben die Bildungseinrichtungen sogar einen Fuhrpark angeschafft: Kettcars, Fahrräder und Fortbewegungsmittel für jene ALS-Schüler, die motorisch eingeschränkt sind.

Zwei Kettcars kamen auch gleich zum Einsatz: Schulleiter Lüschen und Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch drehten mit ihnen eine Runde um den neuen Schulhof.

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland  

 


 aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 22.05.2014                  

Spielerisch gesunden Lebensstil lernen

Viel Bewegung und Milchprodukte prägen Unterrichtstag an der ALS

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Viel Bewegung und eine gesundheitsbewusste Ernährung spielen im Alltag an der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) eine große Rolle: Am Mittwoch konnten Schülerinnen und Schüler in geballter Form noch mehr über einen gesunden Lebensstil erfahren: Das Ammerländer „Milchmuhbil“ besuchte mit Vertretern des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen das sonderpädagogische Förderzentrum am Hohenacker. Seit 2002 ist die Astrid-Lindgren-Schule „100 Prozent Werder-Partner“ und kann somit auch an besonderen Projekten teilnehmen, die Werder allein oder mit Partnern anbietet.

Christina Nordermann, Ernährungsberaterin der Landesvereinigung der Milchwirschaft, erklärte Schülerinnen und Schülern der 10 a mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung sowie der Klassen 6 b, 7 b und 8 b mit dem Schwerpunkt Lernen, allerlei Wissenswertes rund um das Lebensmittel Milch. Unterstützt wurde sie dabei von Förderschullehrerin Susanne Reesing und der pädagogischen ALS-Mitarbeiterin Corinna Sehnert.

Anhand von Geschmacksproben lernten die Kinder unterschiedliche Milchprodukte (Vollmilch, Kefir, Buttermilch, Molke etc.) kennen. Außerdem wurde vermittelt, wie man aus Milchprodukten schnell und einfach Snacks und Shakes zubereiten kann. So erfuhren die Mädchen und Jungen, wie man „Herzflattern“ – einen Milchshake mit Himbeeren – herstellen kann, was „Quatsch mit Soße“ ist (eine Quarkspeise mit Erdbeeren) und wie man „Slam Dunk“ (Toastbrötchen nach Pizzaart) fertigt. Darüber hinaus konnten alle Kinder am Muhmobil Milchprodukte, darunter auch grüne Werder-Milch mit Pfefferminzgeschmack, testen.
 
Spielerisch ins Schwitzen kamen die Astrid-Lindgren-Schüler in der Ballschule des SV Werder.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Doch nicht nur um Ernährung ging es an diesem Schultag, sondern auch um den Spaß an der Bewegung. Charlotte Schumacher, die beim SV Werder Bremen zum Team Corporate Social Responsibility (nternehmerische Sozialverantwortung) gehört, und mit den ehrenamtlichen Werder-Mitarbeitern Johann Gröne und Jürgen Mühlhaus gekommen war, leitete eine Ballschule. 20 ALS-Schüler absolvierten dabei – hoch motiviert und mit großem Eifer – allerlei Ballspiele. Zum Sportteam der Ballschule gehörten an diesem Vormittag auch die ALS-Lehrkräfte Klaus Bohlender und Alexa Pabst. Später wurde das spielerische Training mit dem Ball nochmals für 20 Edewechter Grundschüler angeboten.

Zum Abschluss erhielt die Astrid-Lindgren-Schule 100 Freikarten für ein Fußball-Bundesligaspiel mit dem SV Werder in der neuen Saison.

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland  

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 24.07.2014                  

Föhliches Ende eines Schuljahres

Abschlussfeier an der ALS mit viel Musik, Gesang und Tanz
Rektor Dr. Arend Lüschen erinnerte an die Erfolge. Die Astrid-Lindgen-Schule kann sich über einige Auszeichnungen freuen.

von: Kerstin Buttkus

 
Freuen sich auf ihren neuen Lebensabschnitt: Diese Jugendlichen verlassen nun die Astrid-Lindgren-Schule.
Bild: ALS


Edewecht - „Jetzt erlebt Ihr, was wir musikalisch so alles draufhaben und wie viel Spaß wir hier haben“, sagt Dr. Arend Lüschen. Recht hat der Rektor der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS). Gitarren-, Keyboard-, Schlagzeug- und Cajon-Klänge, Gesang und rhythmisches Klatschen hallen am Mittwochmorgen durch die Mensa des sonderpädagogischen Förderzentrums. Mit einem fröhlich-bunten Programm, bei dem auch viel getanzt und gelacht wird, wird der Abschluss des Unterrichtsjahres gefeiert.

Kurzweilig ist das Gebotene, mit dem unter anderem an die schulischen Höhepunkte der vergangenen Monate erinnert wird. So präsentieren einige Mädchen und Jungen Ausschnitte aus „Stomp in the City“. Mit diesem Percussion-Projekt konnte sich die ALS als Partnerschule der Autostadt Wolfsburg profilieren.

Doch damit nicht genug. Das Förderzentrum war im Schuljahr 2013/14 auch auf anderen Gebieten äußerst erfolgreich, wie Schulleiter Lüschen in seiner Ansprache berichtete. So erhielt man – nunmehr zum fünften Mal – die Unesco-Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder auch am Praxistag ging es um Themen wie Recycling, Klimaschutz und biologische Vielfalt. Das gesunde Essen für die Schülerinnen und Schüler konnte ebenfalls punkten: Die Mensa erhielt ihren fünften Stern. Außerdem durfte sich die ALS für ihre Mitschülerhilfe „Buddyschule des Monats“ nennen.

Für ihr Engagement wurden mehrere Jugendliche bei der Feierstunde am Mittwoch ausgezeichnet. So gab es beispielsweise vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Urkunden für die Teilnehmer einer Geschichtsgruppe. Die Mädchen und Jungen hatten eine Broschüre über Edewechter Gedenkstätten zusammengestellt. Pflanzaktionen, die Ausbildung zweier Jungen zu Fußballtrainern sowie erfolgreiche Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen wurden vom Rektor lobend erwähnt.

Weiteres Lob gab es von zwei Schülerinnen. Laura und Jenny bedankten sich nicht nur bei den Lehrern für die große Unterstützung, sondern beim kompletten Schulteam samt Hausmeisterei, Sekretariat und Mensa.

Beim großen Abschlussfest durften die Zuschauer übrigens manche Premiere miterleben. Die Umsetzung des Hits „Lieder“ von Adel Tawil gehörte dazu. Getrennt voneinander hatten Band und Tänzer geprobt. Nun zeigten sie erstmals gemeinsam das – gelungene – Ergebnis. Mit einer ganz allein entwickelten Choreographie zu „I love it“ überraschten dann noch vier Mädchen und ein Junge.
 
Musik, Gesang und Tanz wurden bei der Abschlussfeier in der Astrid-Lindgren-Schule geboten.
Bild: Kirstin Buttkus

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland