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Häufige Fragen



Wie sind die Unterrichts- und Pausenzeiten ?

An unserer Schule gibt es folgende Unterrichts- und Pausenzeiten:

 

Ab 07.30 Uhr Früh- und Busaufsicht am Haupt- und Nebengebäude
07.50 - 08.00 Uhr Offener Schulanfang
1./2. Stunde 08.00 - 9.30 Uhr
1. Pause 09.30 - 10.00 Uhr
3./4. Stunde 10.00 - 11.30 Uhr
2. Pause 11.30 - 11.50 Uhr
5./6. Stunde 11.50 - 13.20 Uhr
  13.20 Uhr Abfahrt des Zubringerbusses am Nebengebäude
  13.25 Uhr Abfahrt der Taxen und Busse am Haupt- und Nebengebäude
Mittagessen 13.20 - 13.40 Uhr
3. Pause 13.40 - 14.00 Uhr
7./8. Stunde 14.00 - 15.30 Uhr
  15.35 Uhr Abfahrt der Taxen und Busse am Haupt- und Nebengebäude

 

Wie gestaltet sich der Schulbesuch bei Kindern und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Bereich der Geistigen Entwicklung ?

Dieser Bereich der Förderschule ist komplett als Ganztagsschule genehmigt und bezieht sich auf den Zeitraum von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr. Entsprechend Ihrer am Ende jeden Schuljahres gemachten Angabe besucht Ihr Kind halbtags (8.00 Uhr – 13.20 Uhr) oder ganztags (8.00 Uhr – 15.30 Uhr) am Montag, Dienstag und Mittwoch die Schule. Beim Ganztagsunterricht ist von 13.20 Uhr – 14.00 Uhr eine Mittagspause, in der ein Mittagessen eingenommen wird. Dieses Essen kostet 2,50 €, so dass in der Regel pro Woche Kosten von 7,50 € für das Mittagessen von Ihnen zu zahlen sind.

Die Förderschule Geistige Entwicklung umfasst 12 Schuljahrgänge: Den Primarbereich von 1 – 4, den Sekundärbereich I von 5 – 9 und den Sekundärbereich II von 10 – 13. Die Berufsschulpflicht wird in der Werkstatt für behinderte Menschen im Trainingsbereich oder in der Berufsvorbereitung der Berufsbildenden Schulen Rostrup erfüllt. Eine Schulzeitverlängerung ist in Ausnahmefällen möglich.

 

Wann erhalten Kinder und Jugendliche mit einen Förderbedarf im Bereich der Geistigen Entwicklung ein Zeugnis ? Gibt es Voraussetzungen zur Versetzung in die nächst höhere Klasse ?

In dem Rd.Erl. d.MK v. 24.05.2004 „Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen“ werden dazu folgende Angaben gemacht:

In der Förderschule Geistige Entwicklung werden am Ende des Schuljahres, bei Schulwechsel und bei Entlassungen Berichtszeugnisse erteilt. Die Zeugnisse enthalten anstelle der Benotung von Leistungen Aussagen über die Fortschritte in den verschiedenen Lernbereichen sowie zum Arbeits- und Sozialverhalten. Dabei werden die erreichten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten möglichst genau beschrieben. Beim Verlassen der Schule erhält die Schülerin oder der Schüler ein Zeugnis, das in freier Form den erreichten Leistungsstand beschreibt und angibt, ob die Schulpflicht erfüllt wurde.
Es gibt keine Versetzungen mit der Erwartung, dass eine Schülerin oder ein Schüler einen bestimmten Leistungsstand erreicht hat, sondern von Jahrgang zu Jahrgang ein sogenanntes „Aufrücken“.
Für jede Schülerin und jeden Schüler gilt ein sogenannter individueller Förderplan, der am Anfang des Schuljahres vom Klassenteam erstellt wird und dessen Erfüllung im Berichtszeugnis dokumentiert wird.

 

Wie gestaltet sich der Schulbesuch bei Kindern und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Bereich des Lernens ?

