Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2015/2016
Dezember 2015

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten unserer Schülerinnen und Schüler!


Mit dieser Broschüre möchten wir Sie über die Aktivitäten, neuen Entwicklungen und Termine aus der Astrid-Lindgren-Schule informieren.

Die besonderen Aktivitäten beziehen sich auf einen Rückblick in das Schuljahr 2014/15. Zahlreiche Artikel sind in der NWZ erschienen, die wir Ihnen gerne gebündelt zur Verfügung stellen möchten. Sie ermöglichen einen Einblick von außen und bewerten unsere Aktionen.  

Neue Entwicklungen beziehen sich auf die rechtlichen Auswirkungen auf die Schule durch die Novellierung des Schulgesetzes in Niedersachsen. Die Astrid-Lindgren-Schule wird damit offiziell Sonderpädagogisches Förderzentrum und trägt Verantwortung für die inklusive Arbeit in den anderen allgemeinbildenden Schulen in den Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn.

Weiterhin finden Sie wichtige Termine des Schuljahrs 2015/16. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Viel Spaß beim Lesen!     Dr. Arend Lüschen
 
Termine für das Schuljahr 2015/16

01.10.2015  Elternabend und Wahl Klassen- und Schulelternrat
15.10.2015 Schulvorstand, 14.00 Uhr
19.10. – 30.10.2015  Herbstferien
12.11.2015 Steuergruppe Schulentwicklung, 14.00 Uhr 
26.11.2015 Elternsprechtag 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
17.12.2015  Weihnachtsgottesdienst St.Nikolai-Kirche, 10.15 Uhr
23.12.2015 – 06.01.2016 Weihnachtsferien
15.01.2016 Abgabe des Antrags 10. Klasse (Lernen)
21.01.2016 Zeugniskonferenzen ab 13.30 Uhr
27.01.2016 Zeugnisausgabe, Schulschluss 10.45 Uhr
28.01. – 29.01.2016 Winterferien
01.02.2016 Beginn des 2. Schulhalbjahrs
16.02.2016 Jahres-Mitgliederversammlung des Fördervereins, 14.00 Uhr
18.02.2016 Elternabend der Klassen
18.03. – 01.04.2016 Osterferien
07.04.2016 Elternsprechtag 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
28.04.2016 Zukunftstag (5. – 10. Klasse)
05.05. – 06.05.2016 Christi Himmelfahrt / Ferientag
16.05. – 17.05.2016 Pfingstferien
19.05.2016 Schulvorstand, 14.00 Uhr
30.05. – 03.06.2016 Projektwoche
02.06.2016 Zeugniskonferenzen
08.06.2016 Jahresabschlussfeier, 10.00 Uhr
09.06.2016 Zeugniskonferenzen
10.06. / 17.06.2016 Sport- und Spielefest
16.06.2016 Ausgabe der Entlasszeugnisse
22.06.2016 Zeugnisausgabe, Schulschluss 10.45 Uhr
23.06. – 03.08.2016 Sommerferien

 

 


 

Rückblick in das Schuljahr 2014/15


Ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr liegt hinter uns.

Erwähnen möchte ich rückblickend folgendes:

  1. Unsere Aktivitäten als Unesco-Projektschule
    -   Der 3. Preis des Schülerfriedenspreises wurde am 19.01.2015 der Astrid-Lindgren-Schule für die „Dokumentation eines Ortsrundgangs durch Edewecht unter besonderer Berücksichtigung der Zeit von 1939 bis 1945“ von der Kultusministerin Frau Heiligenstadt verliehen.
    -   Mit dem Motto der alljährlichen Projektwoche „Umwelt gestalten  - Umwelt erhalten“ wurden begleitend durch das Umweltbildungszentrum Ammerland bestehende und neue Umweltthemen auf dem Schulgelände der Astrid-Lindgren-Schule mit den Projektgruppen bearbeitet und bei der Projektpräsentation am 03.07.2015 den interessierten Eltern, Erziehungsberechtigten und Gästen vorgeführt.
    -    Die Schülerfirma Papiertiger druckte einen Kalender mit dem Titel „Welterbe Erde – mach dich stark für Vielfalt!“, das von dem Mininetzwerk der Unesco-Projektschulen Gesamtschule Schinkel-Osnabrück, Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht, Johannes-Althusius-Gymnasium Emden, Erich Kästner Schule Rhauderfehn, Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg und der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht gestaltet worden war
  2. .Unsere Aktivitäten als Sportfreundliche Schule
    -    Am „Tag der Schulverpflegung“ am 16.10.2014 präsentierten die Schülerinnen und Schüler eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse, Müsli und Kartoffelspeisen.
    -    Mit verschiedenen Aktionen einzelner Klassen wird dem „Welt-Aidstag“ am 01.12.2014 gedacht.
    -    Bei verschiedenen Turnieren haben Mannschaften unserer Schule beim Mädchenhockey, Fußball, Handball, Basketball und Streetball erfolgreich teilgenommen.
    -    Die Mensa der Astrid-Lindgren-Schule ist mit fünf Sternen für ihre seit Jahren bestehende, nachhaltige Qualitätsentwicklung in den letzten Jahren von der Verbraucherzentrale ausgezeichnet worden. Mit diesem Hintergrund wurde am 10.03.2015 von der Astrid-Lindgren-Schule und der Verbraucherzentrale Niedersachsen ein Informationstag für interessierte Schulen mit dem Titel „Schule auf EssKursion“ durchgeführt. Dabei wurde interessierte Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Schulen Niedersachsens „der Weg zu den Sternen“ erläutert.
    -    Von den Schülersprecherinnen und –sprechern wurde am 24.04.2015 ein klassenübergreifender Schulausflug zum Jaderberger Zoo geplant und durchgeführt. Viele Klassen fuhren mit und hatten viel Spaß. Der Bus wurde von der Schülerfirma „Saftladen“ gesponsert.
    -    Mit einer individuellen Laufabzeichenabnahme des Niedersächsischen Sportbundes konnten sich am 03.06.2015 die Schülerinnen und Schüler in ihrer Ausdauer erproben und beweisen, nach dem es im Vorfeld ein intensives Training gab. Es wurden Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold erzielt.
    -    Bei dem „Niedersächsischen Sportivationstag“ des Niedersächsischen Behindertensportverbands in Wardenburg am 19. 05. 2015 konnten die Schülerinnen und Schüler mit Gold-, Silber- und Bronzeabzeichen ihre Fitness beweisen.
    -    Am 10.07.2015 führten wir unser alljährliches Sport- und Spielfest „Wettstreit der Farben“ im Stadion Edewecht durch.
  3. Unsere Aktivitäten mit schulischen und außerschulischen Partnern
    -    Mit dem Konzert der „Percussion Posaune Leipzig“  beendet der sich auflösende Kunstverein Edewecht am 24.11.2015 die ausgesprochen erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule.
    -    Mit einem Verkaufsstand (Käselaugenstange, Produkte der Schülerfirma Raspelbande) beteiligte sich die Schule am 06.12. und 07.12.2014 am Edewechter Weihnachtsmarkt.
    -    Eine Delegation aus dem Irak der Universität Dohuk und der Universität Oldenburg besuchten die Astrid-Lindgren-Schule am 14.01.15 und 08.07.15 und informierten sich über die Ausgestaltung des Sonderpädagogischen Förderzentrums.
    -    Beim „Lesen und Schreiben verbindet“ und „Zeitung in der Schule (Zisch)“, Projekte der Nordwest-Zeitung, haben sich mehrere Klassen beteiligt. Es entstanden folgende Zeitungsartikel:
    -    Im Dienst der Sicherheit für alles ausgerüstet.
    -    Polizei: Schüler lernen Alltag auf der Wache kennen.
    -    Tod und Lebensfreude nah beieinander
    -    Hospiz: Schüler überwinden Distanz - Singen und Musizieren mit den Bewohnern.
    -    Schüler glänzen mit Allgemeinwissen
    -    ALS: Nachrichten an andere Klassen verteilt.
    -    Schüler fasziniert vom Leben in Kenia
    -     Klasse 7/8G bittet Bürgermeisterin Petra Lausch zum Interview.
    -    Bei der Bürgeraktion „Frühjahrsputz in Edewecht“ beteiligten sich am 17.04.2015 zahlreiche Klassen bei Aufräum- und Reinigungsarbeiten um den Schulstandort Hohenacker 14 in Edewecht.
    -    Mit einem Projekttag „Tag der Unterstützten Kommunikation“ wurde mit Spielen, Aktionen und Vorführungen die Möglichkeiten der nicht verbalen Kommunikation vorgeführt und geübt. Eine Ideenbörse zu den Kommunikationshilfen konnten interessierte Gäste, Kolleginnen und Kollegen besichtigen.
    -    Eine Premiere feierte die Video-AG der Schule mit der Janosch-Grundschule Augustfehn am 03.07.2015 mit dem Titel „Ich und Du mit Balu“.
    -    Weiterhin wurde die Kooperation der Schule mit der Klasse 4/5G und der GS Ofen weiterentwickelt. Es entstand das Kindermusical „Die große Wörterfabrik“.
    -    Die erfolgreiche Kooperation mit der Berufsbildenden Schule Ammerland im Rahmen des Berufsschultages und den allgemeinbildenden Schulen in Edewecht und Bad Zwischenahn im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Inklusion durch das Sonderpädagogische Förderzentrum prägte unsere tägliche Arbeit.

    Ähnliche Aktivitäten werden wir in diesem Schuljahr aufnehmen und organisieren. Auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ihnen grüße ich Sie im Namen des Kollegiums der Astrid-Lindgren-Schule.


Dr. Arend Lüschen, FöR

Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2014/2015
November 2014

 

Mobilität im Unterricht

Im ersten Schulhalbjahr gab es für die Abschlussstufenschülerinnen und Abschlussstufenschüler ein klassenübergreifendes Unterrichtsangebot  zum Thema Mobilität. In dieser Gruppe wurden Begriffe wie Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer geklärt, die Gebärden gehen, fahren, Auto, U-Bahn, Zug, Schiff, Fahrrad, Lastwagen, Motorrad, Flugzeug, Taxi eingeführt und geübt sowie spielerische Übungen zur Schulung von Augen, Ohren, Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, Merkfähigkeit und Raumwahrnehmung durchgeführt.
Ein Fahrradsimulator konnte erprobt werden. Das Verhalten als Fußgänger und als Fahrgast von Bus und Bahn haben die Schülerinnen und Schüler theoretisch erarbeitet und praktisch geübt. Hierbei waren folgende Themen Unterrichtsgegenstand: Verkehrsschilder, Straßenüberquerung, Rad- und Fußwege, Karten und Fahrpläne lesen, An der Haltestelle, Im Bus, Sich Hilfe holen, Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Im Bahnhof. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten das Verkehrsaufkommen und das Verhalten von Verkehrsteilnehmern an einer Kreuzung in Edewecht. Sie befragten einen Polizisten, einen Busfahrer und mehrere Angestellte am Hauptbahnhof Oldenburg und erfuhren durch Erzählungen einiges über Situationen und Gefahren im Straßenverkehr, über die VWG, die Bahnhofsmission und die Deutsche Bundesbahn.
Mit Umgebungskarten und Stadtplänen haben sie ihren Wohnort, den Weg zur Schule und die Lage von Bushaltestellen ermittelt und sich bei Unterrichtsgängen in Edewecht und in der Oldenburger Innenstadt orientiert.

 

Umweltschule

Am 19.8.2013 hat unsere Schule zum 5. Mal die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten.
Diese Auszeichnung hat eine Abordnung der Astrid-Lindgren-Schule in der Universität Oldenburg im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung von der Vizepräsidentin der Universität, Prof. Dr. Cornelia Budde, und von Ursula von der Heyde (Niedersächsische Landesschulbehörde) erhalten, die die Landeskoordinatorin ist. Wir bekamen eine neue Flagge mit dem Symbol der Umweltschule, eine Urkunde, einen Lavendel und Bücher für die Schule überreicht.
Die Auszeichnung erhält man jeweils für zwei Jahre, die man an bestimmten Umweltprojekten arbeitet. In diesem Fall für die Themen: Ressourcenschonung, Recycling, Umweltschutz und für das Thema Biologische Vielfalt. Wir haben in diesem Zusammenhang verbindliche Umweltämter an der Schule eingeführt sowie selbst entworfene Umweltplakate und -aufkleber in der Schule aufgehängt. Weiterhin gibt es bei uns die Umweltbox „Meike“, in der wir alte Handys, Tonerkartuschen und leere Druckerpatronen sammeln, zum Recyclen abgeben und gegen Punkte eintauschen können, für die wir wiederum Spiele u.a. für die Schüler bekommen können. Wir haben im Mensagarten ein großes Insektenhotel gebaut sowie ein Schmetterlings- und Raupenbeet angelegt. Wichtig war für uns auch die alljährlich anfallende Arbeit mit dem Holunder, aus dem wir Sirup, Saft und Gelee gemacht haben und auch verkaufen konnten. In diesem Jahr gibt es zusätzlich  noch eigenen Apfelsaft aus Äpfeln aus dem Schulgarten.
Für die nächsten zwei Jahre sind – neben der Schulgartenarbeit - bereits wieder neue Projekte geplant. So gestalten wir unter anderem zusammen mit der Grundschule Edewecht den dortigen Schulhof um und lassen ihn „grüner“ werden.

 

Sponsorenlauf der ALS für das Schulgründungsprojekt in

Kisangara / Tansania „One World Secondary School Kilimanjaro“
Gemeinsam im Netzwerk der Unesco-Projekt-Schulen Niedersachsen/Bremen starteten am 4.September 2013 in Hannover 16 Schülerinnen und Schüler und 7 Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Sponsorenlauf rund um den Maschsee.
Gefördert von Edewechter Firmen, Eltern u.a. unterstützten die Schülerinnen und Schüler damit eine Modell-Schulgründung in Tansania. Im Januar 2013 startete die Modellschule mit der ersten Klasse einer Grundschule.
Globales Lernen und Nachhaltigkeit sind die Kernaufgaben der Modellschule. Gelernt wird an Projekten vor Ort, z.B. pflanzen die Schülerinnen und Schüler Bäume zum Klimaschutz und versuchen auf Feuerholz zu verzichten. Statt dessen wird ein Solarherd für die Schule genutzt. Die neue Schule in Afrika soll die modernsten Lern- und Lehrmethoden anwenden und alle zukunftsweisenden Medien und Kommunikationsmittel  im Unterricht einsetzen, die auch den globalen Austausch mit anderen Schülerinnen und Schülern fördern.
Die größte Herausforderung ist die Finanzierung. Eine Förderung wird erst offiziell übernommen, wenn die Schule läuft. Mit dem Sponsorenlauf unterstützten die Edewechter Schülerinnen und Schüler die Schulgründung der Modellschule gemeinsam im regionalen Netzwerk der Unesco-Projekt-Schulen mit 579,-- €.
Der Sponsorenlauf startete bei herrlichem Sommerwetter, unterstützt durch Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule in Hannover, die für Getränke und Essen sorgten und die Big Band des Domgymnasiums, die die  fröhliche Stimmung sicherte.
Insgesamt wurden 183 km geschafft! Jeder konnte nach seinen Möglichkeiten teilnehmen, laufen, walken, gehen mit und ohne Unterstützung – jeder Schüler unserer Schule hat zum Erfolg beigetragen.
Alle Beteiligten  hatten viel Spaß und freuen sich, die Schulgründung in Tansania unterstützen zu können.

 

Neuer Schulhof nach ökologischen Kriterien

Fielmann stiftet unserer Schule 400 Bäume und Pflanzen
Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftete der Astrid-Lindgren-Schule fünf Bäume (Hochstamm) sowie 395 weitere Pflanzen, darunter Solitäre, Sträucher und Stauden für die Neugestaltung des Schulgeländes. Bepflanzt wurden ein Beet vor der Schule, der Mensagarten, der Schulhof und der Schulgarten. Zudem wurde eine Hecke vor der Sporthalle gesetzt.
Am Donnerstag, 6. März 2014, setzten Schulleiter Dr. Arend Lüschen und die Leiterin der Fielmann-Niederlassung Oldenburg, Sabine Oekermann, bei einer Pflanzaktion mit der Schülerschaft zum gemeinsamen Spatenstich an. Frau Oekermann: „Wir pflanzen diese Bäume nicht für uns, wir pflanzen sie für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“ Bereits im Jahr 2011 wurde mit der kompletten Umgestaltung des Außenbereichs unter Berücksichtigung heutiger Ansprüche nach ökologischen und pädagogischen Kriterien begonnen. Das Konzept wurde unter Einbeziehung von Schülern, Elternschaft und Lehrern mit dem Arbeitskreis „Holunderschule“ entwickelt.
Wie in Edewecht engagiert sich die Firma Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million. Augenoptikermeisterin Sabine Oekermann: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

 

Edewecht räumt auf

Die Klassen 10b G  und 7b L haben am 25. März 2014 bei der Aktion „Edewecht räumt auf” mitgemacht. Die Schülerinnen und  Schüler haben Müll im Wald und auf dem Sportplatz gesammelt. Dort haben sie alles Mögliche gefunden: Flaschen, Scherben, Verpackungen und sogar einen alten Fahrradschlauch. Am Ende waren vier große, blaue Säcke mit Müll gefüllt.
Es machten mit aus der 10bG: Mirko, Dominik, Tobias und Artur. Und aus der 7L: Christian, Jule, Mischa, Tim, Willi, Phillip und Louis.
Tobias und Jacqueline

 

Einweihung  des neuen Schulhofes im Nebengebäude

Am Freitag, den 16. Mai 2014  wurde mit einer gemeinsamen Feier des Kindergartens „Lüttje Hus“, der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschule Edewecht  der neu gestaltete Schulhof an der Hauptstrasse 40  offiziell eingeweiht.
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Holunderschule haben der Kindergarten, die  Schulen, Eltern und die Gemeinde vielfältige Ideen für eine ökologisch sinnvolle und pädagogisch vertretbare Umgestaltung des bis dato nur gepflasterten Schulhofes entwickelt. Auch die betroffenen Kinder wurden befragt und ihre Wünsche und Bedürfnisse konnten mit umgesetzt werden.
So ist ein Fahrzeugparcours entstanden, ein Schaufelbagger lädt zum Graben ein und auch das in einer Schülerarbeitsgemeinschaft gefertigte Boot kann für kleine und große Traumreisen genutzt werden.
Eine großzügige Bepflanzung  bietet viel Raum für Abenteuerspiele oder einen schattigen  Platz  für  ein
Klassenzimmer im Grünen.
Viele ehrenamtliche Helfer haben für die Umgestaltung des Schulhofes zahlreiche Arbeitsstunden für  Pflasterarbeiten oder bei  Pflanzaktionen investiert.  Eine große Spendenbereitschaft (Georg Leffers Stiftung, Volksbank Stiftung, Pro Natura, Lions Club Ammerland, Inamorata, Bingo Lotto, Fördervereine der Schulen, Firmenspenden der Firmen Wichmann, Jeddeloh und Quathammer, Bad Zwischenahn) sicherte die Finanzierung mit Spenden in Höhe von 22.425.16 €.
Mit der kleinen Feierstunde auf den Schulhof wollten sich der Kindergarten Lüttje Hus, die Astrid-Lindgren- Schule und die Grundschule Edewecht  für diese große Unterstützung bedanken.

