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Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2012/2013
August 2013

 

Hallenfußballturnier in Friesoyhte
Am 19. 09. 2012 hatte uns die Elisabethschule Frie-soythe zu einem Mäd-chenfussballturnier einge-laden. Wir nahmen diese Einladung gerne an und würden uns wünschen, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen dürfen. Der Veranstalter plant nämlich, ein regelmäßiges Mädchenhallenturnier durch-zuführen und dieses könnte dann ebenso Tra-dition werden, wie das Oberlether (outdoor) Fuß-ballturnier.
Bei diesem ersten Turnier haben wir einen unerwar-teten und erfreulichen 2. Platz erreicht. Dafür gab es einen Pokal und viel Beifall!
Versorgt worden sind wir durch den Schülerkiosk der Friesoyther Schule und dies hat sicherlich auch mit dazu beigetragen, dass sich alle dort sehr wohl gefühlt haben.
Herzlichen Glückwunsch an Jenny, Anja, Alexandra, Lisa-Marie, Laura, Bianca, Michelle und Vanessa.
(Beitrag von R. Kühn u. G. Schlenga)

Wir helfen Meike
Erinnert ihr euch noch? Im November des vergange-nen Jahres erreichte uns der Hilferuf von unserem Sammeldrachen Meike.Ihr Freund Ritter Rost war in Not geraten. Nur gaaanz viele Plastikdeckel von Getränkeverpackungen konnten ihn retten. Klar, als ihr von diesem Prob-lem gehört habt, wart ihr sofort mit Eifer dabei. Keine Milchverpackung und kein Trinkjoghurt kamen mehr in den Müll, ohne dass ihr nicht vorher den Deckel abgenommen und in die Sammelbehälter geworfen hättet.
Und in zwei Klassen wurde sogar ein richtiges Sammelturnier daraus:
Herr Kästle und die Klasse 5 G / Frau Krane-feld traten gegen die Klasse 4 G / Frau Grob-leben und Jan an. Jede Gruppe wollte unbedingt die meisten Deckel haben. Und jeden Morgen wurde die Kiste mit den Deckeln ein bisschen voller. Und wer wurde der Gewinner dieses Turniers? Na, das verraten wir natürlich nicht, da müsst ihr euch bei den beiden Klassen erkundigen.
Eine ganz tolle Idee hatten aber auch Marvin und Tim aus der Klasse 6L von Frau Schillberg, die bei Netto nachgefragt hatten und dort über 1000 Flaschendeckel abdrehen durften. Na und? Hattet ihr hinterher denn auch einen Muskelkater?
Und letztens war ich in einer Klasse, da stand eine halbvolle Apfelsaft-tüte auf dem Tisch. Als sie wieder in den Kühl-schrank gestellt werden sollte, war plötzlich der Deckel verschwunden und tauchte auch nicht wieder auf. Erst später stellte sich heraus, dass einer von euch auch diesen Deckel in die Kiste geworfen hatte, "denn wir können Meike doch nicht in Stich lassen".
Und am Ende dieser Hilfsaktion hatten wir dann 3 riesengroße Kisten, voll-gestopft mit Plastikdeckeln. Als Meike kam, um die Deckel abzuholen, standen ihr kleine Rauchschwaden in den Nasenlöchern: "Das hätte ich nie gedacht, dass ihr soooo viele Deckel für mich und meinen Freund gesammelt habt. Sag´ den Schülerinnen und Schülern, dass sie mir und Ritter Rost damit sehr geholfen haben und das ich sehr stolz auf sie bin".
Ich versprach Meike, dass ich es euch ausrichten werde. Auch soll ich euch ganz herzlich von Meike grüßen. Leider konnte sie nicht so lange bleiben, um es euch selber zu sagen, denn sie muss noch die Deckel aus den anderen Schulen abholen. Und dann wird sich auch zei-gen, ob wir die meisten Deckel gesammelt haben oder eine andere Schule noch fleißiger war. Denn die Gewinner dürfen ja mit Meike ins Kino gehen und sich dort den Film mit Ritter Rost ansehen.