Dieser Bereich der Förderschule ist von Klasse 1 - 6 als Ganztagsschule genehmigt und bezieht sich auf den Zeitraum von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr. Entsprechend Ihrer am Ende jeden Schuljahres gemachten Angabe besucht Ihr Kind halbtags (8.00 Uhr – 13.20 Uhr) oder ganztags (8.00 Uhr – 15.30 Uhr) am Montag, Dienstag und Mittwoch die Schule. Beim Ganztagsunterricht ist von 13.20 Uhr – 14.00 Uhr eine Mittagspause, in der ein Mittagessen eingenommen wird. Dieses Essen kostet 2,50 €, so dass in der Regel pro Woche Kosten von 7,50 € für das Mittagessen von Ihnen zu zahlen sind.

Die Förderschule Lernen umfasst 9 Schuljahrgänge: Den Primarbereich von
1 – 4 und den Sekundärbereich I von 5 – 9. Eine Schulzeitverlängerung ist in Ausnahmefällen möglich.

Nach der 9. Klasse kann sich ein freiwilliges 10. Schuljahr anschließen, wenn der Abschluss der Förderschule Lernen erreicht wurde. Der Besuch der 10. Klasse kann zum Hauptschulabschluss führen, wenn die Mindestan-
forderungen erreicht werden.

 

Wann erhalten Kinder und Jugendliche mit einen Förderbedarf im Bereich des Lernens ein Zeugnis ? Welche Voraussetzungen zur Versetzung in die nächst höhere Klasse gibt es ?

In der Durchlässigkeits- und Versetzungsordnung werden die Versetzungen in den Jahrgängen, im Erlass „Zeugnisse in den allgemeinbildenden Schulen“ die Regelungen und Vorgaben für die Zeugnisse geregelt.

In der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen wird in der 2., 4., 6. und 8. Klasse versetzt; in den übrigen Jahrgängen gibt es ein Aufrücken in den folgenden Jahrgang.

Eine Versetzung in der Förderschule Lernen kann auch beschlossen werden:

  1. bei mangelhaften Leistungen in zwei Fächern ohne Ausgleich
  2. bei mangelhaften Leistungen in drei Fächern und befriedigenden Leistungen in zwei Ausgleichsfächern oder
  3. bei ungenügenden Leistungen in einem Fach und mangelhaften Leistungen in einem weiteren Fach und guten Leistungen in einem Ausgleichsfach oder befriedigenden Leistungen in zwei Ausgleichsfächern

Für die Zeugnisvordrucke gilt folgendes:

  • Am Ende des ersten Schuljahres erhalten die Schülerinnen und Schüler erstmals ein Zeugnis. Dieses Zeugnis und die Zeugnisse des zweiten bis vierten Schuljahrgangs werden als Berichtszeugnisse erteilt. Es werden Lernstände in den Lehrgängen, das Arbeits- und Sozialverhalten sowie Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten beschrieben.
  • Im fünften und sechsten Schuljahrgang werden Zeugnisse mit Zensuren und Beschreibungen der Lernstände erteilt.
  • Im siebten bis zehnten Schuljahrgang werden Notenzeugnisse erteilt.
  • Zeugnisse, die im zehnten Schuljahrgang der Förderschule Lernen erteilt werden, enthalten nur den Namen der Schule ohne weiteren Zusatz. An diesen Schulen erteilte Hauptschulabschlusszeugnisse werden der zuständigen Schulbehörde zur Unterschrift und Siegelung vorgelegt.

 

Welche Abschlüsse können an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen erreicht werden ?