 

Schülerfirma "Kleingeld" weiterhin auf Erfolgskurs

In diesem Schuljahr waren Aaron, Christian, Hannah, Lisa, Nenko, Shafqat, Svenja und Thomas neben Frau Harren und Frau Krupp, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma "Kleingeld" und backten und verkauften jeden Dienstag  im Nebengebäude der Astrid - Lindgren - Schule und im Lehrerzimmer der Grundschule Vollkorn-Müslibrötchen, Vollkorn-Schoko-Muffins und Laugenbrezeln.
Außerdem wurden Dinkel-Vollkorn-Brötchen für die Mensa und Knäckebrot für den Saftladen gebacken. Im Mai sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Backwaren-Sortiment dann sogar für die Verköstigung bei der Schulhofeinweihung im Nebengebäude.
Einen besonderen Auftrag gab es zudem vom Nikolai-Kindergarten aus Portsloge. Die Leiterin des Kindergartens, Frau Quade- Matthes,  bestellte Fingerfood für 40 Personen, nachdem sie unsere Produkte bei einem Besuch in der Schule probiert hatte. Für diesen Auftrag, der zeitlich in die Projektwoche fiel, gab es eine Zusammenarbeit mit der Projektgruppe ´Gesund ernährt auf der Erd´.
Auch die mitarbeitenden Schülerinnen und Schüler hatten nur positive Kom-mentare über ihre Arbeit:
Nenko: „Es ist schön, dass wir immer alle gut arbeiten.“
Christian: „Wir machen immer schon am Montag den Brötchenteig.“
Svenja: „Ich fand es gut, mit der Gebäckzange Brezeln und Brötchen zu verteilen.“
Lisa: „Wir machen immer alles sauber, nachdem wir einen Plan gemacht haben.“
Thomas: „Die Schülerfirma ist super – Daumen hoch- und das Beste ist, dass wir Geld einnehmen.“
Aaron: „Wir haben neue Schülerfirma Kleingeld – Westen gekriegt. Die Westen haben wir bei bruns Berufsbekleidung ausgesucht.“
Lisa: „Die Westen finde ich voll cool.“
Svenja: „Die Aufschrift gefällt mir voll gut.“
Und als Belohnung für die zuverlässige Arbeit gab es am Ende zudem eine kleine Überraschung:
Shafqat: „Wir haben uns sogar ein Frühstück im Restaurant verdient, weil wir so gut gearbeitet haben.“

 

Special Olympics Handball-Seminar 2014

Am Wochenende ging es für Christian (9G) und Andrea (8G) mit Frau Tscherney nach Mechterstädt in Thüringen. Dort nahmen wir zur Vorbereitung auf die Special Olympics im Mai 2014 in Düsseldorf, an einem Handball-Seminar teil. Wir kamen im Bodelschwingh-Hof (Werkstatt für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung) unter. Dort durften wir im Förderbereich unsere Schlafplätze einrichten.
Insgesamt kamen 18 Athleten aus ganz Deutschland zu diesem Wochenende. Sie wurden von ihren Trainern ausgesucht, weil sie es durch ihren Einsatz im Training verdient hatten zu kommen. Außerdem wird im Rahmen dieser Seminare eine mögliche Auswahl der Athleten getroffen, die eventuell an den nächsten internationalen Spielen in Los Angeles 2015 teilnehmen können. Unter den Athleten waren auch drei Spieler, die bereits an den internationalen Spielen teilgenommen hatten und das Training dieses Wochenende als Mentoren unterstützen sollten.
Nach der Anreise am Freitag gegen 17 Uhr ging es - nach einem kleinen Imbiss - für uns um 18 Uhr in die Sporthalle zum ersten Training. Am Samstag hatten wir zwei Trainingseinheiten - eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Dort lagen die Schwerpunkte besonders im Abwehrverhalten. Am Sonntag gab es noch vor der Abreise eine Trainingseinheit. Hier wurden viele kleine Spiele ausprobiert, die auf das Handballspiel gut vorbereiten. Danach wurde noch ein richtiges Handballspiel gespielt.
Zwischendurch wurden wir mit reichlich Essen und Trinken versorgt und lernten viele Athleten kennen, die auch in Düsseldorf bei den Special Olympics antreten werden.
Das Training war sehr intensiv und lehrreich, aber auch anstrengend. Wir konnten viel dazu lernen und versuchen nun, die neuen Aspekte  im eigenen Training einzubinden.  Wir danken Carsten Schenk (Nationaler Koordinator Handball der Special Olympics) für die Vorbereitung und Durchführung des Seminars und dem Team des Bodelschwingh-Hofs Mechterstädt, welches uns so herzlich aufgenommen und verpflegt hat.
Andrea, Christian und Frau Tscherney

 

Musicalprojekt der Klasse 3b der Grundschule Ofen und der Klasse 5G unserer Astrid - Lindgren - Schule im Schuljahr 2013/2014

Das Vier Farben Land
Ein Bilderbuch von Gina Ruck-Pauquèt

In der Zeit vom 10.06.- 24.07.2014 fand in der Grundschule Ofen ein inklusives „Minimusical“ mit der Klasse 5G in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Musik der Universität Oldenburg statt. Unter der Leitung von Frau Silja Stegemeier hatten eine Gruppe von Studierenden eine musikalische Umsetzung des Bilderbuches „Das Vier Farben Land“ mit unserer Klasse 5G mit Frau Jürgens, Herrn Ibis und Frau Grobleben sowie der Grundschulklasse 3b mit Frau Schwarte gestaltet.
Wir haben uns einmal in der Woche getroffen und die Geschichte kennen gelernt. In vier Gruppen sind Lieder, Tänze und Rhythmen ausprobiert und eingeübt worden.
Am 24.07.2014 war es dann soweit: wir haben das Minimusical in der GS Ofen aufgeführt:
Die Menschen in jedem Farbland wollen auf gar keinen Fall etwas mit den Bewohnern der anderen Farbländer zu tun haben. Sie kennen und mögen nur die eigene Farbe und sogar in ihren Träumen ist alles einfarbig!
Obwohl alle Kinder zunächst einmal bunt geboren werden, werden sie von den Eltern solange gestreichelt, bis sie die „richtige“ Farbe haben. Jedes Farbland hat eine eigene „Nationalhymne“ und einen Slogan.
Erst als eine BUNTE Blume mitten auf der Grenze des Vier Farben Landes wächst und die Bewohner diese schreckliche bunte Blume sofort zerstören, kommen zum Glück zwei Kinder auf die Idee, dass es schön ist, auch mit anderen „Farben“ zusammen zu sein.
Die Kinder tauschen untereinander die Farben und werden bunt!
„Unsere Welt ist wunderbar - wir sind alle verschieden! Das ist doch klar!“
Das ist der Sprechgesang zum Schluss. Die Kinder laufen durch die Pausenhalle und alle werden mit einbezogen.
Für uns war es eine tolle Erfahrung, dabei sein zu können. Es gab keine Schwierigkeiten und auch der Altersunterschied zwischen den Klassenstufen war kein größeres Problem. Die Schüler sind ganz selbstverständlich aufeinander zugegangen und haben miteinander musiziert und getanzt!
Anfang des neuen Schuljahres werden wir allen interessierten Eltern und Schülern den Film zeigen, den Frau Schlenga während der Aufführung gedreht hat. Herzlichen Dank dafür!!!
Für das Frühjahr 2015 ist bereits eine weitere Zusammenarbeit geplant!
Andrea Grobleben

 

Konfirmation am 13.07.2014 in der Nikolaikirche in Edewecht

Während des letzten Schuljahres haben sich 13 Schüler und Schülerinnen der Astrid – Lindgren - Schule einmal wöchentlich im Nachmittagsunterricht auf ihre Konfirmation vorbereitet.
Unter der Leitung von Frau Pastorin Dettloff, Herrn Pastor Dettloff, Frau Krupp und Frau Grobleben haben sich die „Konfis“ mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut gemacht.
„Gott ist wie ein guter Vater – wir können immer zu ihm kommen“ ist die wichtigste Botschaft für unser Leben.
Die Jugendlichen haben sich intensiv mit dem „Vater unser“ beschäftigt und verschiedene Geschichten aus der Bibel kennen gelernt. Wir haben uns aber auch mit schwierigen Themen wie Tod und Sterben auseinandergesetzt.
Im Konfirmandenunterricht wurde viel gesungen, gebastelt, gespielt und natürlich hatten wir auch jede Menge Spaß!
Der Weihnachtsgottesdienst für die Schule im Dezember 2013 ist ebenfalls von den „Konfis“ vorbereitet und durchgeführt worden! Das war sehr aufregend!
Das Krippenspiel aufzuführen hat allen viel Spaß gemacht.
Auch die Eltern waren aktiv: Anfang Juli haben wir uns getroffen und die Konfirmationssprüche für die Kinder auf bunten Kreppbändern gestaltet.
Am 13.07.2014 war es dann endlich soweit! In einem festlichen Gottesdienst mit musikalischer Begleitung von Holger Harms-Bartholdy und Kati Bartholdy sind die Jugendlichen unter dem bunten „Segenszelt“ ihrer Konfirmationssprüche eingesegnet worden.
Es war toll mitzuerleben, wie ernsthaft die Jugendlichen bei der Sache waren und wie stolz sie waren.
Es war ein sehr schöner und bewegender Gottesdienst. Ganz herzlichen Dank an unsere beiden Pastoren!
Andrea Grobleben

 

Die Schulzeit ist beendet

Auch in diesem Jahr haben 24 Schülerinnen und Schüler ihre Schulzeit an unserer ALS erfolgreich beendet.
So nahmen Tomy Becker, Carina Brumund, Mirijam Dahlke, Michael Fallmer, Frederik Ferdinand, Anja Fittje, Tom Friedrich, Jason Gertje, Michelle Janßen, Benjamin Klebe, Bianca Klemund, Andy Meyersrenken, Svenja Nämack, Hannes Plath, Rico Rahn, Kai Roßkamp, Alexandra Schmidt, Lisa Stoll, Janik von Seggern, Arne Wehmeyer, Jannik Wemken, Oshin Yousif, Jeff und Mazlum ihre Abschluss- und Abgangszeugnisse entgegen. Viele Familienangehörige begleiteten unsere jungen Schulabgänger zu ihrer Abschlussfeier und erlebten, wie ihre Kinder mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihre Zeit an der Astrid-Lindgren-Schule Revue passieren ließen.

 

Umweltbox Meike: Der Umwelt zuliebe

Noch immer steht in der Klasse 11a G im Hauptgebäude die Umweltbox Meike, in der wir auch    weiterhin leere Druckerpatronen, Tonerkartuschen und gebrauchte Handys sammeln.
Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer haben schon eifrig gesammelt und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken und bitten Sie / euch darum, uns auch weiterhin zu unterstützen!
Unsere Umwelt und unsere Schule danken Ihnen und euch dafür!

 

Aktion "Sicher in die Schule"

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, bitte kontrollieren Sie während der dunklen Jahreszeit regelmäßig die Lichtanlage am Fahrrad Ihres Kindes. Ein defektes Licht gefährdet die Sicherheit Ihres Kindes in erheblichem Maße!

 


 

Rückblick in das Schuljahr 2013/14

Ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr liegt hinter uns.
Erwähnen möchte ich rückblickend folgendes:
1.    Unsere Aktivitäten als Unesco-Projektschule

  • Bei einem Sponsorenlauf in Hannover haben Schülerinnen und Schüler eine Schulgründung in Tansania, Afrika mit 579,-- € unterstützt (Siehe Beitrag).
  • Eine Klasse besuchte für eine Woche die Partnerschule in Chester, England (Siehe Beitrag).
  • Die Geschichte-AG hat eine Broschüre über die Edewechter Gedenkstätten (Kriegsmahnmale) und einen historischen Rundgang durch den Ort Edewecht erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt (Siehe Beitrag).
  • Die Astrid-Lindgren-Schule hat die 5. Auszeichnung als Umweltschule erhalten, wobei die Arbeit im Schulgarten zur Biologischen Vielfalt gewürdigt wurde (Siehe Beitrag).

2.    Unsere Aktivitäten als Sportfreundliche Schule

  • Mit dem 5. Stern wurde die Mensa der Astrid-Lindgren-Schule ausgezeichnet, wobei ein hervorragendes Qualitätsmanagement bescheinigt wurde (Siehe Beitrag).
  • Mit anderen Schulen wurden zahlreiche Turniere zu Sportwettbewerben wie Fußball, Basketball, Hockey, Streetball durchgeführt. Mit den jährlich stattfindenden Sportwettbewerben wurde der „Wettstreit der Farben“ erfolgreich durchführt.
  • Mit Werder Bremen ist unsere Schule „Partnerschule. Besondere Aktivitäten wie Turniere, Termin für eine „Ballschule“ und Freikarten für ein Bundesligaspiel wurden für uns ermöglicht.
  • Im Zusammenhang mit der Kooperation zwischen der Astrid-Lindgren-Schule und dem VfL Edewecht wurden zwei Nachwuchstrainer (Fußball) aus der Schülerschaft ausgebildet (Siehe Beitrag).

3.    Unsere Aktivitäten mit schulischen und außerschulischen Partnern

  • Bei einer gemeinsamen Einweihung mit der Grundschule Edewecht, dem Kindergarten „Lüttje Hus“ und der Astrid-Lindgren-Schule wurde die Schulhofumgestaltung an der Hauptstraße 42 abgeschlossen. Die BBS Ammerland baute in dem Zusammenhang ein Fachwerkhaus auf, dass für die Spielzeugausleihe genutzt werden wird (Siehe Beitrag).
  • Mit einer großen Spende von Fielmann wurde das Schulgelände am Hohenacker 14 mit Sträuchern, Bäumen und Hecken bepflanzt (Siehe Beitrag)
  • Erfolgreiche Projektwochen wurden von dem Primarbereich der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschule Edewecht zum Thema „Berühmte Persönlichkeiten“ und von dem Sekundarbereich der Schule zum Thema „Welterbe Erde – Mach dich stark für die Zukunft“ durchgeführt (Siehe Beitrag).
  • Wegen Ihrer zahlreichen Bemühungen um Aktionen wie „Schüler helfen Schüler“ wurde die Schule als „Buddy-Projekt-Schule des Monats“ im November 2013 von der Bundeszentrale ausgezeichnet. Dabei wurden die Aktivitäten der Pausen-, Mensa- und Hausaufgaben-Buddys gewürdigt (Siehe Beitrag).
  • Die Video-AG der Schule erstellte in einer Kooperation mit der Grundschule Augustfehn den sehenswerten Film „Ich muss noch schnell die Welt retten“. Eine Klasse der Schule erarbeitete mit einer Klasse der Grundschule Ofen das Musical „Das Vier-Farben-Land“ (Siehe Beitrag)
  • Mit der Grundschule Ofen und einer Klasse im Schwerpunkt Geistige Entwicklung wurde ein von der Universität Oldenburg begleitetes Musical „Das Vier-Farben-Land“ einstudiert und vorgeführt.
  • Das Berufsbildungszentrum in Edewecht dient als Ausbildungsstätte der Werkstatt für behinderte Menschen und hat mit der Schule eine Kooperation aufgenommen, das als Inklusionsprojekt eine Landesförderung erhält. Während eines Praxistages erhält eine Gruppe unserer Schule eine intensive Berufsorientierung, an die sich nach der Schulentlassung eine Berufsausbildung in den Schwerpunkten Holz, Metall und Garten anschliesst (Siehe Beitrag).
  • Mit dem Schulverbund der Gemeinde Edewecht (GS Edewecht, GS Osterscheps, GS Jeddeloh, GS Friedrichsfehn, Astrid-Lindgren-Schule) wurde eine gemeinsame Schülerzeitung, von der Zeitungs-AG eine Schülerzeitung „Die Zeitungskünstler“ erstellt.
  • Bei einem aufregenden Abschlussfestival wurde unser musikalischer Beitrag „Stomp in the city“ aufgeführt und die für uns sehr lohnenswerte Partnerschaft mit der Autostadt Wolfsburg dokumentiert.
  • Der Kunstverein Edewecht ermöglichte den Schülerinnen und Schülern durch professionelle Künstlerinnen und Künstler besondere Einblicke in die klassische Musik.
  • Von der evangelischen Kirche Edewecht wurden Schülerinnen und Schüler konfirmiert, die während des Nachmittagsunterrichts von der Pastorin Dettloff vorbereitet worden waren.
  • Bei der Aktion „Edewecht räumt auf“ haben sich zahlreiche Klassen beteiligt und die Umgebung der Schule vom herumliegenden Müll befreit.
  • Bei „Was? So bunt, so Edewecht!“ waren wir mit unseren Schülerinnen und Schülern beteiligt und unterstützen die Ausbildungsplatzinitiative der Gemeinde Edewecht und der Edewechter Wirtschaft.
  • Ähnliche Aktivitäten werden wir in diesem Schuljahr aufnehmen und organisieren. Auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ihnen grüße ich Sie im Namen des Kollegiums der Astrid-Lindgren-Schule.