Bericht über Kibum-Besuch der Klasse 6 G
Am Donnerstag, dem 15.11.2012 machte sich die Klasse 6G mit dem Linienbus auf den Weg zur Kibum nach Olden-burg. Im Rucksack waren Proviant für das 2. Früh-stück und ein Wunsch-zettel, auf dem die Schü-lerinnen und Schüler als Weihnachtswunsch ein Buch notieren konnten, falls es ihnen besonders gut gefiel.
Nach einem kurzen Fuß-marsch von der Bushalte-stelle erreichte die Klasse das PFL. Hereingelassen wurde man hier als Gruppe nur mit einer spe-ziellen Eintrittskarte, die wir uns hatten schicken lassen.
Zuerst ging es jedoch in das „Wilhelm-13“-Gebäude hinter dem PFL zur Lesung eines Kinderbuchs über ein afrikanisches Straßenkind. Das Buch handelte von dem Jungen namens Juma, der nicht mehr bei seiner Familie leben konnte. Seine Mutter und sein kleiner Bruder waren gestorben und er wurde nun von der neuen Stiefmutter und seinem eigenen Vater immer schlechter behandelt und nicht versorgt. Schließlich rannte Juma weg und lebte fortan auf der Straße. Dieses Leben war hart und gefährlich, und er hatte oft Hunger, Durst und keinen sicheren Schlafplatz für die Nacht.
Die Schriftstellerin Nasrin Siege, die Afrika sehr gut kennt und lange dort ge-lebt hat, las aus verschie-denen Stellen in ihrem Buch vor. Die Kinder im Publikum konnten sie auch direkt dazu befragen.
Frau Siege erzählte und zeigte auch Fotos von ver-schiedenen Hilfsprojekten, die sie, auch mit Hilfe von deutschen Geldspendern, in Afrika für Straßenkinder aufgebaut hat. Dort können Straßenkinder Essen be-kommen, schlafen und eine Schule besuchen. Hierfür haben viele arme Familien kein Geld. Stattdessen müs-sen viele Kinder mitarbei-ten, um sich selbst und die Familie zu ernähren. So können sie nicht ge-nug lernen, um später eine besser bezahlte Arbeits-stelle als ihre Eltern zu bekommen.
Frau Siege erzählte auch von einem Bücherbus, der zu den Kindern aufs Land fährt, wo es keine Büche-rei gibt. So können auch diese Kinder Bücher an-schauen und lesen. Einige Kinder haben auch selber Bücher über ihr Leben auf der Straße und auf dem Land geschrieben und dazu Bilder gemalt.
Nach der Lesung ging die Klasse dann um 11 Uhr auf die Kibum. Nach einem kurzen Besichtigungsrund-gang konnte jeder herum-gehen, Bücher anschauen und lesen, wo und welche er wollte. Beim Aufschrei-ben des Wunsches bekam jeder, falls nötig; Hilfe von den Erwachsenen.
Am Ende des Vormittags ging es für die Rückfahrt zur zentralen Bushaltestelle am Lappan, wo alle Busse aus der Stadt Oldenburg und der Umgebung im Minutentakt an- und ab-fahren. Hier musste man gut aufpassen, den richti-gen Bus zu erwischen. Wir hatten Glück und konnten in dem vollen Bus bis nach Edewecht sitzen und das Treiben um uns herum gut beobachten.
Allen haben der Kibum-Besuch, die Stadt und die Busfahrt viel Spaß gemacht.
(Beitrag von G. Friedritz)