Die „Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I “ regelt die möglichen Abschlüsse an der Astrid-Lindgren-Schule:

  • Nach dem 9. Schuljahr kann der „Abschluss der Förderschule Lernen“ erworben werden, wenn die Mindestanforderungen dafür erreicht werden.
    Die Berufsschulpflicht wird in den Berufsbildenden Schulen in Rostrup oder Oldenburg (Gartenbau) in den BVJ-Klassen im Rahmen einer Berufs-vorbereitung erfüllt. Um den Abschluss zu erreichen, kann die 9-jährige Schulpflicht um 1 Jahr verlängert werden, wenn dadurch der Abschluss erreicht werden kann. Einen Abgang aus der 8. Klasse oder auch 7. Klasse ist möglich, wenn die betreffende Schülerin oder der betroffende Schüler neun Schulbesuchsjahre erfüllt hat.
  • Nach dem 10. Schuljahr kann der „Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss“ erworben werden, wenn die Mindestanforderungen dafür erreicht werden. Dies setzt den freiwilligen Besuch der 10. Klasse an der Astrid-Lindgren-Schule voraus. Die Meldung zur 10. Klasse sollte bis zum 15.01. des Jahres mit einem vorgefertigten Antrag erfolgen. In einer Klassenkonferenz am Ende des Schuljahres wird eine Empfehlung für oder gegen den Besuch der 10. Klasse den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten mitgeteilt. Voraussetzung für den freiwilligen Besuch der 10. Klasse ist ein gutes Zeugnis mit Abschluss der Förderschule Lernen und gute Beurteilungen im Arbeits- und Sozialverhalten. Das Erreichen des Hauptschulabschlusses ermöglicht den Besuch eines Berufsgrundbildungsjahrs (BGJ) oder einer Berufsfachschule an den Berufsbildenden Schulen Rostrup oder Oldenburg (Gartenbau).
  • Zu den Mindestanforderungen für die jeweilige Erlangung des Abschlusses wird gesagt:
    „Der Hauptschulabschluss ...... wie der Abschluss der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen ...... können auch dann erworben werden, wenn mangelhafte Leistungen in drei Fächern durch befriedigende Leistungen in zwei Ausgleichsfächern oder ungenügende Leistungen in einem Fach durch gute Leistungen in einem Ausgleichsfach oder befriedigende Leistungen in zwei Ausgleichsfächern ausgeglichen werden, wobei mangelhafte Leistungen in einem weiteren Fach keines Ausgleichs bedürfen.“

 

Was muss ich meinem Kind mit zur Schule geben ? Welche Materialien werden benötigt ?

Helfen Sie Ihrem Kind beim erfolgreichen Lernen mit der richtigen Ausstattung. Hier regelt das Niedersächsische Schulgesetz Grundsätzliches.

Der § 71 NSchG lautet:
„ Pflichten der Erziehungsberechtigten – Die Erziehungsberechtigten haben dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler am Unterricht, an den sonstigen Veranstaltungen der Schule und an den Maßnahmen der Schulgesundheitspflege regelmäßig teilnehmen und die ihnen obliegenden Pflichten erfüllen; sie haben sie dafür zweckentsprechend auszustatten“.

Die zuverlässige zweckentsprechende Ausstattung Ihres Kindes mit dem benötigten Schulmaterial ist in vielen Fällen gut geregelt. Es gibt aber immer wieder Kinder, die ohne Hefte, Schreibutensilien, Sport- oder Schwimmsachen usw. zur Schule kommen. Bitte helfen Sie Ihrem Kind, die entsprechende Ausstattung für den Schultag mitzubringen. Sie verbessern damit die Bildungsmöglichkeiten Ihres Kindes.

Eine Auflistung des benötigten Schulmaterials und der benötigten Sportkleidung wird Ihnen von dem Klassenlehrerteam vorgelegt.

 

Wie verhalte ich mich im Krankheitsfall meines Kindes ?

Für die Bildung und Erziehung der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler hat die Schule einen umfangreichen Katalog von Pflichten und Vorgaben, wie sie im § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) beschrieben werden.

Um diesen Bildungsauftrag erfüllen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung!

Der § 58 NSchG lautet:
„ Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und die geforderten Leistungsnachweise zu erbringen“.