Dr. Arend Lüschen, FöR

 


 

aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 12.07.2013

Als Nachwuchstrainer jetzt Werder-Fan

ALS-Schüler Jannik Wemken und Rojhat Celik nehmen an besonderer Ausbildung teil
Die 17-jährigen Schüler lernen Grundlagen, wie man Kindern mit und ohne Handicaps das Fußballspielen vermittelt. Ende Juli geht es zum Abschlusslehrgang nach Basel.

Von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - Für Jannik Wemken wird der 1. August 2013 ein besonderer Tag sein: Der Jugendliche, der die Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) besucht, wird dann 18 Jahre alt. Diesen besonderen Geburtstag wird Jannik zudem in einer besonderen Umgebung feiern.
Zusammen mit dem 17-jährigen Rojhat Celik, der ebenfalls die ALS in Edewecht besucht, nimmt Jannik vom 28. Juli bis 2. August an einem internationalen Jugend-Camp im schweizerischen Basel teil. Dieses Camp ist zugleich der dritte und letzte Abschnitt einer besonderen Ausbildung, die die beiden Jugendlichen außerschulisch absolvieren. Sie werden zu „special young coaches“ ausgebildet, zu besonderen – integrativen – Nachwuchstrainern im Bereich Fußball. Während des dreiteiligen Lehrgangs erwerben die Jugendlichen Grundlagen, wie man Kindern mit und ohne Handicaps das Fußballspielen beibringt.
Möglich wurde die Ausbildung durch die enge Beziehung, die die Edewechter Förderschule mit Werder Bremen pflegt. Die ALS ist schon seit vielen Jahren Partnerschule des Fußball-Bundesligisten, der sich im Bereich des Behindertensports stark engagiert. Engen Kontakt halten dabei ALS-Lehrer Ronald Kühn und Werder-Fußballtrainer Michael Arends von Werders Sozial-Management.
 
In neuen Werder-Trikots präsentieren sich die angehenden Nachwuchs-Fußballtrainer Jannik Wemken (2. von links) und Rojhat Celik (2. von rechts), links Werder-Fußballtrainer Michael Arends, der in Bremen bei Werders Sozial-Management verantwortlich ist für den Bereich Inklusion, rechts ALS-Lehrer Ronald Kühn.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Bessere Integration
„Werder Bremen setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen besser in die Gesellschaft integriert werden“, erläutert Michael Arends. Zusammen mit anderen gleich gesinnten Vereinen habe man deshalb die „Football Clubs Social Alliance“ gegründet. Drei dieser dort organisierten Vereine – Bayer 04 Leverkusen, der FC Basel und Werder – würden in diesem Jahr die Ausbildung von Nachwuchstrainern im Behindertensport anbieten.
Zwei Ausbildungsteile haben Jannik und Rojhat bereits absolviert. Der erste Workshop fand in Leverkusen statt. Unterrichtet wurden die zwölf Teilnehmer, zu denen auch die beiden Edewechter ALS-Schüler gehörten, von Sonderpädagogen, Mitarbeitern der Sozialabteilungen der Clubs und Fußballtrainern. Vermittelt wurde, wie man ein Kindertraining gestaltet. In „Young Coach Tandems“ leiteten anschließend je ein Jugendlicher mit Handicap und ein erwachsener Teilnehmer ohne Behinderung eine Trainingseinheit. Dabei bildeten auch Jannik und Michael Arends ein Team.
„Das Beste an Leverkusen war jedoch, dass wir uns im Bayer-Stadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen ansehen konnten“, berichtet Jannik, der im VfL Edewecht und bei der A-Jugend des VfL Oldenburg Fußball spielte. Diese Partie und vor allen Dingen die Bremer Fans hatten den 17-Jährigen derart begeistert, dass er seitdem nicht mehr für seinen früheren Lieblingsverein Bayern München schwärmt, sondern jetzt für Werder.

Spontaner Einsatz
„Ich bin und bleibe Bayern-Fan“, sagt hingegen Rojhat, der nicht in einem Verein, sondern auf der Straße mit Freunden Fußball spielt. Kürzlich bei der ,Werder-Ballschule‘, die vor den Ferien anlässlich der Projektwoche an der ALS stattfand, hatte Rojhat spontan gleich sein erlerntes Wissen in die Tat umgesetzt und zwei Gruppen von Grundschülern in Fußballteams eingeteilt.
Der zweite Ausbildungsteil wurde in Bremen absolviert. Dabei ging es, so Werder Fußballtrainer Arends, um die Planung eines Schulturniers um den Werder-Cup. Zum Abschluss der Ausbildung findet der dritte Lehrgang vom 28. Juli bis 2. August beim FC Basel statt, daran werden nicht nur Jannik und Rojhat teilnehmen, sondern auch noch andere ALS-Schüler.
Möglicherweise können Jannik und Rojhat ihr Trainerwissen schon bald anwenden. „Es gibt Überlegungen“, so verrät ALS-Lehrer Ronald Kühn, dass der VfL Edewecht eine Behindertensportgruppe im Bereich Fußball eröffnet, die die beiden Jugendlichen leiten könnten.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 16.08.2013                       

Gemeinsam junge Leute fördern

Astrid-Lindgren-Schule und Berufsbildungszentrum arbeiten eng zusammen
Gemeinsam setzt man sich dafür ein, dass junge Menschen mit Förderbedarf Ausbildungsstellen und Jobs erhalten. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben.

von Eilert Freese
Edewecht - Zwei starke Ammerländer Einrichtungen schließen sich enger zusammen, wenn es darum geht, jungen Menschen mit Förderbedarf realistische berufliche Perspektiven zu verschaffen. Vertreter der Astrid-Lindgren-Schule (ALS), des sonderpädagogischen Förderzentrums in Edewecht, und des Berufsbildungszentrums Ammerland (BBZ) in Edewecht haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben, in dem sie vereinbaren, noch enger zusammenzuarbeiten und ihre Aufgaben und Ziele miteinander zu verknüpfen. In den vergangenen Monaten hatte sich eine vielversprechende Zusammenarbeit der beiden Institutionen entwickelt, die nun besiegelt wurde.
„Die Schülerinnen und Schüler der ALS waren schon immer gern gesehene Gäste bei uns“, sagt Bernd Heidenreich, Geschäftsbereichsleiter der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven, Trägerin der Berufsbildungszentrums. „Wir freuen uns, dass wir unseren jungen Leuten nun gemeinsam einen Weg für gute berufliche Aussichten bereiten können“, so Heidenreich weiter. ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen betonte, dass es wichtig sei, dass die ALS-Schülerinnen und Schüler im Berufsbildungszentrum an der Edewechter Industriestraße Einblicke in verschiedene Berufsfelder bekämen. „Donnerstag ist Praxistag für sechs Schüler der ALS und sie bekommen hier die Möglichkeit, berufliche Grundlagen zu erlernen, die ihnen die Suche nach einer geeigneten Lehrstelle erleichtern“, so Lüschen.
 
Diese Bank, die – so heißt es – den Anforderungen des Marktes beim Design und der Qualität entspricht, wurde im BBZ Edewecht gebaut und wird bald auf dem Schulhof der Astrid-Lindgen-Schule stehen. Zum Bauteam gehörten die drei Jugendlichen (vorn von links) Sascha Baumann, Jannik Wemken und Markus Wemken (ganz vorn). Unser Foto zeigt ferner von links Sozialdezernent Ingo Rabe, ALS-Schulleiter Lüschen, Bernd Heidenreich, Geschäftsbereichsleiter GPS, Andre Hinrichs, Leiter des Berufsbildungsbereiches der GPS und Heinz Maddeken, Teamleiter beim BBZ.
Bild: Eilert Freese

Motor der Kooperationsidee war die Initiative „Inklusion“, die aus den Ministerien für Arbeit und Soziales des Bundes und der Länder stammt. Ihr Ziel ist es, u.a. mehr betriebliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Förderbedarf zu schaffen. „Daran arbeiten auch die ALS und wir vom Berufsbildungszentrum; diese Initiative gab uns jetzt Rückenwind“, so Heidenreich. In den nächsten fünf Jahren könne man 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem besonderen Projekt einen dauerhaften Arbeitsplatz in den Kreisen Ammerland, Friesland und Wilhelmshaven anbieten.

„Die Umstellung von der Schulsituation in eine Berufssituation mit mehr Arbeitsstunden muss mit Bedacht erfolgen“ so Heinz Maddeken, Teamleiter beim BBZ. Auch verschiedene Handwerkstätigkeiten und die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien werde unter seiner Leitung vermittelt. Sozialdezernent Ingo Rabe vom Landkreis Ammerland ergänzte, dass es auf Grund der derzeitig günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen für Jugendliche gäbe, einen Platz an der Seite einer Fachkraft oder auch eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 21.09.2013       

Junge Edewechter laufen für afrikani-sches Schulprojekt

ALS-Schüler engagieren sich für Einrichtung in Tansania – 579 Euro kamen zusammen

von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - 16 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte und Mitarbeiter der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) nahmen kürzlich an einem besonderen Sponsorenlauf in Hannover teil: Als Unesco-Projekt-Schule im Netzwerk der Unesco-Projektschulen Niedersachsen/Bremen beteiligte sich die Ammerländer Einrichtung, um über die Benefizveranstaltung Gelder für ein Schulprojekt in Kisangara (Tansania) zusammenzutragen.
 
183 Kilometer absolvierte das ALS-Team aus Edewecht. Stolz erreichten alle das Ziel.
Bild: ALS

Der Sponsorenlauf rund um den Maschsee startete bei herrlichem Sommerwetter. Für das leibliche Wohl der Läuferinnen und Läufer sorgten Schüler der Bismarckschule Hannover, für die fröhliche Stimmung die Big-Band des Domgymnasiums Verden.

Insgesamt absolvierten die Edewechter 183 Kilometer. Jeder konnte nach seinen eigenen Möglichkeiten teilnehmen und laufen, mit oder ohne Unterstützung gehen oder walken. So trugen alle Teilnehmer der ALS zum Erfolg des Laufs bei und können nun das Schulgründungsprojekt in Kisangara mit 579 Euro bezuschussen. Die Edewechter Läufer wurden ihrerseits von Edewechter Firmen und Eltern der ALS-Schüler unterstützt.

Wie es heißt, startete die Modellschule in Tansania im Januar dieses Jahres mit einer ersten Klasse einer Grundschule. Globales Lernen und Nachhaltigkeit seien die Kernaufgaben. Die Schüler an der „One World Secondary School Kilimanjaro“ würden in Projekten lernen. So pflanzten die afrikanischen Kinder z.B. Bäume zum Klimaschutz. Außerdem versuche man, auf Feuerholz zu verzichten, stattdessen werde ein Solarherd für die Schule genutzt. Modernste Lern- und Lehrmethoden sollen angewendet und zukunftsweisende Medien und Kommunikationsmittel im Unterricht eingesetzt werden. Die größte Herausforderung sei, so heißt es, die Finanzierung. Eine Förderung gäbe es erst, wenn die Schule „laufe“.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 28.09.2013       

Viele Ideen auch ohne weitere Sterne

Prämiertes Mensa-Team der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht bleibt vielseitig aktiv
Fünf Mal wurde die ALS-Mensa bei der Aktion „Schule auf Esskurs“ ausgezeichnet. Auch wenn man keine weiteren Sterne erhalten kann, will man das hohe Niveau halten und ausbauen.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Laura und Jenny haben an diesem Freitag Dienst: Die beiden 15-jährigen Jugendlichen, die zur Schülerfirma der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) gehören, haben ihre Schürzen umgebunden, Gummihandschuhe angezogen und bedienen zusammen mit Mensa-Leiterin Andrea Wilkens die zahlreichen Schülerinnen und Mitschüler, die an diesem Morgen in der Schulmensa frühstücken. Käsebrötchen und Joghurt, Müsli und Obst, Knäckebrot und vor allem die Brezeln gehen über den Tresen.
 

Zweimal in der Woche sind Laura (links) und Jenny (2. von links) von der ALS-Schülerfirma in der Essensausgabe tätig und reichen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern das Frühstück am Mensatresen.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Alltag in einer der besten Schulmensen Niedersachsens: Fünf Mal – letztmalig im Juni dieses Jahres – erhielt die Förderschule von der Verbraucherzentrale Niedersachsen für die Teilnahme an der Aktion „Schule auf Esskurs“ einen Stern. Gewürdigt wird damit das vorbildliche Engagement für die Verbesserung der Schulverpflegung. Mit fünf Sternen kann neben der ALS nur noch die Pestalozzi-Schule in Duderstadt glänzen.
Den ersten Stern hatte die Astrid-Lindgren-Schule im Schuljahr 2007/2008 für die Verbesserung der Pausenverpflegung erhalten. Für vielfältiges Engagement im Schuljahr 2009/2010 wurde der zweite Stern eingeheimst. Den gab es für das Engagement, die Mensa in den „Bauch“ der Schule zu verwandeln (z.B. mit jahreszeitengerechter Dekoration), die Mittagsverpflegung zu verbessern sowie donnerstags und freitags warme Mittagsnacks im Zusammenhang mit dem Hauswirtschaftstag anzubieten.

Aktivitäten gewürdigt
Neue Ideen, die mit dem dritten Stern prämiert wurden, hatte das Mensa-Team um Leiterin Andrea Wilkens auch im Schuljahr 2010/2011: Damals wurde ein Mensagarten mit Kräuterspirale (über das Projekt Praxistag Garten) angelegt, ein fleischloser Mensatag eingeführt und die Mensa zum kulinarischen Veranstaltungsraum erweitert (z.B. Sinnesparcours für Schmexperten, Schüler kochen für Eltern). Den vierten Stern gab es für Aktivitäten im Schuljahr 2011/2012, zu denen unter anderem die Erweiterung des Frischeangebotes und die Einführung eines Beschwerdemanagements gehörten. Den „Olymp“ als „Schule als Esskurs“ erreichte man mit dem 5. Stern im Schuljahr 2012/2013. Seitdem greift man stärker auf Vollkornprodukte bei Sättigungsbeilagen (Nudeln, Brot etc,) zurück; außerdem wurde das Hygienemanagement verbessert und im Mensagarten entstanden Sitz- und Essplätze.

Weitere Projekte
„Wir wollen uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen, auch wenn wir bei der Aktion ,Schule auf Esskurs’ keinen weiteren Stern erhalten können, weil es maximal fünf Sterne gibt“, so Mensaleiterin Andrea Wilkens. Zusammen mit Lehrkräften und Schülern möchte sie weitere Ideen entwickeln und umsetzen. Dazu gehören z.B. ein Pastabüfett, das Umgestalten des großen Mensaraums durch mobile Stellwände für kleinere (Ess-)Gruppen und eine weitere Verbesserung des Snacksangebots.
„Die Essensgewohnheiten von Jugendlichen haben sich verändert, dem wollen wir Rechnung tragen“, so ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen, der Andrea Wilkens und ihr Team für ihr außerordentliches Engagement lobt. Die ALS-Schüler würden mehrmals kleinere Portionen zu sich nehmen; das sei auch der Grund für den Ausbau des Snackangebots. Die hohe Qualität der ALS-Mensaleckereien kann am Montag nach seiner Sitzung auch der Gemeinderat testen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 15.11.2013               

ALS jetzt Partner der „Autostadt“

Sonderpädagogisches Förderzentrum überzeugt mit seiner Projektidee
Die Astrid-Lindgren-Schule gehört zu den zwölf Partnerschulen der Autostadt im Schuljahr 2013/2014. In Wolfsburg fand jetzt die Auftaktveranstaltung statt.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Mit kreativen Ideen, die nachhaltig durchdacht sind, hat die Astrid-Lindgren-Schule (ALS) schon manches Mal gepunktet. Jetzt konnte sie erneut eine Jury überzeugen.