Tannenbaumaktion in Apen
Herr Habers von der Gemeinde Apen sammelt für unsere Schule schon seit langer Zeit Tonerkar-tuschen, Druckerpatronen und gebrauchte Handys. Dafür bekommen wir als Schule von unserem Sam-meldrachen Meike Punkte, die wir in Spiele; z.B. für unsere Spieleausleihe ein-tauschen.
Im vergangenen Sommer hat uns Herr Habers dann angesprochen, ob wir mit dem Praxistag Gartenbau den Tannenbaum im Rat-haus der Gemeinde Apen schmücken könnten.
Darüber haben wir uns sehr gefreut und mit Unterstützung von Herrn Schröder und Frau Tapken, die uns Sterne und Herzen ausgesägt haben, konnten wir loslegen. Frau Möller hat dann auch noch ganz viele Tannenzapfen für uns gesammelt. Wir haben alles vergoldet und mit Glitzer bestreut.
Am Donnerstag, den 29.11.2012 sind wir - also Daniel, Lisa, Merte, Mischa, Oshin, Patrick, Sabrina, Frau Poppinga und Frau Bruns - mit 2 Bussen nach Apen gefahren. Dort haben wir im Rathaus den Tannen-baum geschmückt, wobei uns der Bürgermeister, Herr Huber und auch Herr Habers geholfen haben.
Nachdem wir den Baum schön geschmückt hatten, wurden wir mit leckeren Keksen und Kakao be-lohnt. Herr Huber und Herr Habers haben sich sehr nett mit uns unterhalten.
(Beitrag von C.Bruns)

1.Bremer Inklusionsturnier
Am Samstag, den 1.12.12 sind wir früh morgens ge-meinsam mit 9 Schüle-rinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule nach Bremen / Überseestadt ge-fahren und haben an einem Hallenfußballturnier teilgenommen.
Unsere Schüler und Schü-lerinnen haben in dieser Zusammensetzung noch nie zusammen gespielt und zu unserer freudigen Überraschung am Ende des Turniers in der Gruppe 2 (stärkere Gruppe) den 2. Platz belegt. Die Sieger-ehrung führte Tim Borowski vom SV Werder Bremen durch. Zwei wei-tere aktuelle Bundesliga-spieler gaben nach dem Turnier sogar eine Auto-grammstunde. Veranstalter war der Bremer Fußball-verband, Werder Bremen und die Aktion „Hilfe für Kinder“. Im nächsten Jahr soll das Turnier wiederholt werden und vielleicht gibt es in Zukunft eine Turnier-serie mit 3-4 Veranstal-tungen im Jahr.
Ein Höhepunkt des Turniers war u.a. der Auftritt der Mannschaft gegen eine Mannschaft vom SV Werder Bremen. Unsere Astrid-Lindgren-Schule ge-wann in einem spannen-den Match mit 5:3.
Herzlichen Glückwunsch an Anja, Artur, Christian, Jannik, Jerome, Mario, Michelle, Rojhat, und Tobias.
(Beitrag von R. Kühn u. G. Schlenga)

Wir waren auf dem Edewechter Weihnachtsmarkt
Am Samstag, den 8.12. 2012 und Sonntag, den 9.12.2012 waren wir auf dem Weihnachtsmarkt. Wir haben erst aufgebaut und dann haben wir Vogelfutter-sterne und Vogelfutter-muffins und Holzsachen hingestellt. Das haben wir in der Schule hergestellt. Da mussten wir hämmern und bohren. Auf dem Markt musste ich verkaufen und kassieren. Schwierig war, die Leute zu bedienen. Gut war der Verkauf, und dass wir Geld verdient haben.
Auf dem Edewechter Weih-nachtsmarkt haben wir Mar-melade, Teelichter, Sandwiches und Kekse angeboten. Ich habe Sandwiches gemacht und Tee eingeschenkt. Das lange Rumstehen war schwierig. Ich war stolz auf mich, dasS ich Geld angenom-men habe.
Ich war Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt. Ich habe Vogelfutter verkauft. Es war kalt. Es war schön.
Ich habe mich verkleidet als Weihnachtsmann mit Bart.
Meine Mutter hat mich zum Weihnachtsmarkt ge-bracht.
Ich habe das Geld in die Kasse getan und den Leu-ten Tee gegeben.
Ich habe auf das Jakkolo aufgepasst.
Ich habe mich als Weih-nachtsmann verkleidet, Ecki auch. Frau Rabenstein hat sich als Engel verkleidet.
Mir hat das Verkaufen Spaß gemacht.
Ich war stolz auf das ganze Team.
(Beitrag von Sascha, Rojhat, Frieda, David und Marcus)