Bei einer eventuellen Erkrankung Ihres Kindes sind Sie verpflichtet, uns spätestens ab dem 3. Tag des Fehlens eine Meldung in schriftlicher oder telefonischer Form zu geben. Grundsätzlich benötigt Ihr Kind eine schriftliche Entschuldigung, damit es entsprechend vermerkt werden kann. Falls dies nicht geschieht, liegt ein unentschuldigtes Fehlen vor, das ab einer bestimmten Anzahl dem Jugendamt gemeldet werden muss.

Ein entschuldigtes Fehlen liegt vor, wenn Sie Ihr Kind bei extremen Witterungs-
bedingungen wie Straßenglätte, Schneeverwehungen, Hochwasser und Sturm nicht zur Schule schicken. Dies wird im Radio und Fernsehen für bestimmte Regionen (Ammerland) bekannt gegeben.

Weiterhin regelt der Erlass „Unterrichtsorganisation“ vom 20.08.2005 folgende Ausnahmesituationen, die in Ihrer Entscheidung liegen.
„Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I, die eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, können ihre Kinder auch dann für einen Tag zu Hause bleiben oder sie vorzeitig vom Unterricht abholen, wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet ist“.

Die Schülerinnen und Schüler, die von einem Taxiunternehmen mit Kleinbus bzw. Taxen (insbesondere Schüler im Schwerpunkt Geistige Entwicklung) befördert werden, werden von den Erziehungsberechtigten beim zuständigen Unternehmen vom Transport, wenn möglich am Abend vorher, abgemeldet.

 

Wird das Arbeits- und Sozialverhalten meines Kindes benotet ? Welche Konsequenzen folgen daraus ?

In dem Rd.Erl. d.MK. v. 24.05.2004 „Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen“ werden dazu folgende Angaben gemacht:

„ Die Bewertung des Arbeitsverhaltens bezieht sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte:

  • Leistungsbereitschaft und Mitarbeit
  • Ziel- und Ergebnisorientierung
  • Kooperationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Sorgfalt und Ausdauer
  • Verlässlichkeit.

Die Bewertung des Sozialverhaltens bezieht sich vor allen Dingen auf folgende Gesichtspunkte:

  • Reflexionsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Vereinbaren und Einhalten von Regeln, Fairness
  • Hilfsbereitschaft und Achtung anderer
  • Übernahme von Verantwortung
  • Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens.

Die Klassenkonferenz trifft eine zusammenfassende Bewertung sowohl zum Arbeitsverhalten als auch zum Sozialverhalten. Dabei sind fünf Abstufungen in folgender standardisierter Form zu verwenden und durch Hervorheben einzelner Gesichtspunkte zu ergänzen:

  • „verdient besondere Anerkennung“.
  • „entspricht den Erwartungen in vollem Unfang“.
  • „entspricht den Erwartungen“.
  • „entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen“.
  • „entspricht nicht den Erwartungen“.

In der Astrid-Lindgren-Schule legen wir auf das Arbeits- und Sozialverhalten einen besonderen Wert, da Kompetenzen in diesen Bereichen sehr wichtig für erfolgreiches Lernen und die Berufsvorbereitung sind.

 

Werden meinem Kind Hausaufgaben aufgegeben ?

Die Hinweise gelten insbesondere für Schülerinnen und Schüler, die um 13.00 Uhr Schulschluss haben. Im Ganztagsunterricht bis 15.15 Uhr werden ein Teil der Hausaufgaben in der Schule erledigt.