Mit ihrem Projekt „Stomp in the City – gelebte Inklusion“ hatte sich das sonderpädagogische Förderzentrum in Edewecht als Partnerschule der „Autostadt“ Wolfsburg für das Schuljahr 2013/2014 beworben. Die Edewechter Idee: Kinder und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung sollen verschiedene Orte der Gemeinde, in der sie leben, selbstständig erkunden. Ihre Erfahrungen und Eindrücke, die sie beim Besuch eines Rathauses, eines Theaters, eines Einkaufszentrums und ähnlicher Einrichtungen sammeln, sollen musikalisch (Musik und Rhythmus) dargestellt werden. Das Ganze soll dann mit Fotos und Berichten dokumentiert werden.
 
Musik und Rhythmus spielen beim „Autostadt“-Partnerschulenprojekt „Stomp in the City – gelebte Inklusion“ wichtige Rollen. Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, die sich an dem Projekt beteiligen werden und rechts im Hintergrund die pädagogische Mitarbeiterin Corinna Bruns
Bild: ALS

Dieses Konzept, durch das die Teilhabe von jungen Menschen mit Handicaps am öffentlichen Leben gefördert werden soll, überzeugte. Damit gehört die ALS nun bundesweit zu den zwölf Bildungseinrichtungen, die zur Partnerschule der „Autostadt“ ernannt wurden. Bei der feierlichen Auftaktveranstaltung in Wolfsburg wurden die neuen Partnerschulen und ihre geplanten Projekte vorgestellt. „Wir freuen uns riesig, dass wir berücksichtigt worden sind“, strahlte Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Schulleiterin, die mit ihrer Kollegin Aletta Stuber und der pädagogischen Mitarbeiterin Corinna Bruns in Wolfsburg war.

Als Partnerschule der „Autostadt“ wird die ALS bei ihrem Projekt vielfältig unterstützt. So erhält sie nicht nur Instrumente, sondern die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler können von Januar bis April 2014 bis zu vier Mal Workshops zu ausgewählten Themen in der „Autostadt“ besuchen. Unterstützt werden auch die beteiligten Lehrkräfte. Die Bildungsreferentin der „Autostadt“, Kerstin Demko, wird im Dezember in Edewecht erwartet. Zum Abschluss des Schuljahres 2013/2014 werden die Partnerschulen der „Autostadt“ ihre Projekte in Wolfsburg vorstellen.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 18.12.2013         

Kinder ziehen Arbeitshandschuhe über

Neu gestalteter Edewechter Pausenhof wird zum Ganzjahresgarten

von Erhard Drobinski
Edewecht - Fleißige Helfer fanden sich jüngst auf dem Schulhof der Grundschule Edewecht ein. Das Areal – von den Schülern der Grundschule, der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) und den Mädchen und Jungen des Kindergartens „Lüttje Hus“ genutzt – wurde mit Sträuchern bepflanzt. Damit wurde ein weiterer Abschnitt bei der Umgestaltung des Platzes geschafft.
 
Fleißig waren die Mädchen und Jungen der Grundschule, der Astrid-Lindgren-Schule und vom „Lüttjen Hus“.
Bild: Erhard Drobinski

Seit dem Frühjahr sind die Leitungen der drei Einrichtungen dabei, das Areal neu zu gestalten, um es für die jungen Nutzer attraktiver werden zu lassen. So wurden im Vorfeld mit Unterstützung des Bauhofes der Gemeinde Edewecht neue Beete eingefasst, die jetzt mit unterschiedlichen Pflanzen versehen wurden. „Es sind Frühjahrs- und Sommerblüher ebenso dabei wie Schmetterlingspflanzen oder auch Pflanzen, die gern von Vögeln genutzt werden“, erklärte der Leiter der ALS, Dr. Arend Lüschen.
Wie Egbert Kosmis von der Grundschule Edewecht und Angelika Hillje vom Kindergarten „Lüttje Hus“ verfolgt Lüschen das Ziel, den Pausenhof so zu gestalten, dass ein „Ganzjahresgarten“ daraus entsteht. Die einzelnen Beete wurden mit entsprechenden Anpflanzungen „thematisiert“, damit es immer – unabhängig von der Jahreszeit – einen Bereich gibt, der den Kindern etwas bietet.

Unterstützung erhielten die drei Einrichtungen von Andreanus van Vugt von der Fachpraxis Gartenbau der Berufsbildenden Schulen (BBS) Oldenburg sowie von Tim Puzicha vom Landschaftsbaubetrieb Quathamer. Beide hatten die planerischen Vorarbeiten gemacht, wobei der Bereich Gartenbau der BBS Oldenburg seit jetzt elf Jahren Kooperationspartner der Förderschule ALS ist.

Den Kindern machten die Arbeiten offensichtlich Spaß, zumal das Wetter an diesem Vormittag mitspielte. Bereits nach gut zwei Stunden konnten die Spaten aus der Hand gelegt und die Arbeitshandschuhe ausgezogen werden.

Mit der Bepflanzung ist das Schulhofprojekt, das von vielen privaten Sponsoren finanziell unterstützt wird, allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Im Frühjahr runden verschiedene Spielmöglichkeiten die Umgestaltung des Pausenhofes ab.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 19.12.2013                  

Treue Begleiter im Schulalltag

20 „Buddys“ erhalten für ihr Engagement Urkunden und Sweatshirts
Seit 2006 beteiligt sich die Astrid-Lindgren-Schule an dem Projekt. Die Helfer haben vielfältige Aufgaben.

von Erhard Drobinski
Edewecht - Den jüngeren Schülern helfen, „sie nicht im Schulalltag allein stehen lassen“, wie Schulleiter Dr. Arend Lüschen sagt, aber auch in Streitfällen eingreifen. Das sind einige Aufgaben, die die sogenannten Buddys an der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) in Edewecht zu erfüllen haben. Jetzt wurden 20 Jungen und Mädchen, die sich derart engagieren, mit einer Urkunde ausgezeichnet. Außerdem erhielten sie aus der Hand von Heike Bruckmann, einer Mitarbeiterin von „Buddy e.V.“, Sweatshirts mit dem Buddy-Logo, um von den Mitschülern in ihrer Funktion fortan besser erkennbar zu sein.

Ziel des Projektes ist es, Schüler für die Mithilfe in bestimmten Aufgabenbereichen an ihren Schulen zu gewinnen. Ältere Mädchen und Jungen sollen den Jüngeren helfen, sich im Schulalltag zurechtzufinden. Bereits seit dem Jahr 2006 ist die ALS als Förderschule im Buddy-Projekt dabei – damals mit den Pausen-Buddys, die sich um die Ausgabe und das Einsammeln von Spielgeräten während der Pausen kümmerten. Seit Frühjahr vergangenen Jahres sind Buddys beim Fußball aktiv, bald folgten die Schülerhilfen im Mensabereich. Mit Beginn dieses Unterrichtsjahres gibt es zudem Unterstützung bei den Hausaufgaben.

„Gemeinsam geht’s besser“ lautet das Motto der Hausaufgaben-Helfer, das sich aber auf alle Aufgabenbereiche der Buddys übertragen lässt. Zum Beispiel achten die am Projekt Beteiligten auf die Einhaltung der Regeln für ein verträgliches Miteinander. „Die Buddys stärken nicht nur ihre Sozialkompetenz, indem sie für sich und andere Verantwortung übernehmen, sondern stärken auch ihr eigenes Selbstvertrauen“, erläutert Schulleiter Dr. Arend Lüschen.
 
Mit Urkunden und neuen Sweatshirts: 20 Mädchen und Jungen, die sich an der Astrid-Lindgren-Schule als sogenannte Buddys engagieren, wurden jetzt ausgezeichnet.
Bild: Erhard Drobinski


Neu dabei und gleich ausgezeichnet worden ist Janis. Er ist als Mensa-Buddy aktiv und zeigt den anderen Schülern, worauf sie beim Mittagstisch zu achten haben. Er ist – wie auch die anderen Buddys – für den Tagesablauf schon fast unentbehrlich geworden. „Mir macht es einfach Spaß. Dazu gefällt mir die Aufgabe ganz gut.“

Immerhin hat sich Janis getraut, im Vorfeld der Urkundenverleihung sein Projekt im voll besetzten Veranstaltungssaal vorzustellen. Und wenn es nach ihm geht, würde er die Funktion bis zu seiner Schulentlassung gern weiter bekleiden.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 16.12.2013

Vielfältig im Einsatz

...
In der Jugendsprache würde die Arbeit der Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG zum Thema „Edewechter Gedenkstätten“ an der Astrid-Lindgren-Schule mit „dick geflasht“ (überwältigend), „hammer“ (super, toll), oder auch „tight“ (großartig, cool) bezeichnet werden. Bei der offiziellen Übergabe der Ergebnisse der Projektarbeit an Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sprach man von offizieller Seite von Friedensarbeit und Mahnung zum Frieden. Die zehn Schülerinnen und Schüler von der Unesco-Projektschule hatten unter Leitung ihrer Lehrerin Wiebke Meyer, des pensionierten Förderschullehrers Andreas Thaler und mit Unesco-Schulkoordinatorin Petra Blancke ein Jahr lang Kriegsdenkmale in Edewecht und den Ortsteilen untersucht. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wurden in einer Broschüre zusammen gefasst und offiziell im Rathaus übergeben.

Neun Kriegsdenkmale in der Gemeinde wurden unter die Lupe genommen. Von Bedeutung war die Feststellung, dass zwar in der Regel die Namen der Wehrmachtsangehörigen zu finden waren, aber seltener die Namen ziviler Kriegsopfer und nur in zwei Fällen die Namen der Vermissten. Nur in wenigen Fällen waren Namen von Frauen aufgeführt. Hierbei handele es sich offensichtlich um Pflegekräfte, die mit der Wehrmacht in kriegerische Handlungen verwickelt waren. „Es war schon überwältigend, wie jung die meisten Menschen waren, als sie ihren Familien entrissen wurden“, sagt die 15-jährige Alexandra Schmidt, die zusammen mit Michelle Janßen (15) und Miriam Sahlke das Projekt vorstellte. „Die waren ja manchmal nur wenig älter als wir“, hatten sie gemeinsam anhand der Geburts- und Sterbedaten erarbeitet. „Die Anlagen waren alle gut gepflegt“, hatte Michelle Janssen festgestellt. Zu den 405 Einzelgrabstellen von Soldaten, die bei den Kämpfen in und um Edewecht starben, gehören auch 19 Grabstellen von polnischen, niederländischen und sowjetischen Kriegstoten (Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter). ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen lobte wie Bürgermeisterin Lausch die Ergebnisse des Projektes als Impuls zur Friedensmahnung.
 
Vertreter der Schülerinnen der Schule übergaben die Broschüre über die kriegsdenkmale vor der Gedenktafel über die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft am Rathaus an Bürgermeisterin Petra Lausch (2. v. rechts), daneben Wilfried Kahlen, Fachbereichsleiter für Bauen, Planung, Umwelt bei der Gemeinde Edewecht
Bild: Eilert Freese

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 08.03.2014       

Von Pflanzen und Trachten

Zum Spaten griffen jetzt rund 100 Schülerinnen und Schüler der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule: Zusammen mit Lehrkräften, dem Hausmeister und der Unterstützung des gemeindlichen Bauhofs setzten die Mädchen und Jungen rund 400 Pflanzen. Beim Eingangsbereich der Umweltschule am Hohenacker wurden Felsenbirnen und Rotbuchen gepflanzt, der Mensagarten erhielt drei neue Obstbäume, im Schulgarten wurde zahlreiche Stauden gesetzt, drei Solitärbäume zieren nun den Schulhof und als Hecke an den Schulzaun wurden 200 Vogelschutzgehölze in den Boden gebracht.

Dass das Schulgelände der ALS soviel neues Grün erhielt, ist der Firma Fielmann zu verdanken. Das Unternehmen mit Schwerpunkt Augenoptik hatte der Umweltschule fünf Hochstammbäume sowie 395 weitere Pflanzen (darunter Solitäre, Sträucher und Stauden) im Wert von rund 6000 Euro gespendet.

Wie Sabine Oekermann, Leiterin der Fielmann-Niederlassung Oldenburg sagte, engagiere sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanze für jeden Mitarbeiter jährlich einen Baum, bis heute seien das mehr als eine Million Bäume.

„Wir freuen uns riesig über diese hohe Spende, die uns ermöglicht, unser Schulgelände nach ökologischen und pädagogischen Kriterien weiter zu entwickeln“, sagte ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen. Als man seinerzeit den Antrag gestellt hatte, habe man gehofft, dass sich Fielmann an den Kosten für die Pflanzaktion beteilige; dass die gesamten Materialkosten von über 6000 Euro übernommen worden seien, sei sehr großzügig. Besonders freue man sich darüber, dass man sogar einige Solitärbäume für den Schulhof der ALS erhielt, die im Laufe der Jahre sicherlich zu wunderbaren Schattenspendern werden würden. Als Gäste nahmen an der Aktion auch Vertreter der Gemeinde Edewecht, darunter Bürgermeisterin Petra Lausch, teil.
...


 Gemeinschaftsaktion: Erwachsene und Kinder betätigten sich als Gärtner und setzten auf dem ALS-Schulgelände die rund 400 gespendeten Pflanzen.
Bilder: Doris Grove-Mittwede

NWZ TV zeigt einen Beitrag unter  www.nwz.tv/ammerland  

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 25.03.2014                  

Aus Erstbesuch soll Partnerschaft werden

Schüler der Abschlussklasse an der Astrid-Lindgren-Schule derzeit im englischen Chester
Kontakte zu der Förderschule im Nordwesten Englands gibt es schon seit längerem; die Projektvorbereitungen begannen im Herbst. Eine Schulpartnerschaft ist das Ziel.

von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - Viele Schulen pflegen Partnerschaften zu Bildungseinrichtungen in anderen Ländern und leisten somit ein Beitrag zur Völkerverständigung. Auch die Edewechter Astrid-Lindgren-Schule möchte ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, Auslandserfahrungen zu sammeln. Angestrebt wird von Seiten des sonderpädagogischen Förderzentrums, das Mädchen und Jungen mit den Schwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung beschult, eine Partnerschaft mit einer DeeBanks School im englischen Chester.

Bis kommenden Sonnabend ist eine Gruppe von Edewechter ALS-Schülern erstmals zu Gast im Nordwesten Englands. Am vergangenen Wochenende begann das Abenteuer England für Michaela, Merte, Anna, Mario und Jacqueline; die fünf Jugendlichen aus der Abschlussstufe der ALS starteten vom Flughafen Bremen aus mit drei Begleitern auf die Insel.
 
„Welcome in Chester“: Erstmals ist eine Gruppe der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule auf Studienreise im Ausland. Das Foto zeigt die Ammerländer und einige ihrer Gastgeber.
Bild: Petra Blancke

 „Die Kontakte zu der DeeBanks School, einer Förderschule, die vergleichbar mit der unseren ist, gibt es zwischen Lehrkräften schon seit längerem“, berichtet Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Schulleiterin. Seit Beginn des neuen Schuljahres im Herbst 2013 hätten sich die Schülerinnen und Schüler mit Förderschullehrerin Dagmar Tapken und der Pädagogischen Mitarbeiterin Petra Blancke auf die Studienreise vorbereitet. Alle Schülerinnen und Schüler hätten ein englisches Sprachtraining für den Alltag absolviert, so dass sie über einen Grundwortschatz verfügen. Von der Gruppe sei auch die Reiseroute von Bremen nach Chester geplant worden; außerdem wurden per Mail und Post Kontakte zur Schule und zu der Klasse „6 th Form“ mit acht Jugendlichen aufgenommen worden, die man jetzt besuche. Dass die Edewechter die Studienreise unternehmen könnten, so Fengler, sei durch eine großzügige Spende des Rotary-Clubs Oldenburg Ammerland und „Oldenburg Schloss“ möglich geworden. Untergebracht sei die Gruppe in einem Hostel in der Nähe der Schule.

„Unsere Abschlussstufenschüler sollen bei ihrem Aufenthalt in Chester nicht nur Land und Leute kennenlernen“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin ferner. Ziel des Projekts sei es auch, dass ALS-Schüler zusammen mit englischen Schülern ein deutsch-englisches Kalenderkochbuch erarbeiten. Daran solle beim Gegenbesuch der Engländer in der 2. Jahreshälfte weitergearbeitet werden. Zum Ende des Jahres wolle man das Kalenderkochbuch zum Verkauf anbieten.

 


aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 28.03.2014                  

Kinder lernen spielerisch Persönlich-keiten kennen

Grundschule und Astrid-Lindgren-Schule bieten erstmals Projekt zum gemeinsamen Lernen an

von Erhard Drobinski
Edewecht „Berühmte und interessante Persönlichkeiten“ sind für die Schüler der Grundschule (GS) Edewecht sowie der Astrid Lindgren-Schule (ALS) in Edewecht nicht nur lebende Personen, sondern auch Comic-Helden oder Fantasiefiguren. Beim gleichnamigen Schulprojekt in dieser Woche tauchten daher Namen wie Astrid Lindgren, Otto Lilienthal oder Michael Schumacher genauso auf wie Petterson & Findus, Spongebob Schwammkopf und die Olchis.