Edewechter Kunstfreunde sagen Danke
Auf die Bitte der Schul-leitung möchte ich als 1. Vorsitzender der Edewechter Kunstfreunde ein paar Worte über die erfolgrei-che Zusammenarbeit des Vereins mit dieser wunder-baren Schule schreiben.
Schon mein Vorgänger war sehr von ihr angetan und veranstaltete u.a. eine Ausstellung mit der Malerin Frau Liliane Bonneaud. Er stellte neulich auch das Buch mit den Beiträgen der Schüler über ihr Leben vor. Einfach bewunderns-wert!
Unsererseits veranstalten wir jedes Jahr Kinderkonzerte, denen die ALS- Schüler mit großer Be-geisterung beiwohnen und zwar immer zusammen mit Schülern anderer Schulfor-men, ein gutes Beispiel einer gelungenen Inklusion. Zum ersten Mal in diesem Jahr fanden die Konzerte mit dem Jugendlichen-Orchester „Schlagwerk Nordwest“, unter der Leitung von Herrn
n Axel Fries, in der Mensa der ALS statt. Immer wieder fiel mir auf, wie aufmerksam und tief bewegt die Schüler der Musik zuhörten.
Die Zusammenarbeit ist aber nicht auf Konzerte beschränkt. Lesungen fanden auch in der Mensa der Schule statt. In lebhafter Erinnerung ist eine Lesung mit dem weltbe-kannten deutschen Schau-spieler Hardy Krüger, der in Begleitung seiner Frau bewegende Momente aus-löste, als er von seinem Leben und von seinen Büchern erzählte. Später waren es der Oberbürger-meister a.D. Henning Scherf mit der Tatort-Regisseurin Frau Biberti, die den zahlreichen Zu-hörern über Probleme des Altwerdens nachhaltig be-richteten.
Zum Schluss präsentierte sich der beliebte Schau-spieler Sky du Mont humorvoll und unterhaltsam im vergangenen März.
Was ich aber bei diesen letztgenannten Veranstal-tungen nicht vergessen darf zu erwähnen, ist, dass Schüler und Lehrer ihre Beiträge liefern, um die Mensa in einen Raum zu verwandeln, der alle Anwe-senden überzeugt, wie angenehm das Schulklima ist.
Mein Dank und der Dank des ganzen Vereins gilt aber nicht nur der Schulleitung und den beteiligten Lehrern – hier ganz be-sonders an Frau Blancke für die Lesung mit Herrn du Mont - sondern auch dem freundlichen Perso-nal.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung solcher freudigen Ereignisse und sagen: „Danke!“
(J. Morin, 1. Vorsitzender der Edewechter Kunstfreunde)