  1. Achten sie auf optimale Arbeitsbedingungen, gutes Licht, einen festen Arbeitsplatz (am besten ein eigener Schreibtisch). Studien haben ergeben, dass sich ein Kind bei schräg gestellter Arbeitsfläche besser konzentrieren kann. Auch der Stuhl sollte verstellbar sein, damit das Kind die Beine fest auf dem Boden hat. Die beste Temperatur fürs Lernen liegt zwischen 18 und 22 Grad.
  2. Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden, wann es seine Aufgaben machen möchte. Manche Kinder wollen gleich nach dem Mittagessen anfangen, manche erst eine Pause machen. Allerdings: Die beste Zeit fürs Lernen ist etwa 90 Minuten nach dem Essen. Dann ist der Körper nicht mehr mit der Verdauung beschäftigt und der Geist wieder bereit, Neues aufzunehmen oder Gelerntes zu wiederholen. Außerdem erreicht der Biorhythmus der meisten Menschen zwischen 15 und 17 Uhr ein Hoch.
  3. Arbeiten Sie zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres einen Wochenplan aus. Das ist ein Stundenplan, der nicht nur die einzelnen Schulstunden auflistet, sondern auch die Nachmittags-Aktivitäten wie Sport, Musikunterricht, Chor oder Fußball. Ist das geschehen, legen Sie gemeinsam für jeden Tag eine konkrete Hausaufgabenzeit fest und tragen sie ein. Daran muss sich Ihr Kind halten. Sonst wird das Hinauszögern zur Methode.
  4. Ordnung und Übersichtlichkeit machen das Leben leichter: Der Schreibtisch sollte ausschließlich für die Hausaufgaben reserviert sein. CDs und Comics haben da nichts verloren. Bunte Ablagekörbe, liebevoll beklebte Aktenordner und Schnellhefter helfen, Spaß am Ordnunghalten zu bekommen. Denn wer organisiert lebt, spart Zeit. Und die kann ein Kind dann mit Dingen verbringen, die ihm wirklich Spaß machen.
  5. Generell gilt: Zum Lernen ist der Abend tabu! Sonst schiebt Ihr Kind die Aufgaben den ganzen Tag vor sich her. Das belastet. Außerdem regen sich Kinder und Eltern abends eher über verpatzte Aufgaben auf als am Nachmittag. Die Folge: Das Kind schläft schlecht ein, hat Albträume und ist morgens müde.
  6. Musik fördert die Konzentration. Wenn Ihr Kind behauptet, dass es zu den Songs der „Spice Girls“ besser lernen kann, ist das nicht ganz falsch. Erfüllen sie ihm diesen Wunsch ruhigen Gewissens. Techno und harte Rhythmen bewirken jedoch das Gegenteil.
  7. Schülerinnen und Schüler brauchen spätestens alle 45 Minuten eine Pause. Das heißt: fünf Minuten aufstehen, die Beine bewegen, etwas zu trinken holen, das Zimmer lüften, kurz in den Garten oder auf den Balkon gehen und frische Luft schnappen.
  8. Halten Sie stets einen Vorrat an Schulutensilien parat (Bleistifte, Radiergummis, Füllerpatronen, verschiedene Schreibhefte). So vermeiden Sie, dass Ihr Kind die ersten zehn Minuten damit vertrödeln, im ganzen Haus nach einem Stift zu suchen.
  9. Stellen Sie zur Hausaufgabenzeit das Telefon leise, und sorgen Sie dafür, dass auch die Freunde Ihres Kindes über diese Fixzeit Bescheid wissen. Außerdem ist „Ich rufe später zurück!“ ein Satz, den auch Kinder lernen können.
  10. Belohnungen sind erlaubt und dürfen als kleine Motivationshilfe ruhig schon zu Beginn der Hausaufgaben angekündigt werden. Süßigkeiten oder eine Extrastunde Fernsehen taugen dafür nicht. Stattdessen sollten gemeinsame Unternehmungen wie etwa zwei Stunden im Schwimmbad oder ein Zoobesuch ein Anreiz sein, die Arbeit schneller hinter sich zu bringen.

(In Anlehnung an Ratgeber Schule 2/2004)

Wichtig

  • Ihr Kind hat am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag Hausaufgaben auf, ausnahmsweise auch am Freitag. Für die Schülerinnen und Schüler, die ganztags in der Schule sind, gilt dies eingeschränkt.
  • Schaffen Sie für Ihr Kind ein Hausaufgabenheft an, in dem die Notizen helfen, die Hausaufgaben nicht zu vergessen.
  • Das Nichterstellen der Hausaufgaben wirkt sich auf die Leistungsbewertung sowie auch auf die Einschätzung des Arbeitsverhaltens aus.