Erstmals boten die beiden Schulen ein gemeinsames Projekt an, an dem sich rund 350 Grundschüler und 55 Schüler der ALS beteiligten. 29 Gruppen bearbeiteten dabei anhand von Figuren und Personen Bereiche wie Sport, Kunst, Mode, Erfindungen, Buch, Film und Politik. So wurde in der Gruppe Erfindungen unter dem Titel „Der Traum vom Fliegen“ der Flugpionier Otto Lilienthal thematisiert. Die Kinder bastelten nicht nur Flugzeuge und Raketen, sondern entwickelten auch Würfelspiele mit Fragen und Begebenheiten rund um den Erfinder.
          
Eine AG gab es auch zu Spongebob Schwammkopf.
Bild: Erhard Drobinski

Während in der Schulküche Knochen gebacken wurden, eine Lieblingsspeise der Olchis (grüne Fabelwesen, die auf Müllhalden leben), entstand in einem Klassenraum Bikini Bottom, der Heimatort von Spongebob.

Alle Arbeitsergebnisse werden Eltern, Großeltern und anderen Gästen diesen Freitag, 28. März, von 10.45 bis 12.15 Uhr in den jeweiligen Klassenräumen und Werkräumen der Grundschule präsentiert.

Die Idee zu einem gemeinsamen Projekt hatte Grundschullehrerin Rheina Thienemann. In Julia Lichtenstein und Wiebke Albers von der ALS sowie weiteren Lehrkräften fand sie Unterstützer, die das Projekt grob erarbeiteten und koordinierten. Wichtig war es allen, dass die verschiedenen Gruppen alters- und schulübergreifend besetzt waren. „Die Gruppen ergänzen sich gut. Probleme zwischen den Kindern treten nicht auf“, ist Rheina Thienemann begeistert.
Ähnlich positiv bewertet Wiebke Albers die Aktion. „Grundschüler und ALS-Schüler lernen gemeinsam. Und das läuft gut.“ Auch von den anderen Kollegen gab es nur positive Rückmeldungen. Die beiden Schulleiter Dr. Arend Lüschen (ALS) und Egbert Kosmis (GS Edewecht) lobten vor allem „die andere Art des Unterrichts“, weil im Projekt mit Kopf, Herz und Verstand gelernt werde.

 


 aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 08.05.2014                   

Bei Spielen in Düsseldorf alles geben

Handballgruppe der Edewechter Astrid-Lindgen-Schule tritt bei den „Special Olympics“ an
Die nationalen Sommerspiele für Menschen mit geistiger Behinderung finden ab 19. Mai statt. Ihren sportlichen Auftritten dort fiebern die ALS-Schüler entgegen.

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Sie sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen vor großer Bühne zeigen, was sie können: Elf junge Handballspieler und Handballspielerinnen der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) werden an den „Special Olympics“ teilnehmen, die vom 19. bis 23. Mai in Düsseldorf ausgetragen werden. Zu diesen nationalen Sommerspielen für Menschen mit Behinderung werden rund 4800 Athletinnen und Athleten erwartet, die in 18 Sportarten – Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Tischtennis – antreten werden.

„Die Schulleitung ist sehr stolz darauf, dass unsere Schule nach den Special Olympics vor zwei Jahren in München auch in Düsseldorf mit einer Mannschaft vertreten ist,“, sagt ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen. 2012 war das Team des sonderpädagogischen Förderzentrums in der Leistungsgruppe III sogar mit einer Goldmedaille nach Edewecht zurückgekehrt.

Handballtraining in der Sporthalle der Astrid-Lindgen-Schule: Mit großem Eifer sind die Jugendlichen bei der Sache, sie wollen bei den „Special Olympics“ in Düsseldorf zeigen, was sie können.
Bild: Doris Grove-Mittwede

 „Einen solchen Erfolg zu wiederholen, ist ausgesprochen schwierig“, sagt Johanna Luhr, die zusammen mit Lara Tscherney die Handball-Arbeitsgemeinschaft an der ALS trainiert. Neben den beiden angehenden Lehrkräften vom Studienseminar Osnabrück gehört auch Ronald Kühn, pädagogischer Mitarbeiter der ALS, zum Trainerstab. Das Dreierteam ist eingespielt, trainierte es doch bereits die „Goldmannschaft von München“.
Vier Jugendliche, so berichtet Johanna Luhr, die selbst Handball spielt und zum Landesliga-Damenteam der Spielgemeinschaft Petersfehn / Friedrichsfehn gehört, seien bereits vor vier Jahren mit in München gewesen. Für Christian, Jannik, Rojhat und Artur seien es deshalb auch die zweiten „Special Olympics“. Das Quartett fiebere ebenso wie die anderen sieben Jungen und Mädchen des ALS-Handballteams dem besonderen Sportereignis entgegen und freue sich auf spannende Spiele und Gänsehaut-Atmosphäre.

Teilt die Mannschaften für ein Trainingsspiel ein: Trainerin Johanna Luhr (zweite von rechts)
Bild: Doris Grove-Mittwede

„Unsere Devise lautet gemäß des olympischen Gedankens: Dabei sein ist alles“, ergänzt Trainerin Lara Tscherney, die in der Landesliga-Volleyballmannschaft des TuS Bloherfelde sportlich aktiv ist. Dass die von Sponsoren geförderte Klassenfahrt in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens den elf Jugendlichen und auch dem Trainerteam unvergessliche Erlebnisse bescheren wird, davon ist auch Ronald Kühn überzeugt.

Doch bevor es heißt „Düsseldorf – wir kommen“ will man in der Arbeitsgemeinschaft, die zum Nachmittagsunterricht gehört, noch kräftig trainieren, um bei den olympischen Handballspielen möglichst gut abzuschneiden.

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aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 17.05.2014                  

Fest für neu gestalteten Schulhof

Tanz und Gesang bei der Eröffnung – Runde auf dem Kettcar
Der Umbau des Pausenhofs kostete rund 27 000 Euro. Am Freitag wurde er mit einer Feier eingeweiht.

von Maximilian Müller
Edewecht - Ihren neu gestalteten gemeinsamen Schulhof haben die Jungen und Mädchen der Astrid-Lindgren-Schule (ALS), der Grundschule Edewecht und des Kindergartens „Lüttje Hus“ am Freitag mit einer Feier eröffnet. Der Chor der Grundschule sang, Kindergartenkinder und Schüler der ALS führten Tänze vor.

Etwa 27 000 Euro sind in die Neugestaltung geflossen. 5000 Euro steuerte die Gemeinde bei, der Rest kam durch Spenden von Firmen, Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen zusammen. Auch die Eltern beteiligten sich an den Umbauarbeiten.

Vorher war der Pausenhof einfach nur ein gepflastertes Gelände. Doch nun wachsen dort Büsche in Beeten, auf Sandflächen stehen Spielgeräte wie ein kleiner Bagger oder eine Nestschaukel. „Wir haben darauf geachtet, dass möglichst alle Kinder die Spielzeuge nutzen können“, sagte Gerda Fengler, stellvertretende ALS-Leiterin.

Außerdem gibt es nun ein grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof. Eingerahmt von Beeten stehen Bänke, auf denen die Schüler während des Unterrichts sitzen können, erläutert ALS-Rektor Dr. Arend Lüschen.
 
Bei der Feier zur Eröffnung des Pausenhofs: Dr. Arend Lüschen (links) von der ALS, Angelika Hillje vom „Lüttjen Hus“ und Egbert Kosmis von der Edewechter Grundschule; im Hintergrund ist der Chor der Grundschule zu sehen.
Bild: Maximilian Müller

Wegen des anhaltenden Regens ist aber einiges nicht fertig geworden: die Markierungen auf dem Pausenhof, mit deren Hilfe die Mädchen und Jungen für die Teilnahme am Straßenverkehr üben können. Dafür haben die Bildungseinrichtungen sogar einen Fuhrpark angeschafft: Kettcars, Fahrräder und Fortbewegungsmittel für jene ALS-Schüler, die motorisch eingeschränkt sind.

Zwei Kettcars kamen auch gleich zum Einsatz: Schulleiter Lüschen und Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch drehten mit ihnen eine Runde um den neuen Schulhof.

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 aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 22.05.2014                  

Spielerisch gesunden Lebensstil lernen

Viel Bewegung und Milchprodukte prägen Unterrichtstag an der ALS

von Doris Grove-Mittwede
Edewecht - Viel Bewegung und eine gesundheitsbewusste Ernährung spielen im Alltag an der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) eine große Rolle: Am Mittwoch konnten Schülerinnen und Schüler in geballter Form noch mehr über einen gesunden Lebensstil erfahren: Das Ammerländer „Milchmuhbil“ besuchte mit Vertretern des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen das sonderpädagogische Förderzentrum am Hohenacker. Seit 2002 ist die Astrid-Lindgren-Schule „100 Prozent Werder-Partner“ und kann somit auch an besonderen Projekten teilnehmen, die Werder allein oder mit Partnern anbietet.

Christina Nordermann, Ernährungsberaterin der Landesvereinigung der Milchwirschaft, erklärte Schülerinnen und Schülern der 10 a mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung sowie der Klassen 6 b, 7 b und 8 b mit dem Schwerpunkt Lernen, allerlei Wissenswertes rund um das Lebensmittel Milch. Unterstützt wurde sie dabei von Förderschullehrerin Susanne Reesing und der pädagogischen ALS-Mitarbeiterin Corinna Sehnert.

Anhand von Geschmacksproben lernten die Kinder unterschiedliche Milchprodukte (Vollmilch, Kefir, Buttermilch, Molke etc.) kennen. Außerdem wurde vermittelt, wie man aus Milchprodukten schnell und einfach Snacks und Shakes zubereiten kann. So erfuhren die Mädchen und Jungen, wie man „Herzflattern“ – einen Milchshake mit Himbeeren – herstellen kann, was „Quatsch mit Soße“ ist (eine Quarkspeise mit Erdbeeren) und wie man „Slam Dunk“ (Toastbrötchen nach Pizzaart) fertigt. Darüber hinaus konnten alle Kinder am Muhmobil Milchprodukte, darunter auch grüne Werder-Milch mit Pfefferminzgeschmack, testen.
 
Spielerisch ins Schwitzen kamen die Astrid-Lindgren-Schüler in der Ballschule des SV Werder.
Bild: Doris Grove-Mittwede

Doch nicht nur um Ernährung ging es an diesem Schultag, sondern auch um den Spaß an der Bewegung. Charlotte Schumacher, die beim SV Werder Bremen zum Team Corporate Social Responsibility (nternehmerische Sozialverantwortung) gehört, und mit den ehrenamtlichen Werder-Mitarbeitern Johann Gröne und Jürgen Mühlhaus gekommen war, leitete eine Ballschule. 20 ALS-Schüler absolvierten dabei – hoch motiviert und mit großem Eifer – allerlei Ballspiele. Zum Sportteam der Ballschule gehörten an diesem Vormittag auch die ALS-Lehrkräfte Klaus Bohlender und Alexa Pabst. Später wurde das spielerische Training mit dem Ball nochmals für 20 Edewechter Grundschüler angeboten.

Zum Abschluss erhielt die Astrid-Lindgren-Schule 100 Freikarten für ein Fußball-Bundesligaspiel mit dem SV Werder in der neuen Saison.

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aus: Nordwest-Zeitung, Oldenburg vom 24.07.2014                  

Föhliches Ende eines Schuljahres

Abschlussfeier an der ALS mit viel Musik, Gesang und Tanz
Rektor Dr. Arend Lüschen erinnerte an die Erfolge. Die Astrid-Lindgen-Schule kann sich über einige Auszeichnungen freuen.

von: Kerstin Buttkus

 
Freuen sich auf ihren neuen Lebensabschnitt: Diese Jugendlichen verlassen nun die Astrid-Lindgren-Schule.
Bild: ALS


Edewecht - „Jetzt erlebt Ihr, was wir musikalisch so alles draufhaben und wie viel Spaß wir hier haben“, sagt Dr. Arend Lüschen. Recht hat der Rektor der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS). Gitarren-, Keyboard-, Schlagzeug- und Cajon-Klänge, Gesang und rhythmisches Klatschen hallen am Mittwochmorgen durch die Mensa des sonderpädagogischen Förderzentrums. Mit einem fröhlich-bunten Programm, bei dem auch viel getanzt und gelacht wird, wird der Abschluss des Unterrichtsjahres gefeiert.

Kurzweilig ist das Gebotene, mit dem unter anderem an die schulischen Höhepunkte der vergangenen Monate erinnert wird. So präsentieren einige Mädchen und Jungen Ausschnitte aus „Stomp in the City“. Mit diesem Percussion-Projekt konnte sich die ALS als Partnerschule der Autostadt Wolfsburg profilieren.

Doch damit nicht genug. Das Förderzentrum war im Schuljahr 2013/14 auch auf anderen Gebieten äußerst erfolgreich, wie Schulleiter Lüschen in seiner Ansprache berichtete. So erhielt man – nunmehr zum fünften Mal – die Unesco-Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder auch am Praxistag ging es um Themen wie Recycling, Klimaschutz und biologische Vielfalt. Das gesunde Essen für die Schülerinnen und Schüler konnte ebenfalls punkten: Die Mensa erhielt ihren fünften Stern. Außerdem durfte sich die ALS für ihre Mitschülerhilfe „Buddyschule des Monats“ nennen.

Für ihr Engagement wurden mehrere Jugendliche bei der Feierstunde am Mittwoch ausgezeichnet. So gab es beispielsweise vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Urkunden für die Teilnehmer einer Geschichtsgruppe. Die Mädchen und Jungen hatten eine Broschüre über Edewechter Gedenkstätten zusammengestellt. Pflanzaktionen, die Ausbildung zweier Jungen zu Fußballtrainern sowie erfolgreiche Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen wurden vom Rektor lobend erwähnt.

Weiteres Lob gab es von zwei Schülerinnen. Laura und Jenny bedankten sich nicht nur bei den Lehrern für die große Unterstützung, sondern beim kompletten Schulteam samt Hausmeisterei, Sekretariat und Mensa.

Beim großen Abschlussfest durften die Zuschauer übrigens manche Premiere miterleben. Die Umsetzung des Hits „Lieder“ von Adel Tawil gehörte dazu. Getrennt voneinander hatten Band und Tänzer geprobt. Nun zeigten sie erstmals gemeinsam das – gelungene – Ergebnis. Mit einer ganz allein entwickelten Choreographie zu „I love it“ überraschten dann noch vier Mädchen und ein Junge.
 
Musik, Gesang und Tanz wurden bei der Abschlussfeier in der Astrid-Lindgren-Schule geboten.
Bild: Kirstin Buttkus

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Unser Schullogo

Elternbrief  1/2007    
                          

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte unserer Schülerinnen und Schüler!

Das zweite Halbjahr des Schuljahres 2006/07 hat begonnen. Ich hoffe, dass Sie gesundheitlich und beruflich einen guten Start ins Jahr 2007 hatten.

Die letzten Wochen, waren sehr ereignisreich! Zunächst einen Blick zurück!

  • In der Vorweihnachtszeit am 15.12.2006 haben wir als Unesco-Projektschule unter Mitarbeit der anderen 23 Unesco-Projektschulen Niedersachsens eine Kunsteröffnung zum Thema: „Hand in Hand – gemeinsam in die Zukunft im Oldenburger Landtag eröffnet. Eine Reihe von sehr sehenswerten Schülerarbeiten aus verschiedenen Schulformen waren zu sehen. Bei der Eröffnung haben zwei Tanzgruppen unserer Schule einen beeindruckenden Beitrag gezeigt, der mit großem Beifall des Publikums belohnt wurde. Zur Zeit haben wir die Ausstellung in den Fluren der Schule aufgestellt.
  • Das „Suchtmobil“, ein Präventionsprojekt gegen Alkohol und Drogen, war am 19.12.2006 bei uns in der Schule. Ein Betroffener erzählte seine Geschichte und erzielte bei den Jugendlichen einen nachhaltigen Eindruck. Der ganze Vormittag ist vom RTL-Fernsehen für das Regionalfernsehen aufgezeichnet worden.
  • Einen Weihnachtsgottesdienst haben wir am 21.12.2006 in der Edewechter Nikolaikirche durchgeführt. Es waren bewegende Momente, mit welcher Inbrunst die Kinder der Schule mitgemacht haben. Schön war  auch, dass eine Reihe von Eltern dabei waren!
  • In den Monaten Januar und Februar laufen für die Abschlussklassen die Termine für die Berufsberatung durch Frau Lienemann von der Agentur  für Arbeit Oldenburg und durch Berufsschullehrer/innen der Berufsbildenden Schule aus Rostrup. Parallel zur Beratung haben die Schüler/innen die Möglichkeit, eine Erste-Hilfe Ausbildung des DRK zu absolvieren.
  • Am 24. Januar haben 120 Schülerinnen und Schüler die künstliche Eisfläche vor dem Oldenburger Schloss besucht und haben ihre Eislauffertigkeiten erweitert. „Oldenburg on Ice“ war für alle Beteiligten wieder ein tolles Erlebnis!
  • Am 29. und 30. Januar führten wir das diesjährige Hallensportfest durch. Mit viel Geschick, Einsatz und Freude wurde für Punkte der roten, gelben, grünen und blauen Farbenhäuser gekämpft.
  • Mit den Halbjahreszeugnis , individuellen Berichtszeugnissen und detailierten Informationen zum Arbeits- und Sozialverhalten wurde am 31.01.2007 das 1.Halbjahr beendet. Fragen der Eltern und Erziehungsberechtigten konnten beim Elternsprechtag am 8. Februar geklärt werden. Vielen Dank für Ihr Kommen, denn ein intensiver Austausch und gemeinsame Erziehungs-bemühungen sichern den erfolgreichen Besuch Ihres Kindes in der Astrid-Lindgren-Schule.
  • Zu Beginn des 2. Halbjahres kamen mit Frau Lang, Frau Kühn und Herrn Jacob drei neue Förderschullehrkräfte an unsere Schule. Bereits Mitte des  1. Halbjahres kam Herr Roß als Lehramtsanwärter zu uns. Mit der personellen Verstärkung können wir den Ganztagsunterricht allen Schülerinnen und Schülern der Schule anbieten.
  • Das Mittagessen für den Ganztagsbetrieb erhalten wir ab dem 5. Februar von der Arbeiterwohlfahrt aus Rostrup zum bisherigen Preis von 2,50 €. Durch den Wechsel zur neuen Küche hat sich die Qualität und die Angebotsvielfalt sehr verbessert. Die Organisation und die Ausgabe des Mittagsessens werden Frau Wilkens und Frau Schepers vorgenommen. Mit der Fertigstellung der Mensa in diesem Kalenderjahr werden wir die Situation des gemeinsamen Mittagessens weiter verbessern.