Lesewettbewerb der Ammerländer Förderschulen
Schon zur Tradition geworden ist unser jährlicher Vorlesewettbewerb zwischen den Ammerländer Förderschulen Edewecht, Rastede und Wester-stede. Jedes Jahr treffen sich die besten Leser der drei Schulen aus den Jahrgangsstufen 4-6 und den Jahrgangsstufen 7-12, um den Sieger der jeweiligen Klassenstufe zu ermitteln. Dieses Jahr fand der Lesewettbewerb in Rastede am 15.02.2013 statt. Im Vorfeld haben sich die teilnehmenden Leser in ihren Klassen qualifiziert. Jede der ins-gesamt 13 Klassen (Schwer-punkt Lernen und Schwer-punkt Geistige Entwick-lung) entschied sich in einem klasseninternen Le-sewettbewerb für zwei Kandidaten, die für sie antraten. Die Jury bestand aus jeweils drei Lehrkräf-ten der teilnehmenden Schulen. Die Teilnehmer mussten zunächst einen bekannten Text lesen, da-nach war ein unbekanntes Lesestück zu bewältigen.
Für unsere Schule waren wir durch die Lehrkräfte Frau Berk, Frau Muhle und Frau Schütz in der Jury vertreten. Es war eine superspannende Vorlese-stunde; die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gaben alle ihr absolut Bestes! Die von den Schülern vorgetragenen Geschichten faszinierten da-bei nicht nur die Jugend-lichen, sondern auch die Erwachsenen. Nach dem Wettbewerb trafen sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück in der Schulaula, um ihre Er-fahrungen und Eindrücke auszutauschen. Nach der Stärkung fand dann die Siegerehrung statt. Als Preise erhielten die Besten einen Buchpreis und eine Urkunde. Für alle anderen Vorleser gab es ebenfalls eine Teilnehmerurkunde. Wir waren dieses Jahr ver-treten durch:
Klasse 4 L: Romina;
Klasse 5 L: Tom;
Klasse 6 L: Kimberly, Julia, Mischa;
Klasse 7 L: Lea, Janina;
Klasse 8 L: Laura;
Klasse 9 L: Rico, Wotan;
Klasse 9 G: Lilli, Sabrina;
Klasse 10H: Nico, Pascal;
Klasse 11G: Kai, Lara,
Michelle, Mirko und
Klasse 12 G: Christian und Franziska.
Herzlichen Glückwunsch! Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte freuten sich über den gelungenen Ver-lauf und Erfolg.
Einige Schüler können es kaum mehr abwarten, nächs-tes Jahr erneut anzutreten und dann den ersten Preis für ihre Klasse zu holen. Gastgeber wird dann unse-re Astrid-Lindgren-Schule Edewecht sein.

Hundsmühlen
In der Sporthalle Hundsmühlen fand am 9. April das 2. ALS – Fußballturnier statt. Titelverteidi-ger war die Cloppenburger Förderschule. Im Modus "jeder gegen
jeden" gewannen am Ende völlig verdient und unbesiegt unsere "Freunde" aus der Lebenshilfe Tagesbildungsstätte Brake. Sie nahmen das erste Mal an einem Turnier teil und freuten sich riesig über den gewonnenen Pokal.Unsere Schüler aus der ALS belegten einen guten 3. Platz.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Trainerausbildung
Werder Bremen bildetunsere Schüler im Fußball zu „Young Coaches“ aus. Diese einmalige Gelegenheit bekamen nun Rojhat und Jannik. Vom 24.04. bis 28.04.2013 hielten sie ihren ersten Workshop mit den Werder-Trainern in Leverkusen ab. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Bundesligaspiels Leverkusen - Bremen, welches leider von den Leverkusenern mit 1:0 durch einen umstrittenen Elfmeter gewonnen wurde. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, vielmehr wurden die Mannschaft und Trainer Schaaf frenetisch angefeuert und das lässt Hoffnung aufkommen, dass der Abstieg aus der 1. Bundesliga noch verhindert werden kann. Die Tage zuvor nutzten unsere beiden „Young Coaches“, um in Theorie und Praxis viel zu lernen. Hierzu auch der Kommentar des Werder-Trainers Michi Arends:"Nach den tollen Tagen in Leverkusen wollte ich mich nochmal melden und mein Lob an die beiden Jungs aussprechen. Da hast du echt eine gute Auswahl getroffen. Aus Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, was die Jungs, bei diesem ersten Ausbildungsworkshop geleiset haben. Es ist nicht immer einfach für die Jungs den von uns gestellten Anforderungen gerecht zu werden, damit meine ich vor allem Denk- Leistungen, aber da waren beide sehr, sehr fleißig bei der Sache. Und von der Persönlichkeit her sowieso!!" Der nächste Workshop findet vom 23.05. bis 26. 05.2013 in Bremen statt und wird sicherlich wieder ein Erfolg werden. In den Sommerferien wird es dann gemeinsam mit acht weiteren Schülern aus der ALS nach Basel in ein Fußballferiencamp gehen. Wir werden darüber berichten.
(Beitrag von R. Kühn)