Nun ein Blick in die nächsten Wochen …………………….

  • Zur Zeit bemalen einige Klassen die Oberfläche von Betonplatten mit Schmetterlingsmotiven. Diese können im „tanzenden Garten“ bei der Blumenausstellung in der Oldenburger Weser-Ems-Halle bewundert werden.
  • Am 17.02.07 fahren Schülerinnen, Schüler, Eltern, Erziehungsberechtigte, Kolleginnen und Kollegen zum Bundesligaspiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV. Wir danken Werder Bremen für die großzügige Bereitstellung von 200 Freikarten, die wir als Partnerschule des Vereins jährlich bekommen.
  • Vom 26.02 bis 23.03.07 laufen die Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Eventuelle Beeinträchtigungen des Unterrichts versuchen wir so gering wie möglich zu halten.

 

23.02.07    Vorlesewettbewerb der Förderschulen im Ammerland
28.2./01.03.07    Wanderausstellung der Berufsbildenden Schule an der Astrid-Lindgren-Schule
06.03.07    Vergleichsarbeit Mathematik 8aL, 8bL
26.03.10.04.07    Osterferien
30.04./01.05.07    1 Ferientag, 1. Mai schulfrei
07.05.-11.05.07    Projektwoche
17.05./18.05.07    Christi Himmelfahrt, schulfrei, 1 Ferientag
28.05/29.05.07    Pfingstmontag, 1 Ferientag
28.06.07    Zeugniskonferenzen
06.07.07    Entlassungsfeier
18.07.07    Zeugnisausgabe (Schulschluss: 10.25)
19.07.-29.08.07    Sommerferien


Ihnen und Ihren Kindern wünschen wir, die Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Astrid-Lindgren-Schule eine schöne Frühlingszeit.

Mit freundlichen Grüßen

____________________
Dr. Arend Lüschen, FöR

 

Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2012/2013
August 2013

 

Hallenfußballturnier in Friesoyhte
Am 19. 09. 2012 hatte uns die Elisabethschule Frie-soythe zu einem Mäd-chenfussballturnier einge-laden. Wir nahmen diese Einladung gerne an und würden uns wünschen, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen dürfen. Der Veranstalter plant nämlich, ein regelmäßiges Mädchenhallenturnier durch-zuführen und dieses könnte dann ebenso Tra-dition werden, wie das Oberlether (outdoor) Fuß-ballturnier.
Bei diesem ersten Turnier haben wir einen unerwar-teten und erfreulichen 2. Platz erreicht. Dafür gab es einen Pokal und viel Beifall!
Versorgt worden sind wir durch den Schülerkiosk der Friesoyther Schule und dies hat sicherlich auch mit dazu beigetragen, dass sich alle dort sehr wohl gefühlt haben.
Herzlichen Glückwunsch an Jenny, Anja, Alexandra, Lisa-Marie, Laura, Bianca, Michelle und Vanessa.
(Beitrag von R. Kühn u. G. Schlenga)

Wir helfen Meike
Erinnert ihr euch noch? Im November des vergange-nen Jahres erreichte uns der Hilferuf von unserem Sammeldrachen Meike.Ihr Freund Ritter Rost war in Not geraten. Nur gaaanz viele Plastikdeckel von Getränkeverpackungen konnten ihn retten. Klar, als ihr von diesem Prob-lem gehört habt, wart ihr sofort mit Eifer dabei. Keine Milchverpackung und kein Trinkjoghurt kamen mehr in den Müll, ohne dass ihr nicht vorher den Deckel abgenommen und in die Sammelbehälter geworfen hättet.
Und in zwei Klassen wurde sogar ein richtiges Sammelturnier daraus:
Herr Kästle und die Klasse 5 G / Frau Krane-feld traten gegen die Klasse 4 G / Frau Grob-leben und Jan an. Jede Gruppe wollte unbedingt die meisten Deckel haben. Und jeden Morgen wurde die Kiste mit den Deckeln ein bisschen voller. Und wer wurde der Gewinner dieses Turniers? Na, das verraten wir natürlich nicht, da müsst ihr euch bei den beiden Klassen erkundigen.
Eine ganz tolle Idee hatten aber auch Marvin und Tim aus der Klasse 6L von Frau Schillberg, die bei Netto nachgefragt hatten und dort über 1000 Flaschendeckel abdrehen durften. Na und? Hattet ihr hinterher denn auch einen Muskelkater?
Und letztens war ich in einer Klasse, da stand eine halbvolle Apfelsaft-tüte auf dem Tisch. Als sie wieder in den Kühl-schrank gestellt werden sollte, war plötzlich der Deckel verschwunden und tauchte auch nicht wieder auf. Erst später stellte sich heraus, dass einer von euch auch diesen Deckel in die Kiste geworfen hatte, "denn wir können Meike doch nicht in Stich lassen".
Und am Ende dieser Hilfsaktion hatten wir dann 3 riesengroße Kisten, voll-gestopft mit Plastikdeckeln. Als Meike kam, um die Deckel abzuholen, standen ihr kleine Rauchschwaden in den Nasenlöchern: "Das hätte ich nie gedacht, dass ihr soooo viele Deckel für mich und meinen Freund gesammelt habt. Sag´ den Schülerinnen und Schülern, dass sie mir und Ritter Rost damit sehr geholfen haben und das ich sehr stolz auf sie bin".
Ich versprach Meike, dass ich es euch ausrichten werde. Auch soll ich euch ganz herzlich von Meike grüßen. Leider konnte sie nicht so lange bleiben, um es euch selber zu sagen, denn sie muss noch die Deckel aus den anderen Schulen abholen. Und dann wird sich auch zei-gen, ob wir die meisten Deckel gesammelt haben oder eine andere Schule noch fleißiger war. Denn die Gewinner dürfen ja mit Meike ins Kino gehen und sich dort den Film mit Ritter Rost ansehen.

Bericht über Kibum-Besuch der Klasse 6 G
Am Donnerstag, dem 15.11.2012 machte sich die Klasse 6G mit dem Linienbus auf den Weg zur Kibum nach Olden-burg. Im Rucksack waren Proviant für das 2. Früh-stück und ein Wunsch-zettel, auf dem die Schü-lerinnen und Schüler als Weihnachtswunsch ein Buch notieren konnten, falls es ihnen besonders gut gefiel.
Nach einem kurzen Fuß-marsch von der Bushalte-stelle erreichte die Klasse das PFL. Hereingelassen wurde man hier als Gruppe nur mit einer spe-ziellen Eintrittskarte, die wir uns hatten schicken lassen.
Zuerst ging es jedoch in das „Wilhelm-13“-Gebäude hinter dem PFL zur Lesung eines Kinderbuchs über ein afrikanisches Straßenkind. Das Buch handelte von dem Jungen namens Juma, der nicht mehr bei seiner Familie leben konnte. Seine Mutter und sein kleiner Bruder waren gestorben und er wurde nun von der neuen Stiefmutter und seinem eigenen Vater immer schlechter behandelt und nicht versorgt. Schließlich rannte Juma weg und lebte fortan auf der Straße. Dieses Leben war hart und gefährlich, und er hatte oft Hunger, Durst und keinen sicheren Schlafplatz für die Nacht.
Die Schriftstellerin Nasrin Siege, die Afrika sehr gut kennt und lange dort ge-lebt hat, las aus verschie-denen Stellen in ihrem Buch vor. Die Kinder im Publikum konnten sie auch direkt dazu befragen.
Frau Siege erzählte und zeigte auch Fotos von ver-schiedenen Hilfsprojekten, die sie, auch mit Hilfe von deutschen Geldspendern, in Afrika für Straßenkinder aufgebaut hat. Dort können Straßenkinder Essen be-kommen, schlafen und eine Schule besuchen. Hierfür haben viele arme Familien kein Geld. Stattdessen müs-sen viele Kinder mitarbei-ten, um sich selbst und die Familie zu ernähren. So können sie nicht ge-nug lernen, um später eine besser bezahlte Arbeits-stelle als ihre Eltern zu bekommen.
Frau Siege erzählte auch von einem Bücherbus, der zu den Kindern aufs Land fährt, wo es keine Büche-rei gibt. So können auch diese Kinder Bücher an-schauen und lesen. Einige Kinder haben auch selber Bücher über ihr Leben auf der Straße und auf dem Land geschrieben und dazu Bilder gemalt.
Nach der Lesung ging die Klasse dann um 11 Uhr auf die Kibum. Nach einem kurzen Besichtigungsrund-gang konnte jeder herum-gehen, Bücher anschauen und lesen, wo und welche er wollte. Beim Aufschrei-ben des Wunsches bekam jeder, falls nötig; Hilfe von den Erwachsenen.
Am Ende des Vormittags ging es für die Rückfahrt zur zentralen Bushaltestelle am Lappan, wo alle Busse aus der Stadt Oldenburg und der Umgebung im Minutentakt an- und ab-fahren. Hier musste man gut aufpassen, den richti-gen Bus zu erwischen. Wir hatten Glück und konnten in dem vollen Bus bis nach Edewecht sitzen und das Treiben um uns herum gut beobachten.
Allen haben der Kibum-Besuch, die Stadt und die Busfahrt viel Spaß gemacht.
(Beitrag von G. Friedritz)

Tannenbaumaktion in Apen
Herr Habers von der Gemeinde Apen sammelt für unsere Schule schon seit langer Zeit Tonerkar-tuschen, Druckerpatronen und gebrauchte Handys. Dafür bekommen wir als Schule von unserem Sam-meldrachen Meike Punkte, die wir in Spiele; z.B. für unsere Spieleausleihe ein-tauschen.
Im vergangenen Sommer hat uns Herr Habers dann angesprochen, ob wir mit dem Praxistag Gartenbau den Tannenbaum im Rat-haus der Gemeinde Apen schmücken könnten.
Darüber haben wir uns sehr gefreut und mit Unterstützung von Herrn Schröder und Frau Tapken, die uns Sterne und Herzen ausgesägt haben, konnten wir loslegen. Frau Möller hat dann auch noch ganz viele Tannenzapfen für uns gesammelt. Wir haben alles vergoldet und mit Glitzer bestreut.
Am Donnerstag, den 29.11.2012 sind wir - also Daniel, Lisa, Merte, Mischa, Oshin, Patrick, Sabrina, Frau Poppinga und Frau Bruns - mit 2 Bussen nach Apen gefahren. Dort haben wir im Rathaus den Tannen-baum geschmückt, wobei uns der Bürgermeister, Herr Huber und auch Herr Habers geholfen haben.
Nachdem wir den Baum schön geschmückt hatten, wurden wir mit leckeren Keksen und Kakao be-lohnt. Herr Huber und Herr Habers haben sich sehr nett mit uns unterhalten.
(Beitrag von C.Bruns)

1.Bremer Inklusionsturnier
Am Samstag, den 1.12.12 sind wir früh morgens ge-meinsam mit 9 Schüle-rinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule nach Bremen / Überseestadt ge-fahren und haben an einem Hallenfußballturnier teilgenommen.
Unsere Schüler und Schü-lerinnen haben in dieser Zusammensetzung noch nie zusammen gespielt und zu unserer freudigen Überraschung am Ende des Turniers in der Gruppe 2 (stärkere Gruppe) den 2. Platz belegt. Die Sieger-ehrung führte Tim Borowski vom SV Werder Bremen durch. Zwei wei-tere aktuelle Bundesliga-spieler gaben nach dem Turnier sogar eine Auto-grammstunde. Veranstalter war der Bremer Fußball-verband, Werder Bremen und die Aktion „Hilfe für Kinder“. Im nächsten Jahr soll das Turnier wiederholt werden und vielleicht gibt es in Zukunft eine Turnier-serie mit 3-4 Veranstal-tungen im Jahr.
Ein Höhepunkt des Turniers war u.a. der Auftritt der Mannschaft gegen eine Mannschaft vom SV Werder Bremen. Unsere Astrid-Lindgren-Schule ge-wann in einem spannen-den Match mit 5:3.
Herzlichen Glückwunsch an Anja, Artur, Christian, Jannik, Jerome, Mario, Michelle, Rojhat, und Tobias.
(Beitrag von R. Kühn u. G. Schlenga)

Wir waren auf dem Edewechter Weihnachtsmarkt
Am Samstag, den 8.12. 2012 und Sonntag, den 9.12.2012 waren wir auf dem Weihnachtsmarkt. Wir haben erst aufgebaut und dann haben wir Vogelfutter-sterne und Vogelfutter-muffins und Holzsachen hingestellt. Das haben wir in der Schule hergestellt. Da mussten wir hämmern und bohren. Auf dem Markt musste ich verkaufen und kassieren. Schwierig war, die Leute zu bedienen. Gut war der Verkauf, und dass wir Geld verdient haben.
Auf dem Edewechter Weih-nachtsmarkt haben wir Mar-melade, Teelichter, Sandwiches und Kekse angeboten. Ich habe Sandwiches gemacht und Tee eingeschenkt. Das lange Rumstehen war schwierig. Ich war stolz auf mich, dasS ich Geld angenom-men habe.
Ich war Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt. Ich habe Vogelfutter verkauft. Es war kalt. Es war schön.
Ich habe mich verkleidet als Weihnachtsmann mit Bart.
Meine Mutter hat mich zum Weihnachtsmarkt ge-bracht.
Ich habe das Geld in die Kasse getan und den Leu-ten Tee gegeben.
Ich habe auf das Jakkolo aufgepasst.
Ich habe mich als Weih-nachtsmann verkleidet, Ecki auch. Frau Rabenstein hat sich als Engel verkleidet.
Mir hat das Verkaufen Spaß gemacht.
Ich war stolz auf das ganze Team.
(Beitrag von Sascha, Rojhat, Frieda, David und Marcus)

Edewechter Kunstfreunde sagen Danke
Auf die Bitte der Schul-leitung möchte ich als 1. Vorsitzender der Edewechter Kunstfreunde ein paar Worte über die erfolgrei-che Zusammenarbeit des Vereins mit dieser wunder-baren Schule schreiben.
Schon mein Vorgänger war sehr von ihr angetan und veranstaltete u.a. eine Ausstellung mit der Malerin Frau Liliane Bonneaud. Er stellte neulich auch das Buch mit den Beiträgen der Schüler über ihr Leben vor. Einfach bewunderns-wert!
Unsererseits veranstalten wir jedes Jahr Kinderkonzerte, denen die ALS- Schüler mit großer Be-geisterung beiwohnen und zwar immer zusammen mit Schülern anderer Schulfor-men, ein gutes Beispiel einer gelungenen Inklusion. Zum ersten Mal in diesem Jahr fanden die Konzerte mit dem Jugendlichen-Orchester „Schlagwerk Nordwest“, unter der Leitung von Herrn
n Axel Fries, in der Mensa der ALS statt. Immer wieder fiel mir auf, wie aufmerksam und tief bewegt die Schüler der Musik zuhörten.
Die Zusammenarbeit ist aber nicht auf Konzerte beschränkt. Lesungen fanden auch in der Mensa der Schule statt. In lebhafter Erinnerung ist eine Lesung mit dem weltbe-kannten deutschen Schau-spieler Hardy Krüger, der in Begleitung seiner Frau bewegende Momente aus-löste, als er von seinem Leben und von seinen Büchern erzählte. Später waren es der Oberbürger-meister a.D. Henning Scherf mit der Tatort-Regisseurin Frau Biberti, die den zahlreichen Zu-hörern über Probleme des Altwerdens nachhaltig be-richteten.
Zum Schluss präsentierte sich der beliebte Schau-spieler Sky du Mont humorvoll und unterhaltsam im vergangenen März.
Was ich aber bei diesen letztgenannten Veranstal-tungen nicht vergessen darf zu erwähnen, ist, dass Schüler und Lehrer ihre Beiträge liefern, um die Mensa in einen Raum zu verwandeln, der alle Anwe-senden überzeugt, wie angenehm das Schulklima ist.
Mein Dank und der Dank des ganzen Vereins gilt aber nicht nur der Schulleitung und den beteiligten Lehrern – hier ganz be-sonders an Frau Blancke für die Lesung mit Herrn du Mont - sondern auch dem freundlichen Perso-nal.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung solcher freudigen Ereignisse und sagen: „Danke!“
(J. Morin, 1. Vorsitzender der Edewechter Kunstfreunde)

Lesewettbewerb der Ammerländer Förderschulen
Schon zur Tradition geworden ist unser jährlicher Vorlesewettbewerb zwischen den Ammerländer Förderschulen Edewecht, Rastede und Wester-stede. Jedes Jahr treffen sich die besten Leser der drei Schulen aus den Jahrgangsstufen 4-6 und den Jahrgangsstufen 7-12, um den Sieger der jeweiligen Klassenstufe zu ermitteln. Dieses Jahr fand der Lesewettbewerb in Rastede am 15.02.2013 statt. Im Vorfeld haben sich die teilnehmenden Leser in ihren Klassen qualifiziert. Jede der ins-gesamt 13 Klassen (Schwer-punkt Lernen und Schwer-punkt Geistige Entwick-lung) entschied sich in einem klasseninternen Le-sewettbewerb für zwei Kandidaten, die für sie antraten. Die Jury bestand aus jeweils drei Lehrkräf-ten der teilnehmenden Schulen. Die Teilnehmer mussten zunächst einen bekannten Text lesen, da-nach war ein unbekanntes Lesestück zu bewältigen.
Für unsere Schule waren wir durch die Lehrkräfte Frau Berk, Frau Muhle und Frau Schütz in der Jury vertreten. Es war eine superspannende Vorlese-stunde; die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gaben alle ihr absolut Bestes! Die von den Schülern vorgetragenen Geschichten faszinierten da-bei nicht nur die Jugend-lichen, sondern auch die Erwachsenen. Nach dem Wettbewerb trafen sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück in der Schulaula, um ihre Er-fahrungen und Eindrücke auszutauschen. Nach der Stärkung fand dann die Siegerehrung statt. Als Preise erhielten die Besten einen Buchpreis und eine Urkunde. Für alle anderen Vorleser gab es ebenfalls eine Teilnehmerurkunde. Wir waren dieses Jahr ver-treten durch:
Klasse 4 L: Romina;
Klasse 5 L: Tom;
Klasse 6 L: Kimberly, Julia, Mischa;
Klasse 7 L: Lea, Janina;
Klasse 8 L: Laura;
Klasse 9 L: Rico, Wotan;
Klasse 9 G: Lilli, Sabrina;
Klasse 10H: Nico, Pascal;
Klasse 11G: Kai, Lara,
Michelle, Mirko und
Klasse 12 G: Christian und Franziska.
Herzlichen Glückwunsch! Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte freuten sich über den gelungenen Ver-lauf und Erfolg.
Einige Schüler können es kaum mehr abwarten, nächs-tes Jahr erneut anzutreten und dann den ersten Preis für ihre Klasse zu holen. Gastgeber wird dann unse-re Astrid-Lindgren-Schule Edewecht sein.

Hundsmühlen
In der Sporthalle Hundsmühlen fand am 9. April das 2. ALS – Fußballturnier statt. Titelverteidi-ger war die Cloppenburger Förderschule. Im Modus "jeder gegen
jeden" gewannen am Ende völlig verdient und unbesiegt unsere "Freunde" aus der Lebenshilfe Tagesbildungsstätte Brake. Sie nahmen das erste Mal an einem Turnier teil und freuten sich riesig über den gewonnenen Pokal.Unsere Schüler aus der ALS belegten einen guten 3. Platz.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Trainerausbildung
Werder Bremen bildetunsere Schüler im Fußball zu „Young Coaches“ aus. Diese einmalige Gelegenheit bekamen nun Rojhat und Jannik. Vom 24.04. bis 28.04.2013 hielten sie ihren ersten Workshop mit den Werder-Trainern in Leverkusen ab. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Bundesligaspiels Leverkusen - Bremen, welches leider von den Leverkusenern mit 1:0 durch einen umstrittenen Elfmeter gewonnen wurde. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, vielmehr wurden die Mannschaft und Trainer Schaaf frenetisch angefeuert und das lässt Hoffnung aufkommen, dass der Abstieg aus der 1. Bundesliga noch verhindert werden kann. Die Tage zuvor nutzten unsere beiden „Young Coaches“, um in Theorie und Praxis viel zu lernen. Hierzu auch der Kommentar des Werder-Trainers Michi Arends:"Nach den tollen Tagen in Leverkusen wollte ich mich nochmal melden und mein Lob an die beiden Jungs aussprechen. Da hast du echt eine gute Auswahl getroffen. Aus Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, was die Jungs, bei diesem ersten Ausbildungsworkshop geleiset haben. Es ist nicht immer einfach für die Jungs den von uns gestellten Anforderungen gerecht zu werden, damit meine ich vor allem Denk- Leistungen, aber da waren beide sehr, sehr fleißig bei der Sache. Und von der Persönlichkeit her sowieso!!" Der nächste Workshop findet vom 23.05. bis 26. 05.2013 in Bremen statt und wird sicherlich wieder ein Erfolg werden. In den Sommerferien wird es dann gemeinsam mit acht weiteren Schülern aus der ALS nach Basel in ein Fußballferiencamp gehen. Wir werden darüber berichten.
(Beitrag von R. Kühn)

Unesco - Regionaltagung in Verden mit Schülerzukunftswerkstatt
Vom 29.05. bis zum 31. 05. 2013 hat die Astrid-Lindgren-Schule, vertreten durch die Schüler Regla und Leon, an der Schülerzukunftswerkstatt der Regionaltagung der Unesco Schulen Nds./ Bremen teilgenommen. Unter dem Motto "Welterbe - Erde, mach dich stark für Vielfalt" hatten die teilnehmenden Schüler der verschiedenen Unesco-Schulen die Möglichkeit, sich in Workshops einzuwählen. Wir, Regla und ich, haben am Kunstworkshop teilgenommen. Dort haben wir bei einem Lehrer in dessen Atelier gelernt Ätzradierungen herzustellen. Dabei entstanden ganz tolle verschiedene Bilder. Untergebracht waren alle Schüler in Gastfamilien vom Dom Gymnasium. Am ersten Abend fand eine Grillparty für alle Schüler und Lehrer in der Schule statt. Das war sehr schön. Für die Lehrer und Lehrerinnen fanden am Donnerstag verschieden Exkursionen und die Weiterarbeit zu dem selbem Thema statt. Frau Blancke besuchte die Firma Mastrind und ab Mittag besuchte die ganze Lehrergruppe das Überseemuseum in Bremen. Am Freitag haben Schüler wie Lehre hre Ergebnisse zu den einzelnen Projekten vorgestellt. Danach haben wir die Rückreise angetreten. Für Regla und mich war es eine spannende und interessante Woche, alle waren sehr nett und wir haben eine Menge gelernt. Wir würden gerne noch einmal an solch einer Unesco-Tagung teilnehmen.
(Beitrag von Leon)

Das Projekt „Wohnen“ an der Astrid-Lindgren-Schule
Seit Beginn des vergangenen Schuljahres beschäftigt sich unsere Lerngruppe mit dem Thema „Wohnen“. Zunächst haben wir wie sonst im Unterricht über das Thema gesprochen und Arbeitsblätter bearbeitet. Doch schon bald haben wir von vier Bewohnern und einer Mit-arbeiterin der GPS Besuch bekommen. Die Bewohner haben uns ausführlich mit einer Power-Point-Präsen-tation informiert. Sie haben uns erzählt, welche ver-schiedenen Wohnformen es gibt und was man machen muss, um bei der GPS einziehen zu können. In den kommenden Wochen haben wir die Bewohner der GPS bei ihnen zu-hause besucht. In einem Mehrfamilienhaus in der Nähe der Astrid-Lindgren-Schule befindet sich eine Außenwohngruppe der GPS. Dort konnten wir zu Fuß hingehen und uns alles anschauen. In der großen Gemeinschaftsküche gab es Cola, Fanta, Wasser und Kekse. Wir haben viel über den Alltag in der Außenwohngruppe erfah-ren. Als nächstes haben wir vom Projekt „Wohnen“ der Astrid-Lindgren-Schule eine Frau besucht, die alleine in einer Zwei-zimmerwohnung in Ede-wecht lebt. Sie bekommt nur wenige Stunden in der Woche Hilfe von einer Betreuerin der GPS. Ge-meinsam haben wir Bilder von ihrem 50ten Geburts-tag angeschaut. Alle Nach-barn hatten mitgefeiert. Schließlich sind wir noch zur Wohnstätte der GPS gelaufen. Dort konnten wir den Bewohnern Fragen stellen. Eine junge Frau hat uns erzählt, dass sie sich nach der Arbeit auf das gemeinsame Teetrinken freut oder zur Entspan-nung mit einer Freundin im Wohnzimmer quatscht. Sogar ihr eigenes Zimmer durften wir sehen. Dort kann sie die Tür jederzeit zumachen, wenn sie einmal allein sein oder ihre eigene Musik hören möchte.
Die Besuche haben großen Spaß gemacht!
(Beitrag von den Schülerinnen und Schülern aus dem Projekt Wohnen)

Hundertwasser-Ausstellung
Die Schüler und Schüle-rinnen der 6G haben von September bis Mai im Kunstunterricht zum Thema „Hundertwasser“ gearbeitet. Sie haben typische Gestal-tungselemente und Aus-drucksformen des Künst-lers entdeckt, kennen ge-lernt und selbst auspro-biert. Dabei sind viele schöne Kunstwerke ent-standen, die zum Ende des Schuljahres in der Mensa ausgestellt wurden. Zu sehen waren collagen-hafte Illustrationen der ver-schiedenen Künstlernamen: Hundertwassers Wasser-bilder, Traumbilder sowie Häuserzeilen als Tischleuch-ten und große farbenfrohe Säulen, welche den Säulen des Künstlers in seiner Häuserkunst nachempfun-den sind.
Die Klasse freute sich über zahlreiche Besucher und Besucherinnen, die Interesse an den Werken der Schüler und Schüle-rinnen sowie an den dahinter stehenden Ideen und der Art und Weise der Umsetzung zeigten. Die Schüler und Schülerinnen mussten viele Fragen be-antworten und ihre Vorge-hensweise beim Erstellen der Kunstwerke erklären. Von Kollegen und Kolle-ginnen und Klassen der Astrid-Lindgren-Schule und auch einer Klasse der Grundschule Edewecht er-hielten die Schüler und Schülerinnen viel Lob für ihre Arbeit.

Schülerfirma
Kleingeld stellt sich vor. Die Teilfirma Kleingeld, die zu Beginn des Schul-jahres 2012/2013 ihre Ar-beit aufgenommen hat, backt und verkauft einmal in der Woche unter ande-rem Vollkornbackwaren. Der Teig aus Dinkel-Voll-kornmehl wird von den Schülerinnen und Schü-lern geknetet, zu Brötchen geformt und vor dem Backen in Saaten oder Haferflocken getaucht. Die Müslibrötchen werden statt mit Zucker und Fett mit Nüssen, Rosinen und Bio-Honig gebacken. Sie sind weizen- und laktosefrei und werden noch warm ausge-liefert. Nicht nur bei Schü-lern und Lehrern unserer Schule, sondern auch beim Lehrerkollegium in der an-grenzenden Grundschule, sind unsere Müslibröt-chen, aber auch unsere anderen Produkte inzwi-schen sehr beliebt. Er-gänzt wird unser wöchent-liches Angebot durch Laugenbrezeln mit Mohn, Sesam oder Sonnenblumenkernen und durch Vollkornmuffins.

Zu guter Letzt
Irgendwann war ich im letzten Schuljahr in der Klasse von Frau Dobrick eingesetzt. Die Schüler bau-ten mit Lego und Jannek hatte eine ganz lange, dünne Stange aus Einer-Steinen gebaut. Mit dieser Stange piekte er einen anderen Schüler. Ich frag-te: Jannek, ist das jetzt "Spass" oder "Ernst"? Daraufhin sagte Jannek ganz vorwurfsvoll: "Nein, das ist Lego!"
(Beitrag von M. Krupp)

Umweltbox Meike: Der Umwelt zuliebe
Noch immer steht im Hauptgebäude bei Frau Bruns die Umweltbox Meike, in der wir auch weiterhin leere Druckerpatronen, Toner-kartuschen und gebrauchte Handys sammeln. Viele Schülerinnen und Schüler,
Eltern und Lehrer haben schon eifrig gesammelt und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken und bitten Sie / euch darum, uns auch weiterhin zu unterstützen!
Unsere Umwelt und unsere Schule danken Ihnen und euch dafür!

Rückblick in das Schuljahr 2012/13
Ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr liegt hinter uns und das neue Schuljahr hat erfolgreich angefangen.
Erwähnen möchte ich hier folgende besondere Aktivitäten:

  • Den Edewechter Weihnachtsmarkt haben einzelne Klassen am 8. und 9. Dezember 2012 mit besonderen Aktionen und Verkaufsangeboten mitgestaltet.
  • „Lesen und schreiben verbindet“ war eine Aktion der Nordwest-Zeitung mit unserer Schule. Zahlreiche Beiträge sind erschienen.
  • Die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Kunstverein wurde durch das Schülerangebot mit dem „Schlagwerk Nordwest“ unterstrichen. Zahlreiche, weitere Veranstaltungen hat der Kunstverein Edewecht in der Mensa der Schule durchgeführt.
  • Bei der Bürgeraktion „Edewecht räumt auf“ haben wir aktiv die Umgebung der Schule von Unrat und Müll gesäubert.
  • Im Juni 2013 wurden die Qualitätsbemühungen der Mensa mit dem 5. Stern der Verbraucherzentrale Niedersachsen belohnt.
  • Auch die Bemühungen um unsere Umwelt werden für den Zeitraum 2011 bis 2013 mit der weiteren Auszeichnung der Astrid-Lindgren-Schule als Umweltschule von der Landesschulbehörde belohnt.
  • Bei der diesjährigen Projektwoche wurde zu dem Motto: „Gemeinsam aktiv und gesund in Sport und Freizeit“ klassen- und schulformübergreifend in verschiedenen Projekten gearbeitet. Die Ergebnisse wurden bei einem „Tag der offenen Tür“ am 14. Juni 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt. Besonders haben wir uns über die aktive Mitarbeit interessierter Eltern gefreut.
  • Bei zahlreichen Fußball-, Basketball- und Hallenhockeyturnieren haben Mannschaften der Schule hervorragende Ergebnisse erzielt. Dabei bewährt sich insbesondere die intensive Zusammenarbeit unserer Schule mit dem Bundesligaverein Werder Bremen.
  • In sportlicher Hinsicht ist insbesondere die Teilnahme am gemeinsamen Sportfest der Edewechter Grundschulen und dem Landes-Behinderten-sportfest in Wardenburg zu erwähnen.
  • Eine besondere Erwähnung verdient die Arbeit unseres Wahlpflichtkurses Politik, die die Kriegsgräberstätte in Edewecht erforscht hat. Von dem Kultusministerium wurde dafür der 3. Preis des Schülerfriedenpreises in Hannover verliehen.
  • Im Rahmen der Berufsorientierung haben wir eine intensive Zusammenarbeit mit der GPS (Gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit) Wilhelmshaven aufgenommen, die in Edewecht ein Berufsbildungszentrum in der Industriestraße aufbauten. Im Zuge des umfangreich geförderten Projekts „Inklusion“ besuchen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung während eines Projekttags die Einrichtung.
    Das Ziel ist, die Absolventinnen und Absolventen im Rahmen der persönlichen Zukunftsplanung und einer qualifizierten Berufsausbildung in Holz, Metall, Hauswirtschaft und Gartenbau zu fördern und zu qualifizieren.
  • Die Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen Ammerland in Rostrup wird mit einem Berufsschultag intensiv betrieben. Zur Vorbereitung der Berufswahl-entscheidung besuchen die Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt Lernen die Berufsfelder Bautechnik/Holztechnik, Metalltechnik, Zweirad-mechanik, Hauswirtschaft und Farbtechnik. Mit einem Zertifikat werden die Leistungen durch die Berufsschule anerkannt.
  • Die wirtschaftliche Erfahrung der Schülerinnen und Schüler in ihren beiden letzten Schuljahren werden durch den Ausbau von sogenannten „Schüler-firmen“ unterstützt. An der Schule haben sich die Schülerfirmen: Papiertiger, Raspelbande, Manga-Mode, Hauswirtschaft-Mangelhaft, Fahrradwerkstatt, Saftladen und Kleingeld gebildet. Diese Firmen arbeiten wirtschaftlich selbstständig und sehr erfolgreich.
  • Zum Schuljahresende konnten wir einen „sehr starken Jahrgang“ entlassen und mit Abschlusszeugnissen versehen. Von 24 Schülerinnen und Schülern erreichten 10 einen Hauptschulabschluss, 2 einen Abschluss der Förderschule Lernen und 12 den Abschluss der Förderschule Geistige Entwicklung.

Ich hoffe, dass Sie durch die Darstellung der von mir gewählten Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit einen besseren Überblick über unser Schulleben und –aktivitäten erhalten haben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arend Lüschen, FöR

Eltern-Schüler-Information

Schuljahr 2010/2011
Februar 2012

 

ALS erneut zur "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet

Am 13.9.2011 haben wir wieder die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ bekommen. Sie wurde im Museumsdorf in Cloppenburg unter Beisein der Landeskoordinatorin Ursula von der Heyde (Nds. Landesschulbehörde) feierlich überreicht. Ausgezeichnet wurde die Astrid-Lindgren-Schule für die Projekte Energie/Klimaschutz und für die Gestaltung des Schulgeländes unter ökologischen, pädagogischen und künstlerischen Gesichtspunkten (z.B. Anlegen einer Kräuterspirale und eines neuen Fühlpfades) innerhalb der letzten zwei Jahre.