Unesco - Regionaltagung in Verden mit Schülerzukunftswerkstatt
Vom 29.05. bis zum 31. 05. 2013 hat die Astrid-Lindgren-Schule, vertreten durch die Schüler Regla und Leon, an der Schülerzukunftswerkstatt der Regionaltagung der Unesco Schulen Nds./ Bremen teilgenommen. Unter dem Motto "Welterbe - Erde, mach dich stark für Vielfalt" hatten die teilnehmenden Schüler der verschiedenen Unesco-Schulen die Möglichkeit, sich in Workshops einzuwählen. Wir, Regla und ich, haben am Kunstworkshop teilgenommen. Dort haben wir bei einem Lehrer in dessen Atelier gelernt Ätzradierungen herzustellen. Dabei entstanden ganz tolle verschiedene Bilder. Untergebracht waren alle Schüler in Gastfamilien vom Dom Gymnasium. Am ersten Abend fand eine Grillparty für alle Schüler und Lehrer in der Schule statt. Das war sehr schön. Für die Lehrer und Lehrerinnen fanden am Donnerstag verschieden Exkursionen und die Weiterarbeit zu dem selbem Thema statt. Frau Blancke besuchte die Firma Mastrind und ab Mittag besuchte die ganze Lehrergruppe das Überseemuseum in Bremen. Am Freitag haben Schüler wie Lehre hre Ergebnisse zu den einzelnen Projekten vorgestellt. Danach haben wir die Rückreise angetreten. Für Regla und mich war es eine spannende und interessante Woche, alle waren sehr nett und wir haben eine Menge gelernt. Wir würden gerne noch einmal an solch einer Unesco-Tagung teilnehmen.
(Beitrag von Leon)

Das Projekt „Wohnen“ an der Astrid-Lindgren-Schule
Seit Beginn des vergangenen Schuljahres beschäftigt sich unsere Lerngruppe mit dem Thema „Wohnen“. Zunächst haben wir wie sonst im Unterricht über das Thema gesprochen und Arbeitsblätter bearbeitet. Doch schon bald haben wir von vier Bewohnern und einer Mit-arbeiterin der GPS Besuch bekommen. Die Bewohner haben uns ausführlich mit einer Power-Point-Präsen-tation informiert. Sie haben uns erzählt, welche ver-schiedenen Wohnformen es gibt und was man machen muss, um bei der GPS einziehen zu können. In den kommenden Wochen haben wir die Bewohner der GPS bei ihnen zu-hause besucht. In einem Mehrfamilienhaus in der Nähe der Astrid-Lindgren-Schule befindet sich eine Außenwohngruppe der GPS. Dort konnten wir zu Fuß hingehen und uns alles anschauen. In der großen Gemeinschaftsküche gab es Cola, Fanta, Wasser und Kekse. Wir haben viel über den Alltag in der Außenwohngruppe erfah-ren. Als nächstes haben wir vom Projekt „Wohnen“ der Astrid-Lindgren-Schule eine Frau besucht, die alleine in einer Zwei-zimmerwohnung in Ede-wecht lebt. Sie bekommt nur wenige Stunden in der Woche Hilfe von einer Betreuerin der GPS. Ge-meinsam haben wir Bilder von ihrem 50ten Geburts-tag angeschaut. Alle Nach-barn hatten mitgefeiert. Schließlich sind wir noch zur Wohnstätte der GPS gelaufen. Dort konnten wir den Bewohnern Fragen stellen. Eine junge Frau hat uns erzählt, dass sie sich nach der Arbeit auf das gemeinsame Teetrinken freut oder zur Entspan-nung mit einer Freundin im Wohnzimmer quatscht. Sogar ihr eigenes Zimmer durften wir sehen. Dort kann sie die Tür jederzeit zumachen, wenn sie einmal allein sein oder ihre eigene Musik hören möchte.
Die Besuche haben großen Spaß gemacht!
(Beitrag von den Schülerinnen und Schülern aus dem Projekt Wohnen)