 

"Mensagarten" eröffnet

Am 22.9.2011 wurde unser „Mensagarten“ in einer Feierstunde durch die Bürgermeisterin, Frau Lausch, eröffnet. Schülerinnen und Schüler des Praxistages „Gartenbau“ hatten unter der Leitung von Frau Poppinga und Frau Bruns im letzten Schuljahr bei Wind und Wetter fleißig daran gearbeitet, die bei dem Bau der Mensa entstandene Fläche zwischen Schulgebäude und Mensa zu einem kleinen Bauerngarten zu gestalten. Dafür mussten Wege gepflastert und Stauden gepflanzt werden. Finanziell wurde dieses Projekt durch die Bürgerstiftung Edewecht unterstützt, die 1000 Euro für Materialien und Pflanzen zur Verfügung stellte.
Maßgebend an der Gestaltung des Mensagartens beteiligt waren die Schüler Ansgar, Daniel, Dominik, Hauke, Kai, Lisa, Mareike, Mirco, Mischa, Oshin, Patrick und Sabrina sowie Herr Becker und Frau Aderholz vom Regionalen Umweltbildungszentrum Ammerland und unser Hausmeister Herr Bohlen.

 

Inspektion vom 19.09.2011 bis 23.09.2011

Die Schulinspektion hat eine Woche lang die Schule besucht und einen differen-zierten Bericht dazu entworfen. Wir freuen uns über die überwiegend positive Rückmeldung. Zu Ihrer Einschätzung können Sie hier die Zusammenfassung der Ergebnisse nachlesen:
Zusammenfassung
"Die Astrid-Lindgren-Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung hat in ihrer Arbeit deutliche Schwerpunkte gesetzt, die einander bedingen und ergänzen. Es gelingt der Schule überzeugend, ein breit gefächertes Angebot an Konzepten zum Bildungsauftrag vorzuhalten und zu leben. Seit vielen Jahren ist sie Unesco-Projektschule, 2009 und 2011 wurde sie als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Des Weiteren ist sie auch eine „Sportfreundliche Schule“, und sie nimmt an dem Projekt „Pilotschule Globale Entwicklung“ (2010) teil.
Es gelingt ihr, durch eine überzeugende Kooperation mit externen Partnern und Schulen, dem Schulträger, den Eltern und auch mit den Schülerinnen und Schülern die Schule zu öffnen. Erfolgreich verlaufende Maßnahmen und Aktionen werden in der Öffentlichkeit und in der Presse vorgestellt. Viele Beteiligte würdigen die sehr gute Außendarstellung der Schule. Es ist ihr Ziel, Integration und Kooperation zu leben und z.B. über eine intensive Berufsberatung und die Vernetzung verschiedener Beratungsangebote dafür zu sorgen, dass möglichst viele der Schülerinnen und Schüler aus beiden Förderschwerpunkten ihren Weg in die Arbeit finden.
Wegweisend sind hier vor allem die vielen Bausteine, die in der Summe die Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft über die gesamte Schulzeit fördern. Die Schule hält ein breitgefächertes und buntes Spektrum an schulischen Angeboten vor, und sie organisiert überzeugende Angebote zur Förderung der Konzentrations- und Lernfähigkeit. Des Weiteren übergibt sie den Schülerinnen und Schülern Verantwortung über Schülerfirmen, Dienste und die Mitwirkung an Wettbewerben und Projekten.
Das zugewandte und gleichzeitig konsequente Auftreten der Lehrkräfte und der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gestaltung und Ausstattung der Klassen- und Fachräume lassen eine freundliche und konstruktive Arbeitsatmosphäre entstehen. Es gelingt den Lehrkräften den Unterricht so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler Freude am Unterricht haben und sich intensiv und aktiv beteiligen. Die gewählten Methoden, Rituale, die Wechsel von Anspannung und Entspannung sind sinnvoll abgestimmt und lernanregend. Sie begünstigen in beiden Förderschwerpunkten eine intensive und nachhaltige Auseinandersetzung mit den Inhalten.
Der Schulleitung ist es sehr wichtig, dass alle an Schule Beteiligten an einem Strang ziehen und im Team zusammen arbeiten. Sie würdigt die Arbeit aller Beteiligten u.a. durch einen kontinuierlichen und ernsthaften Gedankenaustausch. Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Schule und den Erziehungsberechtigten ist die umfassende und gelingende Informationskultur. Alle Beteiligten beschreiben einen Grundkonsens in Erziehungsfragen. Sie sind sich einig, dass es in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern Absprachen, Regeln und Rituale geben muss, um Konflikte zu minimieren und verlässliche, schulische Abläufe zu garantieren.
Die Schule hat gemeinsam mit den an Schule Beteiligten ein Leitbild und ein Logo erstellt, vielfältige Entwicklungsziele beschrieben und die erbrachten Leistungen evaluiert. Zur Schulentwicklung gibt es regelmäßige Gremien und acht Steuergruppen, deren Anregungen von der Schulleitung gewürdigt und für die Schulentwicklung genutzt werden. ……
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Schulleitung ihre Führungsverantwortung wahrnimmt, die Lehrkräfte motiviert sowie am Prozess interessiert sind und die Eltern aktiv am Schulleben und der Schulentwicklung mitwirken.“
(aus: Nieders. Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung. Bericht über die Inspektion der Schule. Schule: Astrid-Lindgren-Schule Edewecht in Edewecht, Hildesheim 2011)

 

Fachtagung „Globales Lernen“ am 05.10.2011

Am 05.10.2011 fand in Oldenburg die Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich "Globale Entwicklung" statt. An dieser Tagung nahm unsere Schule als eine von 9 Pilotschulen teil.
Die Schüler und Schülerinnen Lea, Jill, Leon und Andy haben dort ihre Zukunftshäuser von der Projektwoche "Lebensräume gestalten - Lebensräume erhalten" zur Globalen Entwicklung der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht ausgestellt. Sie haben mit Fachkompetenz und viel Freude ihre Arbeiten präsentiert. Des Weiteren konnten wir unsere Arbeiten zum "Globalen Fachwerkhaus" und die Fotoausstellung der genannten Projektwoche vorstellen.
In einem Interview stellten wir uns den interessierten Fragen des Publikums.
Diese Fachtagung war für uns alle sehr interessant und sehr informativ, da auch andere Schulen und Nichtregierungsorganisationen ihre Arbeiten zu diesem wichtigen Thema vorgestellt haben.

 

ALS-Stand auf dem Edewechter Weihnachtsmarkt

Auch dieses Jahr hatte unsere Schule wieder einen Stand auf dem Edewechter Weihnachtsmarkt.
Im Vorfeld waren Jannik und Kay so nett gewesen, die Deko für das Zelt zu gestalten und die Klasse 10 G hatte für uns ein Verkaufsschild gestaltet.
Am Samstag, den 03. Dezember, haben wir zusammen mit dem Edewechter Jugendgemeinderat unser Zelt unter das Motto „Orientalischer Markt“ gestellt.
Es gab hier für Kinder die Möglichkeit, sich mit einer ägyptischen „Tutanchamun“-Maske fotografieren zu lassen. Wir waren alle dementsprechend gekleidet, um ein passendes Ambiente zu schaffen. Auch das Färben der Haare kam richtig gut an.
Es war sehr schön auch einmal mit Leuten, die nicht auf unserer Schule sind, zusammen zu arbeiten. Wir hatten dabei viel Spaß.
Es wurden außerdem Punsch und selbstgebackene Waffeln verkauft. Die Schülerinnen und Schüler boten, neben den bereits bekannten und beliebten Schoko- und Marzipanwaffeln, in diesem Jahr auch Kokoswaffeln an. Am Samstag übernahmen Bianca und Lisa-Marie den freiwilligen Dienst hinter den Waffeleisen. Am Sonntag, den 04. Dezember, verwöhnten Lisa, Michelle und Markus unsere Gäste. Heute war der Weihnachtsmarkt so gut besucht, dass wir durchgehend zu tun hatten. Schon am frühen Abend war unser gesamter Teig verbacken.
Alle waren sehr stolz, so selbständig gearbeitet zu haben. Und eines ist uns schon jetzt klar gewor-den: Auch im kommenden Jahr werden wir die Weihnachtsmarktinitiative wieder tatkräftig unterstützen.

 

Berufsberatung

Die Tage vom 10. bis 11.01.2012 waren besonders aufregend für uns, die Schülerinnen und Schüler der 9L.
Wir hatten die Möglichkeit, in einem 30-mütigen Gespräch mit Frau Lienemann von der Berufsberatung sowie im Beisein unserer Eltern oder Betreuerin Informationen zu unserem weiteren Schul- und Berufsweg einzuholen. Gut vorbereitet mit dem letzten Zeugnis, der Potentialanalyse und drei Bewerbungen aus den Betriebspraktika erhielten wir vor Ort viele nützliche Hinweise.
Der Großteil unserer Klasse wird ab Sommer 2012 versuchen, den Hauptschulabschluss an der Astrid-Lindgren-Schule zu erreichen, andere Schüler werden in Rostrup an der BBS ein Berufsvorbereitungsjahr besuchen.

 

Erste-Hilfe-Kurs

Zeitgleich zur Berufsberatung konnten wir einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Er hat vom 10. bis 11.01.2012 von 8.00 Uhr bis 13.20 Uhr stattgefunden und wurde von Herrn Henze geleitet. In den zwei Tagen wurden wir sehr gut darauf vorbereitet, wie wir vor Ort Erste Hilfe leisten können. Zum Schluss erhielten alle Schüler der 9L erfolgreiche Teilnahmebescheinigungen.

 

Impfpassaktion voller Erfolg

Am 16.1.2012 fand im Gesundheitsamt in Westerstede die Preisverleihung des Wettbewerbs: "Impfpass -Leseaktion 2011" statt. Die Schülerinnen und Schüler der Geburtsjahrgänge 1998/99 der Astrid-Lindgren-Schule haben sehr zahlreich und somit vorbildlich ihre Impfpässe zur Durchsicht dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt. Es ging bei diesem Wettbewerb vor allem darum, möglichst vollzählig mitzumachen. Drei Schülerinnen der Klasse 8 G (Merte, Michelle und Sabrina) folgten gerne der Einladung und nahmen mit Freude den Preis, eine gerahmte Urkunde und einen Geldbetrag in Höhe von 105 Euro für unsere Schule entgegen. Im Gesundheitsamt waren noch Schülervertretungen aus sieben anderen Klassen angrenzender Regelschulen anwesend. Die Schülerinnen und Schüler erwartete zunächst ein kleiner Imbiss und Getränke. Es wurde darüber hinaus ein Aufklärungsfilm zum Thema: "Krankheitsvorbeugung / Impfen" gezeigt. Frau Dr. Lüttmann, Ärztin am Gesundheitsamt, beantwortete zahlreiche Fragen. Sie unterstrich noch einmal die große Bedeutung einer vollständigen Durchimpfung für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und sagte einen herzlichen Dank an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, die dieses Anliegen unterstützen. Zum Abschluss der Verleihung wurden einige schöne Gruppenphotos von den Teilnehmern gemacht.

 

Kompetent in den Beruf

Seit diesem Schuljahr wird in Niedersachsen ein Kompetenzfeststellungsverfahren zur Ermittlung der persönlichen Stärken und Entwicklungspotenziale von Jugendlichen landesweit an allen Hauptschulen, Realschulen, Kooperativen Gesamtschulen, Oberschulen und Förderschulen Lernen als Teil schulischer Tätigkeit eingeführt.
Von unserer Schule wurden Frau Kreuz und Herr Besser geschult, um dieses Verfahren zum ersten Mal im Januar mit den beiden 8. Klassen durchführen zu können.
Die KOMPETENZANALYSE PROFIL AC NIEDERSACHSEN ist ein erprobtes und bewährtes Verfahren zur Ermittlung der individuellen überfachlichen Kompetenzen (Fähigkeiten) von Schülerinnen und Schülern. Es besteht aus mehreren Aufgaben, die die Jugendlichen erledigen. Zusätzlich werden Fragebögen eingesetzt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Kompetenzen zudem selbst ein.
Mit dem Verfahren wollen wir die Schülerinnen und Schüler so gut wie möglich unterstützen

  • bei der Ermittlung und Entfaltung ihrer Stärken,
  • auf dem Weg in eine selbstständige Zukunft,
  • beim Erlernen der für das Bestehen in einer Ausbildung notwendigen Fertigkeiten,
  • bei der Wahl eines für sie passenden Berufsfeldes.

Die Beobachtungen und Bewertungen der Lehrkräfte sowie die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler fließen in ein Schaubild, das sogenannte "Kompetenzprofil" ein, das nur von den Lehrkräften, die die Tests durchführen, eingesehen werden kann.
Die Ergebnisse bleiben anschließend aber nicht geheim, sie werden in einem Fördergespräch den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern ausführlich erklärt.
Als Schule wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um Stärken der Schüler weiter auszubauen und in anderen Bereichen Fördermaßnahmen anzubieten.
In diesem Jahr haben alle Schüler sehr konzentriert mitgearbeitet und warten gespannt auf die Ergebnisse.
Auch in den nächsten Jahren werden Frau Kreuz und Herr Besser mit den kommenden 8. Klassen diese Kompetenzanalyse durchführen.
Ziel: Gut vorbereitet in den zukünftigen Beruf

 

Geschichte vor der Haustür

Im letzten Halbjahr beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10H zusammen mit Herrn Thaler und Frau Meyer mit den gefallenen oder vermissten Edewechter Soldaten, deren Namen auf dem Gedenkstein des Edewechter Ehrenfriedhofs stehen. Unterstützt wurden sie dabei von Herrn Wingert, der als Schulreferent beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge arbeitet.
Über die Internetseite „Gräbersuche online“ konnten die Schülerinnen und Schüler erste wichtige Informationen über das Schicksal der jungen Soldaten zusammentragen. Mitte Januar war dann Frau Grove-Mittwede von der NWZ zu Gast in der Klasse, um sich über das Projekt zu informieren. In einem tollen Zeitungsartikel hat sie dann über das Projekt berichtet und die Edewechter Bevölkerung dazu aufgerufen, sich mit Herrn Thaler oder der Schule in Verbindung zu setzen, damit die Schülerinnen und Schüler so ins Gespräch mit den Angehörigen der Soldaten kommen können, um weitere Informationen zu sammeln. Es haben sich bereits nach kurzer Zeit einige Personen gemeldet, die den Schülerinnen und Schülern z.B. alte Feldpostbriefe zur Verfügung stellen wollen. Ein toller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler!

 

Neue Pausenregelung für das Nebengebäude

Im zweiten Halbjahr wollen wir im Nebengebäude gemeinsam daran arbeiten, dass die Pausenregeln wieder zuverlässig eingehalten werden und alle Schülerinnen und Schüler eine fröhliche Pause verbringen können.
Aus diesem Grund wurde ein Konzept ausgearbeitet, um die Klassenlehrkräfte über ein Fehlverhalten zu informieren und in allen Klassen gleiche Konsequenzen umzusetzen: Fünf Verwarnungen haben zukünftig eine Pause im Pausenraum zur Folge. Bei 10 Verwarnungen wird der Schüler oder die Schülerin zu einem Gespräch bei Herrn Dr. Lüschen gebeten.
Außerdem freuen wir uns sehr darüber, dass wir nun auch im Nebengebäude eine Fußballpause anbieten können. Dieses Angebot wird von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt.
Natürlich gibt es auch weiterhin unsere zuverlässigen Buddys, die dafür sorgen, dass in den Pausen das vorhandene Spielzeug genutzt werden kann. Toll, vielen Dank an euch!

 

Schülerfirma "Kunterbunt" auch weiterhin auf Erfolgskurs

"Der Laden läuft" so oder so ähnlich könnte das bisherige Fazit aller an der Schülerfirma "Kunterbunt" beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte lauten. Im vergangenen Jahr erfreuten sich die Angebote wachsenden Zuspruchs unter der Schülerschaft. Neben dem "Saftladen" und den "Papiertigern" sowie den gerade in der Entstehung befindlichen Schülerfirmenzweigen "Mensadienst" und "Mangelhaft" hat inzwischen auch das "Manga" einen festen Platz in der schulinternen Beliebtheitsskala erobert. "Das muss wohl an unserem tollen Angebot liegen, da ist einfach für jeden was dabei" mutmaßen die Schülerinnen und Schüler. Und Herr Kühn ergänzt: "Unser Angebot umfasst neben Kleidung in allen Größen auch Accessoires wie Taschen und sogar Schmuck. Und unsere Preise sind immer an den Geldbeutel unserer Schülerinnen und Schüler angepasst. Da lohnt es sich, öfter mal reinzuschauen, denn es gibt immer wieder interessante Angebote zu entdecken."
Im Rahmen des kommenden Elternsprechtages werden sich die einzelnen Schulfirmenzweige dann auch der interessierten Elternschaft mit ihrem Angebot vorstellen. An diesem Tag werden die Schülerinnen und Schüler des Saftladens in der Mensa ein Café eröffnen und die Eltern mit Kaffee, Tee und Leckereien verwöhnen. Zeitgleich findet ebenfalls in der Mensa ein Winterschlussverkauf des Mangaladens statt, der mit seinem umfassenden Angebot nun auch die Herzen der Eltern erobern möchte.