Hundertwasser-Ausstellung
Die Schüler und Schüle-rinnen der 6G haben von September bis Mai im Kunstunterricht zum Thema „Hundertwasser“ gearbeitet. Sie haben typische Gestal-tungselemente und Aus-drucksformen des Künst-lers entdeckt, kennen ge-lernt und selbst auspro-biert. Dabei sind viele schöne Kunstwerke ent-standen, die zum Ende des Schuljahres in der Mensa ausgestellt wurden. Zu sehen waren collagen-hafte Illustrationen der ver-schiedenen Künstlernamen: Hundertwassers Wasser-bilder, Traumbilder sowie Häuserzeilen als Tischleuch-ten und große farbenfrohe Säulen, welche den Säulen des Künstlers in seiner Häuserkunst nachempfun-den sind.
Die Klasse freute sich über zahlreiche Besucher und Besucherinnen, die Interesse an den Werken der Schüler und Schüle-rinnen sowie an den dahinter stehenden Ideen und der Art und Weise der Umsetzung zeigten. Die Schüler und Schülerinnen mussten viele Fragen be-antworten und ihre Vorge-hensweise beim Erstellen der Kunstwerke erklären. Von Kollegen und Kolle-ginnen und Klassen der Astrid-Lindgren-Schule und auch einer Klasse der Grundschule Edewecht er-hielten die Schüler und Schülerinnen viel Lob für ihre Arbeit.

Schülerfirma
Kleingeld stellt sich vor. Die Teilfirma Kleingeld, die zu Beginn des Schul-jahres 2012/2013 ihre Ar-beit aufgenommen hat, backt und verkauft einmal in der Woche unter ande-rem Vollkornbackwaren. Der Teig aus Dinkel-Voll-kornmehl wird von den Schülerinnen und Schü-lern geknetet, zu Brötchen geformt und vor dem Backen in Saaten oder Haferflocken getaucht. Die Müslibrötchen werden statt mit Zucker und Fett mit Nüssen, Rosinen und Bio-Honig gebacken. Sie sind weizen- und laktosefrei und werden noch warm ausge-liefert. Nicht nur bei Schü-lern und Lehrern unserer Schule, sondern auch beim Lehrerkollegium in der an-grenzenden Grundschule, sind unsere Müslibröt-chen, aber auch unsere anderen Produkte inzwi-schen sehr beliebt. Er-gänzt wird unser wöchent-liches Angebot durch Laugenbrezeln mit Mohn, Sesam oder Sonnenblumenkernen und durch Vollkornmuffins.

Zu guter Letzt
Irgendwann war ich im letzten Schuljahr in der Klasse von Frau Dobrick eingesetzt. Die Schüler bau-ten mit Lego und Jannek hatte eine ganz lange, dünne Stange aus Einer-Steinen gebaut. Mit dieser Stange piekte er einen anderen Schüler. Ich frag-te: Jannek, ist das jetzt "Spass" oder "Ernst"? Daraufhin sagte Jannek ganz vorwurfsvoll: "Nein, das ist Lego!"
(Beitrag von M. Krupp)

Umweltbox Meike: Der Umwelt zuliebe
Noch immer steht im Hauptgebäude bei Frau Bruns die Umweltbox Meike, in der wir auch weiterhin leere Druckerpatronen, Toner-kartuschen und gebrauchte Handys sammeln. Viele Schülerinnen und Schüler,
Eltern und Lehrer haben schon eifrig gesammelt und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken und bitten Sie / euch darum, uns auch weiterhin zu unterstützen!
Unsere Umwelt und unsere Schule danken Ihnen und euch dafür!

Rückblick in das Schuljahr 2012/13
Ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr liegt hinter uns und das neue Schuljahr hat erfolgreich angefangen.
Erwähnen möchte ich hier folgende besondere Aktivitäten:

  • Den Edewechter Weihnachtsmarkt haben einzelne Klassen am 8. und 9. Dezember 2012 mit besonderen Aktionen und Verkaufsangeboten mitgestaltet.
  • „Lesen und schreiben verbindet“ war eine Aktion der Nordwest-Zeitung mit unserer Schule. Zahlreiche Beiträge sind erschienen.
  • Die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Kunstverein wurde durch das Schülerangebot mit dem „Schlagwerk Nordwest“ unterstrichen. Zahlreiche, weitere Veranstaltungen hat der Kunstverein Edewecht in der Mensa der Schule durchgeführt.
  • Bei der Bürgeraktion „Edewecht räumt auf“ haben wir aktiv die Umgebung der Schule von Unrat und Müll gesäubert.
  • Im Juni 2013 wurden die Qualitätsbemühungen der Mensa mit dem 5. Stern der Verbraucherzentrale Niedersachsen belohnt.
  • Auch die Bemühungen um unsere Umwelt werden für den Zeitraum 2011 bis 2013 mit der weiteren Auszeichnung der Astrid-Lindgren-Schule als Umweltschule von der Landesschulbehörde belohnt.
  • Bei der diesjährigen Projektwoche wurde zu dem Motto: „Gemeinsam aktiv und gesund in Sport und Freizeit“ klassen- und schulformübergreifend in verschiedenen Projekten gearbeitet. Die Ergebnisse wurden bei einem „Tag der offenen Tür“ am 14. Juni 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt. Besonders haben wir uns über die aktive Mitarbeit interessierter Eltern gefreut.
  • Bei zahlreichen Fußball-, Basketball- und Hallenhockeyturnieren haben Mannschaften der Schule hervorragende Ergebnisse erzielt. Dabei bewährt sich insbesondere die intensive Zusammenarbeit unserer Schule mit dem Bundesligaverein Werder Bremen.
  • In sportlicher Hinsicht ist insbesondere die Teilnahme am gemeinsamen Sportfest der Edewechter Grundschulen und dem Landes-Behinderten-sportfest in Wardenburg zu erwähnen.
  • Eine besondere Erwähnung verdient die Arbeit unseres Wahlpflichtkurses Politik, die die Kriegsgräberstätte in Edewecht erforscht hat. Von dem Kultusministerium wurde dafür der 3. Preis des Schülerfriedenpreises in Hannover verliehen.
  • Im Rahmen der Berufsorientierung haben wir eine intensive Zusammenarbeit mit der GPS (Gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit) Wilhelmshaven aufgenommen, die in Edewecht ein Berufsbildungszentrum in der Industriestraße aufbauten. Im Zuge des umfangreich geförderten Projekts „Inklusion“ besuchen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung während eines Projekttags die Einrichtung.
    Das Ziel ist, die Absolventinnen und Absolventen im Rahmen der persönlichen Zukunftsplanung und einer qualifizierten Berufsausbildung in Holz, Metall, Hauswirtschaft und Gartenbau zu fördern und zu qualifizieren.
  • Die Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen Ammerland in Rostrup wird mit einem Berufsschultag intensiv betrieben. Zur Vorbereitung der Berufswahl-entscheidung besuchen die Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt Lernen die Berufsfelder Bautechnik/Holztechnik, Metalltechnik, Zweirad-mechanik, Hauswirtschaft und Farbtechnik. Mit einem Zertifikat werden die Leistungen durch die Berufsschule anerkannt.
  • Die wirtschaftliche Erfahrung der Schülerinnen und Schüler in ihren beiden letzten Schuljahren werden durch den Ausbau von sogenannten „Schüler-firmen“ unterstützt. An der Schule haben sich die Schülerfirmen: Papiertiger, Raspelbande, Manga-Mode, Hauswirtschaft-Mangelhaft, Fahrradwerkstatt, Saftladen und Kleingeld gebildet. Diese Firmen arbeiten wirtschaftlich selbstständig und sehr erfolgreich.
  • Zum Schuljahresende konnten wir einen „sehr starken Jahrgang“ entlassen und mit Abschlusszeugnissen versehen. Von 24 Schülerinnen und Schülern erreichten 10 einen Hauptschulabschluss, 2 einen Abschluss der Förderschule Lernen und 12 den Abschluss der Förderschule Geistige Entwicklung.

Ich hoffe, dass Sie durch die Darstellung der von mir gewählten Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit einen besseren Überblick über unser Schulleben und –aktivitäten erhalten haben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arend Lüschen, FöR